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Veranstaltungsnummer: 241097 – als .ics herunterladen
Die friedliche Revolution war menschlich und politisch ein Glücksfall,ein Jahrhundertereignis, unbestreitbar ein Erfolg. Vielleicht war sie auch eine logische Konsequenz einer DDR, die auf Talfahrt in den wirtschaftlichen Ruin war, mit einer Bevölkerung die grundlegende Veränderungen wollte. Doch war das, was dann mit der schnellen Wiedervereinigung passierte, die richtige Weichenstellung oder erleben wir jetzt 30 Jahre danach die Folgen einerverfehlten Politik? Oft heißt es, der Einigungsvertrag, mit Treuhand und Währungsunion,sah die einseitige Übervorteilung der DDR vor und die Wiedervereinigung sei gleichzusetzen mit einem Ausverkauf des Ostens. Bei allen Problemen, die es heute in den neuen Bundesländern gibt, stimmt es, dass die friedliche Revolution und die Wiedervereinigungein (ökonomischer) Misserfolg war?Wir wollen hinterfragen, wie vor allem die ökonomischen Weichenfür die Wiedervereinigung gestellt wurden und welche Auswirkungendas für die Wendezeit hatte und bis heute hat. Dazu werdenUlrike Herrmann, taz-Journalistin und Autorin, u. a. ihres neuenBuches Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen und Prof. Dr.Günther Krause, Bundesverkehrsminister a. D. und einer der Verhandlungsführerdes Einigungsvertrages miteinander diskutieren.Moderiert von Jens Schneider, Süddeutsche Zeitung.
Mittwoch, 23.10.1918:30-20:00 Uhr
Teilnahmepauschale keine
Rostock
Frederic Werner schwerin@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Mecklenburg-VorpommernArsenalstr. 819053 SchwerinTel. 0385-512789 und 512596, Fax 0385-512595