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Spätestens seit der Schließung des Schwuz im Oktober 2025 wurde einer breiten Öffentlichkeit bewusst, was sich schon länger abgezeichnet hat: Die queeren Orte in Berlin werden weniger! Die Folgen der Corona-Pandemie und gestiegene Kosten machen queeren Bars, Clubs und Vereinen das Leben schwer. Queere Menschen in Berlin sind von steigenden Lebenshaltungskosten, besonders von steigenden Wohnkosten, betroffen und können sich Ausgehen seltener bis gar nicht mehr leisten. Es gibt kaum einen Club, der nicht von dieser Entwicklung betroffen ist. Berlin als Regenbogenhauptstadt kann es sich jedoch nicht leisten, seine queeren Orte zu verlieren. Sie bieten Schutz und Raum für Selbstentfaltung von queeren Menschen. Sie sind für Berlin von besonderer Bedeutung, da Berlin wie keine zweite Stadt in Deutschland und Europa von seiner Attraktivität für queere Menschen lebt. Es liegt also nicht allein aus menschenrechtlicher Perspektive, sondern auch aus einem Eigeninteresse Berlins heraus begründet, queere Orte zu sichern und queeren Menschen gute Lebensbedingungen in Berlin zu bieten.Wie können wir queeres Leben und queere Subkultur in Berlin langfristig sichern? Welche Unterstützung brauchen queere Bars, Clubs, Vereine und queere Menschen in Berlin jetzt, damit nicht noch mehr Orte in Berlin für immer verschwinden? Was muss die Politik tun und an welcher Stelle und wie muss die Community aktiv werden? Im queerpolitischen Brunch sprechen Wiebke Neumann (MdA), queerpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, Danjel Zarte, Betreiber Das Hoven/Große Freiheit 114/Kleine Freiheit und Nadine Königsmann, Regenbogenfonds der schwulen Wirte e.V. , am Sonntag, den 7. Juni ab 12.00 Uhr (Einlass ab 11.30 Uhr), im Prince Peach, Prenzlauer Allee 208, 10405 Berlin miteinander und mit unseren Gästen. Einen Beitrag von 5 Euro für Speisen und Getränke bitten wir vor Ort zu errichten. Das Angebot wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Berlin.Eine Anmeldung erleichtert unsere Planung. Bitte melden Sie sich über die Schaltfläche oder unter veranstaltung.lbbe(at)fes.de an.
Sonntag, 14.06.2611:30-13:30 Uhr
Registrierung möglich von Dienstag, 26.05.26 bis Sonntag, 14.06.26
Teilnahmepauschale 5,— €
Prenzlauer Allee 20810405 Berlin
Dr. Christian Testorf Christian.Testorf@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro BerlinNürnberger Straße 4910789 Berlin