- Berlin (Haus 1)

Was lehrt(e) die Vergangenheit? Die Frage nach dem Orientierungswert von Geschichte

Veranstaltungsnummer: 289195 – als .ics herunterladen

Jahrestagung 2026 des Leibniz-Forschungsverbundes „Wert der Vergangenheit“, in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Die Tagung widmet sich dem gesellschaftlichen Orientierungswissen, das historische Forschung und Reflexion bieten können. Sie beleuchtet das Spannungsfeld von vergangenheitsbezogener Orientierung und Desorientierung in Phasen gesellschaftlicher Umbrüche und analysiert historische Begründungen politischer Visionen. Sie befasst sich mit der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Geschichte im öffentlichen Raum und beleuchtet, wie Mensch-Natur-Beziehungen als historisches Argument genutzt werden. In geschichtsvermittelnder Hinsicht fragt sie danach, wie und welche Werte in partizipativen Formaten im Museumsbereich kommuniziert und geschaffen werden und welche neuen Möglichkeiten es für eine gegenwartsbewusste Aneignung von Geschichte in der Schule gibt. Abschließend diskutiert sie, welche Relevanz Geschichte im politischen Raum heute hat.

Die Jahrestagung 2026 richtet sich an alle Interessenten, die Geschichte verhandeln – sei es in Wissenschaft, Museen, Gedenkstätten, Schule, Politik, Medien oder in der Alltagsdiskussion.

Bei Interesse melden Sie sich bitte auf der Internetseite des Forschungsverbund an.



Dateien

Termin

Donnerstag, 12.11.26 bis Freitag, 13.11.26
(erster Tag) bis (letzter Tag)

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Hiroshimastraße 17
10785 Berlin (Haus 1)

Ansprechpartner_in

Joana Neumann

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