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Veranstaltungsnummer: 289460 – als .ics herunterladen
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Vor 80 Jahren, am 17. Mai 1946, wurde in Potsdam-Babelsberg die Deutsche Film-AG (DEFA) gegründet. Dem Anliegen ihrer Gründer nach sollte sie "helfen, in Deutschland die Demokratie zu restaurieren, die deutschen Köpfe vom Faschismus zu befreien und auch zu sozialistischen Bürgern erziehen".Zwischen 1946 und 1992 entstanden mehr als 700 Spielfilme, darunter Märchen- und Kinderfilme, Literaturverfilmungen, antifaschistische und Gegenwartsstoffe, Abenteuer- und Unterhaltungsfilme. Hinzu kommen 750 Animationsfilme, mehr als 2000 Dokumentar- und Kurzfilme und Wochenschauen sowie über 600 Filme für das DDR-Fernsehen.Der Schwerpunkt des zweitägigen Symposiums auf Literaturverfilmungen begründet sich im engen Austausch zwischen der DEFA und der Literatur der DDR. Da Literaturverfilmungen eine zentrale Rolle für die DEFA einnahmen, verspricht die wechselseitige Betrachtung beider Medien einen deutlichen Erkenntnisgewinn für das Verständnis der DDR-Kultur.Obgleich Themen zur DDR-Kulturgeschichte leicht einen national begrenzten Eindruck erwecken, stoßen sie international auf beachtliche Resonanz. Dies möchten wir hier abbilden und haben deshalb auch US-amerikanische, französische und britische Kulturwissenschaftler_innen und Filmhistoriker_innen eingeladen.
Thursday, 21 May 2026 bis Friday, 22 May 202610:00 (first day) to 17:00 (last day)
Registration open to Thursday, 21 May 2026
Attendance fee keine
Kardinal-Albrecht-Str. 606108 Halle (Saale)
Dr. Ringo Wagner ringo.wagner@fes.de
Contact address
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro Sachsen-AnhaltOtto-von-Guericke-Straße 6539104 MagdeburgTel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15e-mail: info.magdeburg@fes.de