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Archiv der sozialen Demokratie

30.09.2022

Call for Papers: Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Johannes Rau (1931–2006) und sein Wirken in politischer und wissenschaftlicher Perspektive

Diese Tagung wird die verschiedenen Facetten des Politikers Johannes Rau beleuchten und in den Kontext aktueller Forschungsthemen und -arbeiten stellen. Die Themen richten sich an den verschiedenen Feldern und grundsätzlichen Orientierungspunkten Johannes Raus aus und verknüpfen sie mit den verschiedenen Dimensionen seines politischen Handelns auf kommunaler, regionaler, nationaler wie auch internationaler Ebene.

Bild: Johannes Rau, 25.08.1986; Rechte: J.H. Darchinger/Friedrich-Ebert-Stiftung [6/FOTA000463].

Termin: 20./21.1.2023
Ort: Johannes Rau-Bibliothek, Universität Wuppertal
Organisation: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung
Bewerbungsfrist: 30.9.2022

Die zeithistorische Forschung hat sich in den letzten Jahren in Deutschland verstärkt des Zeitraums von den 1980er- bis zu den frühen 2000er-Jahren zugewandt. Einer der wichtigsten politischen Protagonisten dieser Zeit war Johannes Rau. Länger als ein halbes Jahrhundert – davon acht Jahre als Minister (1970–1978), fast zwanzig Jahre als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (1978–1998) und noch einmal fünf Jahre als Bundespräsident (1999–2004) – stand Johannes Rau im politischen Rampenlicht. Stärker noch als die lange Amtsdauer und die politischen Akzente in Bereichen wie etwa der Bildungs-, Umwelt-, Integrations- oder Strukturpolitik haben seine Persönlichkeit und sein politischer Stil das Bild von Johannes Rau in der Öffentlichkeit geprägt.

Diese Tagung wird die verschiedenen Facetten des Politikers Johannes Rau beleuchten und in den Kontext aktueller Forschungsthemen und -arbeiten stellen. Die Themen richten sich an den verschiedenen Feldern und grundsätzlichen Orientierungspunkten Johannes Raus aus und verknüpfen sie mit den verschiedenen Dimensionen seines politischen Handelns auf kommunaler, regionaler, nationaler wie auch internationaler Ebene. Die Themenauswahl ist entsprechend breit, da sie Raus lange politische Karriere widerspiegelt: Wissenschaft und Hochschule, Bildung und Umwelt, Wirtschaft und Arbeit, Medien und Kultur, Migration/Integration bzw. Religion/Glaube, Erinnerung und Versöhnung bzw. Verständigung mit Israel. Auch übergreifende Themenstellungen, die sich auf Politikstile, die Rolle von Persönlichkeiten und Partizipation oder auch die Organisation des Politischen beziehen, sind denkbar.

Die Tagung greift auch Forschungen der Stipendiat_innen der Johannes-Rau-Gesellschaft auf, die in den letzten zehn Jahren zu ganz unterschiedlichen Themenfeldern, in denen Johannes Rau Akzente gesetzt hat, bearbeitet haben.

Die Tagung soll einem intensiven Austausch dienen. Besonders freuen wir uns über Beiträge von Nachwuchswissenschaftler*innen. Während der Tagung werden die Referierenden gebeten, auf der Grundlage eines vorab einzureichenden Papers von ca. 5-10 Seiten Länge ihre Inhalte in einem 20-30-minütigen Vortrag vorzustellen. Reisekosten sowie die Verpflegungs- und Übernachtungskosten der Referent*innen werden übernommen. Bitte senden Sie Ihr Paper, das zwischen 200 und 400 Wörter (inkl. Leerzeichen) enthalten sollte, einschließlich eines kurzen CV bis zum 30. September 2022 an public.history(at)fes.de. Sie erhalten eine Rückmeldung auf Ihren Paper-Vorschlag bis Ende Oktober 2022.


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