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Landesbüro Brandenburg

27.04.2021

Russlands Traum, Russland als Partner oder Russland als Gegner?

Eine Rückblick unseres Online-Talks über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen.

Hohe Erwartungen und tiefe Enttäuschungen prägen das Verhältnis zwischen Russland und der Europäischen Union seit der Auflösung der Sowjetunion. Gab es nach dem Fall des Eisernen Vorhangs noch die Hoffnung auf eine Entspannung im deutsch-russischen Verhältnis, haben in den letzten Jahren die Spannungen zugenommen.

Vor dem Hintergrund dieser Entfremdung fordert Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident Brandenburgs und Vorsitzender des Vorstandes des Deutsch-Russischen Forums e.V. eine neue Ostpolitik und einen Perspektivwechsel, die er in seinem Buch „Wir brauchen eine neue Ostpolitik: Russland als Partner“ ausführt. Reinhard Krumm, Leiter eines regionalen Sicherheitsprojekts der Friedrich-Ebert-Stiftung, der viele Jahre in Russland als Journalist und gesellschaftspolitischer Berater der FES gearbeitet hat, erklärt in seinem Buch „Russlands Traum - Anleitung zum Verständnis einer anderen Gesellschaft“ das Land von seiner Gesellschaft her und beschreibt deren Traum von Freiheit.

Kann sich das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland, zwischen der EU und Russland wieder entspannen? Und wenn ja, wie könnte der Dialog wieder intensiviert und das gegenseitige Verständnis verbessert werden?

Über diese Fragen diskutierten Matthias Platzeck und Reinhard Krumm am 27.04.2021 in einem Online-Talk, moderiert von Uwe Optenhögen, Geschäftsführer des Dietz-Verlags und Vizepräsident der European Foundation of Progressive Studies (FEPS) in Brüssel. Eine Zusammenfassung dieser Veranstaltung finden Sie hier.

 


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