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KI-generierte Bilder und Videos sind auf Social Media Plattformen auf dem Vormarsch: Katzen im Anzug auf dem Arbeitsweg, Puppies in Flüchtlingsbooten, ein Jesus aus Shrimps. In Zeiten von AI-Slop betreten wir einen neue Ära von Bildproduktion, Ästhetik und Geschmack. Meistens bedienen sich diese Bilder an Klischees, sind schnell produziert und verbreitet und ästhetisch wenig ansprechend. Deswegen erhielten diese Art von Bildern und Bewegtbildern schnell einen passenden Namen: AI-Slop. Während die erste Welle von AI-Slop noch zur Belustigung diente, wie absurd AI-produzierte Bilder und Bewegtbilder sein können, so ernst wird das Thema nun mit der zweiten Welle von AI-Slop: AI-Slops wie Deepfakes werden genutzt, um Irritation oder Desinformation zu verbreiten. Dabei wandelt sich auch die Ästhetik von AI-Slop. Von klar erkennbaren ästhetischen und narrativen Markern, werden die Bilder und Bewegtbilder nun verstärkt photorealistisch - ununterscheidbar von Inhalten die von Menschen produziert, erstellen und hochgeladen haben. Was bedeutet dies nun aber für den digitalen Raum als Gesellschaftsraum wie wir ihn kannten? Für manche steht ein „totes Internet“ unmittelbar bevor: Ein Internet von Bots für Bots. Am Ende der Veranstaltung wird diskutiert, welche Maßnahmen wir selbst im digitalen Raum treffen können, um sich von einer umgreifenden Bot-Welt abzugrenzen.
Thursday, 26 November 202613:00 to 14:30
Registration open to Thursday, 26 November 2026
Attendance fee free of charge
Online
Christoph Lahusen Christoph.Lahusen@fes.de
Contact address
Friedrich-Ebert-StiftungReferat Engagement, Qualifizierung und digitale BildungGodesberger Allee 14953175 Bonn