• Rückblick

Schwarzer Feminismus: von Rosa Parks bis #Sayhername und #Metoo - auch in Deutschland? 9.Juli 2019, Heidelberg - im Rahmen des Afrika-Festivals

Sowohl über die Bewegung des Schwarzen Feminismus in den USA und in Deutschland zu informieren als auch für das Thema Rassismus zu sensibilisieren – das war das Ziel des Vortrags von Jamie Schearer, Vorstandsvorsitzende des Europäischen Netzwerkes für Menschen afrikanischer Abstammung. In dem interaktiven Input wurden sowohl die Grundpfeiler von strukturellem Rassismus und Privilegien-Bewusstsein dargelegt, als auch herausragende Figuren der Bewegung und die Ansätze von Schwarzem Feminimus. Besonders der queere Schwarze Feminismus versteht sich dieser immer als grass-root-Bewegung, Raum für Empowerment und Organisieren der Betroffenen, Sichtbar-Machen der Gruppe sowie ein umfassender Ansatz, der auch immer andere diskriminierte Menschen mitdenkt. Diskriminierung sind inhärente Erfahrungen der Gruppe, immer im mehrfachen Sinn: Aussehen, Geschlecht und ggf. auch soziale Klasse. In der Diskussion gab es dann auch konkrete Empfehlungen, was sowohl die Gemeinschaft Schwarzer Menschen tun kann, um sich zu stärken als auch Institutionen, die sich diversifizieren möchten - aber nicht wissen wie.

Ein Interview mit Jamie Schearer und der Moderatorin Muna Hassaballah findet sich auf dem FES-Portal "Gender Matters": https://www.fes.de/e/default-420b730b53-1

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