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Hannah Arendts Denken ist im 21. Jahrhundert besonders aktuell, weil sie zentrale Probleme moderner Gesellschaften untersucht hat, die heute erneut sichtbar werden: den Zerfall gemeinsamer Wirklichkeit, politische Radikalisierung, Einsamkeit, sowie die Frage, wie Menschen unter schwierigen Bedingungen politisch verantwortlich handeln können. Hannah Arendt geht der Frage nach, wie der Verlust stabiler Institutionen und wirkmächtige ideologische Weltbilder autoritäre Bewegungen begünstigen können. Freiheit entsteht für sie dort, wo Menschen gemeinsam sprechen, handeln und etwas Neues beginnen. Demokratie hängt nach Arendt nicht allein von Gesetzen und Institutionen ab, sondern auch davon, ob Menschen selbstständig urteilen, Verantwortung übernehmen und miteinander eine gemeinsame politische Wirklichkeit aufrechterhalten.Thomas Meyer ist Professor für Philosophie an der Ludwig Maximiian Universität München (LMU) und lebt als freier Autor in Berlin. Er gibt im Piper Verlag die Schriften Hannah Arendts in einer Studienausgabe heraus. 2025 erschien von ihm die Biographie „Hannah Arendt“.
Freitag, 04.12.2618:00-20:00 Uhr
Registrierung möglich von Montag, 21.09.26 bis Freitag, 04.12.26
Teilnahmepauschale keine
Hannah-Arendt-Platz 130159 Hannover
Stephan Meuser niedersachsen@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro NiedersachsenTheaterstrasse 330159 HannoverTel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840