Birte Gerstenkorn

 

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Aktuelle Veranstaltungen

   
   
Islamischer Feminismus- Der Blick nach Deutschland

Ein Austausch zu feministischen Konzepten und Strategien

25.05.2016, 18.00-20.00 Uhr, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

Feminist_innen kämpfen um die Selbstbestimmung von Frauen, für
Gleichberechtigung und gegen Sexismus. Auch der Islam kennt
einen Feminismus und seine Vertreter_innen sind gestern wie heute präsent und geben der Bewegung ihre Stimme. Im Februar 2016 hat die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Tagung „Islamischer Feminismus – Internationale Annäherungen“ einem breiten Publikum die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion über islamische Geschlechterbilder, die Themen Frauenrechte und Gleichberechtigung sowie das Selbstverständnis islamischer Feminist_innen geboten und dabei internationale Perspektiven – durch Beiträge aus Belgien, Frankreich und den USA – in den Blick genommen. Am 25. Mai 2016 möchten wir daran anknüpfen und den Blick nach Deutschland richten. Welche theoretischen Diskurse werden zu islamischem Feminismus in Deutschland geführt? Welche praktischen Strategien von Empowerment gibt es für muslimische Frauen? Und wie sieht eine feministische Antidiskriminierungsarbeit aus, die intersektional ausgerichtet
ist? Wir laden Sie herzlich zu einer Abendveranstaltung ein, bei der
über islamischen Feminismus in Deutschland diskutiert und ein
Ausblick in die Zukunft gewagt wird. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und Teilnahme!

Programm

Anmeldung

Ansprechpartner_innen:

Sarah Vespermann

Dietmar Molthagen
Doreen Mitzlaff

Inter...Was? - Praxisworkshop

Diskriminierung erkennen, Widerstand verstehen und eigenes Handeln verändern

18.06.-19.06.2016, Stadtschloss Moabit, Rostocker straße 32, 10553 Berlin

Wer profitiert von bestehenden gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen und wer nicht? Wer ist in Öffentlichkeit und in den
Medien sichtbar? Und wer wird unsichtbar gemacht? Wer hat Zugang zu wichtigen Institutionen und wer nicht? Intersektionalität klingt nicht nur kompliziert, sondern beschreibt auch ein komplexes Phänomen: Weil Menschen und ihre Identitäten vielschichtig und mitunter widersprüchlich sind, sind auch ihre Diskriminierungserfahrungen ganz unterschiedlich. Intersektionalität richtet den Blick auf das Zusammenwirken verschiedener Formen von Diskriminierung und erfordert – im Sinne der Schwarzen Frauenbewegung – die Unterschiedlichkeit von Identitäten und die damit zusammenhängenden Machtverhältnisse anzuerkennen.
Doch Intersektionalität bedeutet nicht nur die Addierung von verschiedenen Diskriminierungen. Menschen werden aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen sowohl benachteiligt, als auch bevorzugt. Kimberlé Crenshaws Konzept der Intersektionalität bietet die Möglichkeit, die Komplexität und Dynamik menschlicher Interaktionen abzubilden. Rassismus, Sexismus und Klassismus bilden dabei lediglich drei Formen der Diskriminierung neben anderen, die sich alle gegenseitig beeinflussen und verstärken. Der Workshop nimmt vor allem diese drei Diskriminierungsachsen in den Blick und eröffnet den Teilnehmer_innen einen Raum zur Reflexion der eigenen Identität und der Strukturen (in der Gesellschaft, der Arbeitswelt, der
Politik etc.), die Diskriminierung befördern bzw. abbauen. Der Workshop richtet sich an Personen, die ihr (Arbeits-)Umfeld aktiv mitgestalten und dazu beitragen möchten, Diskriminierung
abzubauen. Methodisch kommen verschiedene Elemente zum Einsatz: u. a. Biografiearbeit, kreatives Schreiben, Filmanalysen und Achtsamkeitsübungen.

Programm

Fragebogen zur Anmeldung

Ansprechpartnerin:

Birte Gerstenkorn

Angebote für Schulklassen und Schülervertreter_innen 2016

Broschüre zum Download: Lehrer_innenbrief 2016

Ansprechpartner_innen:

Yvonne Lehmann

Florian Dähne

Nilüfer Gülcin

Sarah-Lisa Lorenz


web-Redaktion:  BG