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Gender Matters! Antifeminismus

Antifeminismus - Marsch für/gegen das (selbstbestimmte) Leben

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Editorial

Liebe Leser_innen,

dass es nicht den einen Feminismus, sondern vielfältige Feminismen gibt - diese Einsicht ist im gesellschaftlichen Diskurs längst angekommen.

Schauen wir uns beispielweise die Entwicklung von Offline- und Online-Feminismus an, das Zusammenspiel, aber auch die durchaus kritischen Diskussionen zwischen Akteur_innen, wird das offensichtlich.

Feminismus ist heute internationaler und intersektionaler als je zuvor. Das haben wir vor allem auch dem Internet zu verdanken, das vielfältige Formen des Austauschs und der Vernetzung bietet. Eine sehr positive Entwicklung, bedenkt man, dass auf diese Weise der Raum für den Kampf um Gleichstellung erweitert wird.

Dennoch hat der Begriff "Feminismus" seit jeher mit Vorurteilen zu kämpfen und nicht selten wird der Austausch über feministische Themen - vor allem auch im Internet und in den "Sozialen Medien" - von Beschimpfungen, Anfeindungen und Drohungen begleitet.

"Feminismus" polarisiert stark, Fragen der Gleichstellungspolitik dominieren die öffentliche Debatte. Rechtspopulistische Parteien sind auf dem Vormarsch in Europa und setzen dabei auf eine rückwärtsgewandte Familien- und Geschlechterpolitik. Feminist_innen werden bei ihrem Einsatz für Gleichstellung, für die Selbstbestimmtheit von Frauen und gegen Sexismus gleichermaßen persönlich und in ihren Positionen bekämpft.

Diese sechste Ausgabe von "Gender matters!", dem geschlechterpolitischen Infobrief der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), richtet den FOKUS auf antifeministische Entwicklungen in Deutschland und in Europa.

Falls Sie sich für frühere Ausgaben interessieren:

Infobrief 5 (2015)  Gender in bewaffneten Konflikten

Infobrief 2 (2013)  Geschlechter in Sorge: Wer kümmert sich?

Infobrief 4 (2014)  Damenwahl?! Geschlecht und Wahlen

Infobrief 1 (2012)  Geschlechtergerechtigkeit unter Druck
 

Infobrief 3 (2014)  Geschlechtergerechtigkeit in Arbeit

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