Analyse Publikation Gender | Familie | Soziales Gerechtigkeitscheck Elterngeld: Zeit für geschlechtergerechte und soziale Reformen 01.10.2026 Vanessa Kiesel Das Elterngeld soll knapp 20 Jahre nach seiner Einführung reformiert werden – und gekürzt. Einige Ziele hat das Elterngeld erreicht. Dennoch ist klar: Es braucht deutliche Reformen in Richtung eines geschlechtergerechten und sozialen Elterngeldes. Bild: Urheber: Rahel Suesskind Gerechtigkeitscheck Elterngeld Pfahl, Svenja ; Reuyß, Stefan | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., September 2026 Zeit für geschlechtergerechte und soziale Reformen Zum Download (PDF) Zeit für geschlechtergerechte und soziale Reformen Aktuell wird wieder intensiv über das Elterngeld diskutiert. Die Bundesregierung hat Reformen angekündigt, wie in anderen Bereichen auch stehen Kürzungen im Raum. Das Elterngeld hat seit seiner Einführung vor fast 20 Jahren einiges erreicht. Gleichzeitig sind wir von einer gleichberechtigten Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit auch in der Elterngeldnutzung weit entfernt. Außerdem wissen wir: Nicht alle Eltern profitieren gleichermaßen vom Elterngeld. Im Rahmen der Reihe Gerechtigkeitscheck Elterngeld mit dem Zukunftsforum Familie e.V. nimmt die FES-Analyse die bisherigen Wirkungen und bestehenden Zielkonflikte in den Blick: Wie kann das Elterngeld dazu beitragen, soziale Ungleichheit abzubauen, statt sie zu verstärken? Wie fördert es mehr Geschlechtergerechtigkeit? Und welche Stellschrauben sind entscheidend, um die unterschiedlichen Lebenslagen von Familien angemessen zu berücksichtigen? Die Analyse zeigt: Zaghafte Nachbesserungen reichen nicht aus. Vielmehr braucht es grundlegende Reformen hin zu einem geschlechtergerechten und sozial ausgewogenen Elterngeld. Über die Autor:innen Svenja Pfahl studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften. Sie ist Leiterin des sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitutes SowiTra in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Arbeitszeit, Vereinbarkeit und Familie. Sie ist zudem als Mediatorin tätig. Stefan Reuyß studierte Soziologie, Psychologie und Politologie. Er ist Institutsleiter bei SowiTra mit den Arbeitsschwerpunkten Arbeit und Diversity sowie Vereinbarkeit aus Männersicht. Er ist zudem als Coach für Führungskräfte, Betriebs- und Personalräte tätig. Kontakt Projektverantwortliche Vanessa Kiesel 0228 883-7138 Vanessa.Kiesel(at)fes.de Verwandte Artikel Bild: Urheber: Rahel Suesskind Mittwoch, 26.11.2025 Publikation Soziales Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten: Die Dynamische Familienarbeitszeit Eltern leisten in der Rushhour des Lebens viel. Die neue FES-Analyse zeigt, warum es gute Rahmenbedingungen braucht, damit Familien Care- und Erwerbsarbeit partnerschaftlicher aufteilen können... Bild: Urheber: Rahel Süßkind Freitag, 20.05.2022 Publikation Veranstaltung Gender Familie Soziales Gerecht, sozial und krisenfest - Reformvorschläge für das Elterngeld Warum Mütter immer noch häufiger und länger Elterngeld als Väter beziehen und wie das geändert werden kann, darum geht es im Podcast zur Studie.
Gerechtigkeitscheck Elterngeld Pfahl, Svenja ; Reuyß, Stefan | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., September 2026 Zeit für geschlechtergerechte und soziale Reformen Zum Download (PDF)