

Das Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin arbeitet schwerpunktmäßig zu vier Politikbereichen:
- Familienpolitik,
- Frauen-/Genderpolitik und
- Jugend und Politik
- Engagement der Älteren
Regelmäßig organisiert das Forum Politik und Gesellschaft Tagungen, Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Workshops zu aktuellen Fragen aus diesen Politikbereichen. Unsere Veranstaltungen bieten Raum für einen Dialog zwischen Bürger/innen und Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft, Medien, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Je nach Thema und Veranstaltungsform richten sich unsere Angebote an unterschiedliche Zielgruppen, darunter Schüler/innen, junge Erwachsene, Pädagog/innen, Multiplikator/innen, Wissenschaftler/innen, Politiker/innen und Ältere. Auch die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, sich bei unseren Veranstaltungen zu informieren und mitzudiskutieren. Ziel unserer politischen Bildungsarbeit ist es, über wichtige gesellschaftspolitische Fragen zu informieren, Diskussionsprozesse anzustoßen sowie Impulse in Politik und Verwaltung zu senden. Im Rahmen unserer jugendpolitischen Arbeit wollen wir dazu beitragen, die politischen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen junger Menschen zu stärken.
Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unserer Website über die Veranstaltungen der kommenden zwei Monate zu informieren sowie in den Dokumentationen herausragender Veranstaltungen und den Publikationen zu unseren Themen zu stöbern.
"Verfassungsrechtlich prekär": Expertise zur Einführung eines Betreuungsgeldes
Die Bundesregierung plant, 2013 ein „Betreuungsgeld“ einzuführen: 150 Euro pro Monat für Eltern, die ihr unter dreijähriges Kind vollständig zuhause betreuen, statt einen Kitaplatz in Anspruch zu nehmen - eine der umstrittensten familienpolitischen Maßnahmen in Deutschland.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Risiken und Nebenwirkungen des Betreuungsgeldes unter die Lupe nimmt. Die Gutachterin Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms kommt zu dem Ergebnis: Das Betreuungsgeld ist „verfassungsrechtlich prekär“, es befördert riskantes Entscheidungsverhalten und es bedeutet die Rückkehr zu einem überholten Modell der Familienförderung.
Das Gutachten finden Sie hier:
Broschüre "Verfassungsrechtlich prekär": Expertise zur Einführung eines Betreuungsgeldes
Mittenmang
Bürgerschaftliches Engagement - Zuwanderung - Alter
20 Porträts
Sie stammen aus den verschiedensten Ländern dieser Welt und leben seit Jahrzehnten in Deutschland: 20 Seniorinnen und Senioren, die sich mit viel Schwung und Herzblut in Gesellschaft und Politik engagieren. Der Grimme-Preis-Träger Justus Boehncke hat ihre Geschichten notiert; der Fotograf Luca Vecoli hat sie porträtiert.
