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Am 9. Dezember 1977 trat die von Willy Brandt geleitete Nord-Süd-Kommission zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Sie sollte Wege für eine gerechtere und zukunftsfähige Gestaltung der internationalen Beziehungen aufzeigen. Knapp 50 Jahre später stellt sich die Frage nach einer neuen Nord-Süd-Zusammenarbeit unter grundlegend veränderten Bedingungen: Geopolitische Spannungen, der relative Aufstieg des Globalen Südens und der Klimawandel stellen die internationale Zusammenarbeit vor neue Aufgaben.Im diesjährigen Willy-Brandt-Vortrag skizziert Bundeskanzler a. D. Olaf Scholz, Co-Chair der neuen Entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission der Bundesregierung, Perspektiven für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit zwischen Globalem Norden und Süden. Im Anschluss diskutiert er mit internationalen Partner:innen der Friedrich-Ebert-Stiftung über die Herausforderungen und Chancen einer neuen Nord-Süd-Partnerschaft.Der Willy-Brandt-Vortrag wird in Kooperation zwischen der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Universität Bonn und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung durchgeführt. Seit 2021 nimmt die Reihe alljährlich im Dezember Willy Brandts Wirken für Demokratie und Frieden – national wie international – in den Blick. Prominente Gäste aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren Brandts Errungenschaften und seine Einflüsse auf unsere heutige Gesellschaft – aktuell und retrospektiv. Was bleibt? Wovon können wir heute wieder profitieren? Aber auch: Was ist neu einzuordnen?
Dienstag, 01.12.2618:00-20:00 Uhr
Registrierung möglich von Donnerstag, 22.10.26 bis Dienstag, 01.12.26
Teilnahmepauschale keine
Regina-Pacis-Weg 1a53113 Bonn
Joana Neumann public.history@fes.de