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19.02.2021

Bildungsgerechtigkeit in Zeiten der Pandemie - Herausforderung für Brandenburgs Schulen

E-Paper: Zusammenfassung des Online-Talk der FES-Brandenburg am 25.01.2021

Bild: © minus Design, Berlin

Die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen trafen im Frühjahr 2020 auch das Bildungswesen völlig unvorbereitet. Und auch jetzt, ist ein geregelter Präsenzunterricht an Brandenburgs Schulen nicht möglich. Der Distanzunterricht stellt die Schulen und Familien vor große Herausforderungen. Aber nicht nur das: Mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass sich die bereits bestehenden Bildungsbenachteiligungen in der Schülerschaft durch die aktuelle Krisensituation verschärfen. Denn die derzeit von vielen Schulen praktizierte Form des Distanzunterrichts verlangt von den Eltern einen hohen Einsatz ab – und nicht alle Elternhäuser können diesen leisten. Noch immer haben nicht alle Schüler_innen Zugang zu digitalen Endgeräten für das Lernen von Zuhause, geschweige denn einen ruhigen Lernort.

Was muss getan werden, damit die soziale Ungleichheit im Bereich Bildung in Zeiten der Pandemie nicht noch weiter steigt? Welche erfolgreichen Maßnahmen für ein krisenfestes digitales Lernen gibt es?

Wie können benachteiligte Schüler_innen gezielt unterstützt werden, sobald Regelunterricht wieder möglich ist?

Diese und andere Fragen diskutierten Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Katja Poschmann, MdL, bildungspolitische Sprecherin, SPDLandtagsfraktion Brandenburg, Günther Fuchs, Vorsitzender, Landesverband der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Brandenburg, Jan Alexy, stellvertretender Vorsitzender des Landeselternrat Brandenburg, Ines Mülhens-Hackbarth, Sprecherin des Landesrats der Lehrkräfte Brandenburg und Katharina Swinka, Sprecherin des Landesrat der Schüler_innen Brandenburg, im Rahmen eines Online-Talks des Landesbüro Brandenburg der Friedrich- Ebert-Stiftung am 25. Januar 2021, moderiert von Burkhard Jungkamp, Moderator des Netzwerks Bildung der Friedrich-Ebert- Stiftung.


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