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Neuigkeiten aus der Stiftung und aktuelle Online-Angebote 2012

Foto zeigt Cover der Studie © FES24. Mai 2012
Neue Studie der FES: Ostdeutschland 2020 – Die Zukunft des „Aufbau Ost“

Ende 2019 läuft der Solidarpakt II aus, der den ostdeutschen Ländern besondere Finanzmittel zur Verfügung stellt. Dass bis dahin der „Aufbau Ost“ nicht abgeschlossen sein wird, kann man allerdings heute schon absehen. Denn sein Ziel – die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West – wird bis dahin nicht erreicht sein. Zugleich hat vor dem Hintergrund massiver Finanzprobleme zahlreicher westdeutscher Kommunen in jüngster Vergangenheit eine öffentliche Debatte über die Intention und Sinnhaftigkeit entsprechender Transferzahlungen begonnen. Die FES hat bei der Universität Halle in Zusammenarbeit mit dem ifo-Institut Dresden eine Studie über die Zukunft des Aufbaus Ost in Auftrag gegeben. Die Autor/innen haben dabei  Expert/innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden und die Fachliteratur ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Angleichung der Lebensverhältnisse auch mittelfristig nicht erwartet wird, für einige Regionen sogar nie. 87% der Befragten sehen daher auch nach 2019 den Bedarf einer ostdeutschen Sonderförderung durch den Bund. Das Instrumentarium müsse aber modifiziert werden und stärker Innovationen sowie regionale Wachstumsschwerpunkte fördern. Vorschläge wie die Länderneugliederung oder ein „Solidarpakt III“ wurden kontrovers bewertet.

Pressemitteilung zur Studie
Kurzfassung der Studie
Studie als PDF-Download

Studie als Print-Version bei Marion.Ackermann@fes.de bestellen

23. Mai 2012
Ausgabe 1/2012 des FES-info

Das neue Heft widmen wir unter dem Titel "Ein Kompass in bewegten Zeiten" den Inhalten und Arbeitsweisen der Kompetenzvermittlung unserer Akademie für Soziale Demokratie (ASD). Zahlreiche Artikel über unsere Arbeit im In- und Ausland vervollständigen die Ausgabe 1/2012. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Bestellen Sie hier das "info" - Magazin der FES zum regelmäßigen Bezug.

9. Mai 2012
Call for Papers

Call for Papers zur Tagung „Der Betrieb als sozialer und politischer Ort – Neue Perspektiven der Gewerkschaftsgeschichte III“, Tagung des Archivs der sozialen Demokratie der FES und der Hans-Böckler-Stiftung, Bonn, Friedrich-Ebert-Stiftung, 15.-
16. November 2012.

8. Mai 2012
Interview

Wie sieht die Gewerkschaftslandschaft in Südosteuropa aus? Welche Rolle spielen Arbeitnehmervertretungen bei der EU-Integration der Länder des Westbalkan? Diese und andere wichtige Fragen wurden auf der 13. Internationale Konferenz der Otto Brenner Stiftung (OBS) diskutiert, die in Zusammenarbeit mit der FES veranstaltet wurde. Unter dem Titel „Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung und sozialer Dialog in Mittelost- und Südosteuropa – Gemeinsame Perspektiven in der Europäischen Union?“ diskutierten Teilnehmer aus allen Ländern Südosteuropas, sowie aus Deutschland, Tschechien, Polen und der Slowakei u.a. über mögliche Wege aus der Wirtschaftskrise. Wolf-Jürgen Röder ist Geschäftsführer der OBS, Roland Feicht ist Direktor des FES-Regionalprojektes Arbeitsbeziehungen und Sozialdialog in Südosteuropa. Im Vorfeld der Konferenz gaben die beiden im Interview mit Johannes Rüger Auskunft über ihre Einschätzung der Wirtschaftslage in Südosteuropa und ihre Erwartungen an die Konferenz.

4. bis 31. Mai 2012, Straubing
Ausstellung: Nein zu Hitler!

Unmittelbar nach der "Machtübertragung" an die Nationalsozialisten begann für Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften eine Zeit der Verfolgung. Verhaftungen, Misshandlungen und Mord waren an der Tagesordnung und schwächten die Arbeiterbewegung erheblich. Nach der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933 und dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei am 22. Juni 1933 formierte sich aus den Reihen von SPD und Freien Gewerkschaften im Reich und im Exil der politische Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. An sie zu erinnern und die unterschiedlichen Formen von Verweigerung, Protest und Widerstand nachzuzeichnen, ist Aufgabe der Ausstellung. Weitere Informationen finden Sie hier!

3. bis 25. Mai 2012, Braunschweig
Ausstellung: Radioaktive Abfälle und Kernenergie

Die Ausstellung besteht aus 15 Schaubildern, mit denen die Grafikdesignerin Esther Gonstalla viele Informationen, Zahlen und Daten zum Thema Atomenergie in ästhetisch ansprechende Grafiken übersetzt hat, ohne dabei zu werten. Wo kommt der Atommüll her? Erkranken Kinder in der Nähe von der AKWs eher an Krebs? Wie viele Atommülltransporte rollen über Autobahnen und Schiene durch Deutschland? All das sind Fragen, die mit neuen Infografiken einmal ganz anders dargestellt werden. Mit der Atomausstellung möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung vor allem jüngere Menschen – aber auch alle Anderen, die interessiert sind – dazu anregen, sich zu dem Thema Kernenergie eine Meinung zu bilden.