Seitentitel: FES international - Globale Politik und Entwicklung.
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Militärhelm, liegengelassen auf steinigem Gelände

Veranstaltungen im Rückblick

New Horizons: Linking Development Cooperation and Transitional Justice for Sustainable Peace
Internationale Konferenz am 27./28. Januar 2010 in Berlin
Dieser Podcast wurde im Rahmen der internationalen Konferenz "New Horizons - Linking Development Cooperation and Transitional Justice for Sustainable Peace" produziert, die von der Gruppe Friedensentwicklung FriEnt organisiert am 27./28. Januar im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin stattfand.

zum Podcast und weiteren Interviews auf der FriEnt-Seite

 

Risking Elections - Milestone or Stumbling Block for Democratization
Internationaler Workshop
am 2. November 2009 in Berlin

Wahlen in Afghanistan. Foto: © UN

Das Dilemma Wahlen und Konflikt: der hierzu produzierte Podcast gibt einen Einblick in das Thema:

Podcast Wahlen & Konflikt Workshop-Programm lesen

 

mehr im Veranstaltungsrückblick Globale Politik & Entwicklung

 

Alle Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Konfliktbearbeitung finden Sie hier.

Publikationen

Methodischer Leitfaden Konfliktanalyse
Leitfaden Konfliktanalyse
Annex

Krisen vorbeugen - Frieden fördern
Der Arbeitsbereich
Zivile Konfliktbearbeitung der
Friedrich-Ebert-Stiftung:
Flyer öffnen

 

Publikationen zum Thema Zivile Konfliktbearbeitung finden Sie unter:

Kontakt

Marius Müller-Hennig

Tel. ++49 (0)30/269 35-7476
Mail Marius.Mueller-Hennig[at]fes.de

 

Hinweis:
Bitte ersetzen Sie bei allen e-mail Adressen [at] durch @ in Ihrem e-mail Programm.

Zivile Konfliktbearbeitung

Seit den 1990er Jahren sind vermehrt neue Formen transnationaler und asymmetrischer Konflikte an die Stelle zwischenstaatlicher Kriegen getreten. Gekennzeichnet durch Staatszerfall, Migration, Gewaltökonomie oder Terrorismus erhöhen diese Konflikte den Bedarf, Instrumente und Ansätze zu ihrer Bewältigung zu entwickeln. Neben klassischen militärischen Interventionen gewinnt das Konzept der zivilen Konfliktbearbeitung - insbesondere durch die Betonung des Präventionsgedankens - an Bedeutung für eine friedliche Konfliktlösung.

Eine besondere Rolle in der zivilen Konfliktbearbeitung kommt dabei politischen Stiftungen wie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu. Ihre entwicklungspolitische Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass die Entwicklung demokratischer Strukturen zu Stabilität und Frieden führt. Umgekehrt ist eine friedliche Gesellschaft Grundlage für eine nachhaltige Demokratie.

Internationale Akteure haben sich in vielen unterschiedlichen Kontexten für die Durchführung von Wahlen eingesetzt, um Demokratisierungsprozesse voranzutreiben. Für Akteure der Demokratie- und Friedensförderung sind Erkenntnisse über die Faktoren, in denen Wahlen erfolgreich für einen demokratischen Konsolidierungsprozess ablaufen, von relevanter Bedeutung für friedliche Transformationsprozesse. Die Frage des sequencing von Demokratisierungsprozessen wird häufig reduziert auf technische Aspekte – gesellschaftpolitische Faktoren werden in der Analyse und den Empfehlung für das „richtige“ sequencing häufig vernachlässigt. Um diese Aspekte in der Debtatte zu stärken, hat die Friedrich-Ebert-Stiftung 2009 einen Schwerpunkt auf das Thema Wahlen und Konflikt gelegt (siehe Kasten rechts).

Demonstrant, mit Klebestreifen verklebter Mund

© Allan Gichigi / IRIN

Konfliktbearbeitung in der Projektarbeit

Projekte der Stiftung in von Krisen und Krieg betroffenen Ländern werden zunehmend konfliktsensibel ausgerichtet. Vieles spricht dafür, dabei verschiedene Ansätze zu kombinieren: mit unerwünschten Machtstrukturen soviel Zusammenarbeit wie nötig, mit zivilgesellschaftlichen Organisationen so viel Unterstützung wie möglich. Die Erfahrung zeigt, dass die von der FES unterstützen Dialogprozesse langfristig Wirkung zeigen.
Beispiele der Projektarbeit finden sie hier

Bei einem Seminar

Peace and Conflict Impact Assessment (PCIA)

Die konkrete Bearbeitung eines bestimmten Konfliktes, die Projektarbeit im Kontext von Konflikten oder auch die Prävention gewaltsamer Auseinandersetzungen erfordern den Einsatz eines Instruments, das eine systematische konfliktsensible Ausrichtung der Projektarbeit ermöglicht. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat daher den Ansatz des Peace and Conflict Impact Assessment (PCIA) auf die spezifischen Bedürfnisse einer politischen Stiftung angepasst.
Mehr Informationen zu PCIA finden Sie hier.

Logo der Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt)

Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt)

Als inter-institutionelle Arbeitsgruppe vernetzt die Gruppe Friedensentwicklung (FriEnt) seit 2001 sieben staatliche und nicht-staatliche Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und Friedenförderung. Ziel ist es, den Bereich Zivile Konfliktbearbeitung stärker zu qualifizieren und die einzelnen Akteure besser zu vernetzen. In den Mitgliedsorganisationen gibt es so genannte ?Kontaktstellen?, die die Rückkopplung der FriEnt-Ergebnisse in die Organisationen und den kontinuierlichen Austausch untereinander und mit FriEnt institutionalisieren. Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird 2010 wieder Mitgliedsorganisation bei FriEnt sein.
Zur Website von FriEnt

net-edition:Monika SchneiderFES | 2009
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