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In einer globalisierten Welt hängen die Sicherheit, der Frieden und die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland in hohem Maße mit geopolitischen Veränderungen zusammen. Internationale Entwicklungen entscheiden auch über unsere Zukunft.
In der Online-Reihe „FES Weltweit“ beleuchten wir regelmäßig ein aktuelles internationales Thema, das relevant für die gesellschaftspolitische Entwicklung in Deutschland ist. Gemeinsam mit FES-Kolleg:innen aus unseren rund 100 Auslandsbüros ordnen wir globale Trends aus Sicht der Sozialen Demokratie ein.
Europa steht unter Druck. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, ein grundlegend verändertes Verhältnis zu den USA und der wachsende globale Systemwettbewerb stellen Gewissheiten infrage, auf die sich die Europäische Union lange verlassen konnte. Zugleich erschweren nationale Vetos und unterschiedliche Interessen gemeinsame europäische Antworten. Damit stellt sich immer drängender die Frage: Wie kann Europa seine Interessen und Werte in einer Welt behaupten, in der Machtpolitik wieder an Bedeutung gewinnt?
Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, plädiert angesichts dieser Veränderungen für ein handlungsfähigeres und souveräneres Europa. Nicht alle Mitgliedstaaten müssten dabei immer gleichzeitig vorangehen. Wo Fortschritte mit allen 27 Staaten nicht möglich sind, könnten integrationswillige Länder enger zusammenarbeiten – etwa in der Außen- und Sicherheitspolitik oder bei der Besteuerung großer Technologiekonzerne. Gleichzeitig brauche Europa neue strategische Partnerschaften und müsse seine Beziehungen zu Ländern und Regionen jenseits der traditionellen transatlantischen Allianz neu gestalten.
Was braucht Europa, um in einer sich verändernden Welt politisch handlungsfähig zu bleiben? In welchen Bereichen braucht es mehr europäische Zusammenarbeit – und wo können einzelne Mitgliedstaaten vorangehen? Welche neuen Partnerschaften braucht Europa? Und wie kann ein souveräneres Europa mit sozialdemokratischer Handschrift aussehen?
Darüber sprechen wir bei FES-Weltweit im Gespräch mit Martin Schulz.
Moderation: Dr. Franziska Schmidtke, Referentin für Souveränes Europa und regelbasierte Welt, Friedrich-Ebert-Stiftung.
Organisatorische Hinweise:- Eine Anmeldung ist erforderlich über den "Anmelden" Button auf dieser Seite.- Die Veranstaltung findet auf der Plattform Zoom statt.- Angemeldete Teilnehmer*innen erhalten von uns per Mail eine Anmeldebestätigung, sowie die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise am Werktag vor der Veranstaltung.Die Teilnahme ist kostenfrei.
Dr. Vinzenz Huzel
Landesbüro HessenMarktstraße 10
65183 Wiesbaden
0611 - 34 14 15 -11
Vinzenz.Huzel(at)fes.de
Ellen Diehl
Regionalbüro Rheinland-Pfalz | SaarlandGroße Bleiche 18-2055116 Mainz
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Simone Reperger
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