Frieden und Sicherheit Palästinensische Perspektiven auf den Wiederaufbau von Gaza 10.10.2024 Wie können der Wiederaufbau und die Zukunftsplanung im Gazastreifen nach dem Ende des Krieges aussehen? Eine neue Studienreihe beleuchtet erstmals die Bedürfnisse und Prioritäten der palästinensischen Bevölkerung. Bild: Urheber: picture alliance / Anadolu | Stringe Mittwoch, 02.10.2024 Frieden und Sicherheit Strategie der reinen Gewalt Dem Libanon droht ein weiterer langer Krieg, warnt Marcus Schneider, FES-Projektleiter für Frieden und Sicherheit in Beirut, in seinem neuen ipg-Beitrag. Bild: Urheber: picture alliance / Zumapress / Saher Alghorra Freitag, 04.10.2024 Die Welt gerecht gestalten Frieden und Sicherheit „Die Hamas ist in Gaza bei vielen verhasst“ Unser Kollege Usama Antar spricht im ipg-Interview über das Leid der Menschen in Gaza, die Eskalation im Libanon und Deutschlands Image in der arabischen Welt. Bild: Urheber: picture alliance / Associated Press | Ariel Schali Freitag, 04.10.2024 Die Welt gerecht gestalten Frieden und Sicherheit „Die Bedrohung ist real und beständig“ FES-Kollegin Judith Stelmach aus Tel Aviv im ipg-Interview über eine gespaltene Gesellschaft, doppelte Standards gegen Israel und den Angriff Irans. Ansprechperson Dr. Friederike Stolleis 030 26935-7468 Friederike.Stolleis(at)fes.de Bild: Urheber: Palestine News Agency Wafa Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Palästinensische Perspektiven auf den Wiederaufbau von Gaza“ veröffentlichen die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) umfassende Analysen zur Wiederaufbau- und Zukunftsplanung des Gazastreifens. Die Studien beleuchten erstmals die Bedürfnisse und Prioritäten der Palästinenser_innen für die Zeit nach dem Ende des noch andauernden Kriegs. Insgesamt elf Beiträge widmen sich zentralen Themenbereichen, die für den Wiederaufbau entscheidend sind. Einblicke in palästinensische Expertise und Empfehlungen zum Wiederaufbau Die Beiträge basieren auf den Erfahrungen, der Expertise und den Perspektiven von Palästinenser_innen. Die Analysen widmen sich zentralen Herausforderungen wie Sicherheit, Regierungsführung, politischer Reform, der Rolle von Frauen, Umweltfragen und Stadtplanung. Dabei wird der Gazastreifen nicht isoliert betrachtet, sondern als integraler Teil der seit 1967 von Israel besetzten palästinensischen Gebiete verstanden. Die in den Studien vorgestellten kurz- und langfristigen Ansätze sind darauf ausgerichtet, mit dem Grundsatz der palästinensischen Selbstbestimmung vereinbar zu sein. Bedarfsanalyse und Handlungsempfehlungen für die Zeit nach dem Krieg Der jüngste Krieg im Gazastreifen hat bestehende humanitäre Krisen massiv verschärft. Laut den Vereinten Nationen waren im Juli 2024 bereits 63 Prozent der Gebäude im Gazastreifen entweder zerstört oder stark beschädigt. Das Gesundheitssystem, die Infrastruktur und das Bildungssystem sind weitgehend zusammengebrochen, und auch die Umwelt erleidet durch den Krieg massive Schäden. Die Analysen des Projekts bieten einen Überblick über die notwendigen Schritte, um die Region für die Zeit nach dem Konflikt wiederaufzubauen. Neben der physischen Wiederherstellung wird ein Fokus auf die Reform der Sicherheitsarchitektur sowie des politischen Systems gelegt. Ziel ist es, die unveräußerlichen Rechte der Palästinenser_innen in Gaza, dem Westjordanland und Ostjerusalem zu sichern und eine langfristige politische Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts anzustreben. Die Bedeutung palästinensischer Perspektiven für den Wiederaufbau und die internationale Zusammenarbeit Entscheidend für den Wiederaufbauprozess ist die Einbindung palästinensische Akteur_innen und ihrer lokalen Expertise. Gleichzeitig muss die internationale Gemeinschaft frühzeitig miteinbezogen werden, um sich der Herausforderung des Wiederaufbaus zu stellen und der gemeinsamen Verantwortung gerecht zu werden. Dazu gehört die Koordinierung des Wiederaufbaus mit der Zivilgesellschaft vor Ort, mit regionalen Partnern sowie internationalen Organisationen. Die gemeinschaftlich entwickelten Lösungen müssen den Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerung entsprechen und langfristige Stabilität sichern. Ansprechperson zur Studienreihe: Dr. Friederike Stolleis, friederike.stolleis(at)fes.de, Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika Detaillierte Informationen zu unserem Standort und lokalen Partnerorganisationen: FES Palästina Urban planning after the war Palestinian perspectives on the reconstruction of GazaBonn, 2024 Al Qeeq, Farid Palestinian perspectives on the reconstruction of Gaza / Farid Al Qeeq ; Issuing Department: Friedrich-Ebert-Stiftung, Department for Middle East and North Africa. - Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., August 2024. - 14 Seiten = 500 KB, PDF-File. - (Analysis). - (Peace and security)Electronic ed.: Bonn : FES, 2024ISBN 978-3-98628-573-9 Zum Download (PDF) Seite 2 von 2 Vorherige Seite 1 Seite 2