Globale Politik und Entwicklung

  • 10.11.2016 | Wirtschaft und Soziales, Globale Politik, Globale Politik | Publikation, News

    Report von Joseph Stiglitz & Mark Pieth: »Overcoming the Shadow Economy«

    Die FES veröffentlicht exklusiv die Empfehlungen von Joseph E. Stiglitz und Mark Pieth - und zahlreiche Medien berichten.


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  • 14.11.2016 | Globale Politik, Flucht, Migration, Integration, Fluchtursachen | Publikation, News

    Sehnsucht nach Würde und Sicherheit

    Auch in Lateinamerika verlassen immer mehr Menschen ihre Heimat, meist gen USA. Die FES widmet diesem Phänomen eine neue Publikationsreihe.


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  • Dienstag, 06.12.16 bis Mittwoch, 07.12.16 - Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin | Globale Politik, Globale Politik, Menschenrechte | Veranstaltung

    50 Jahre UN-Sozialpakt - Ein Pakt gegen Ausbeutung und Not?

    Im Dezember 2016 wird einer der zentralen UN-Menschenrechtspakte 50 Jahre alt. Die FES widmet ihm eine zweitägige Konferenz.


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  • 10.11.2016 | Globale Politik, Fluchtursachen, Klima und Nachhaltigkeit | Veranstaltung, Rückblicke

    Die FES bei der Klimakonferenz COP 22 in Marakkesh

    Die Klimakonferenz verdeutlichte: Die Anstrengungen im internationalen Klimaschutz müssen weiter verstärkt werden. Manuela Mattheß bilanziert im IPG-Journal.


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  • Kontakt

    Leitung

    Jochen Steinhilber

    Kontakt

    Julia Kühne, Sekretariat

    Hiroshimastraße 28
    10785 Berlin

    030/269 35-7510

    Julia.Kuehne(at)fes.de

    Ansprechpartner_innen

    zu spezifischen Themen finden Sie hier:
    Team & Kontakt

  • Expertise

    Das Referat Globale Politik und Entwicklung arbeitet in folgenden Themenfeldern:

    • Demokratieförderung
    • Entwicklungspolitik
    • Frieden und Sicherheit, Abrüstung
    • Geschlechtergerechtigkeit
    • Globale Ökonomie, Steuern und Handelspolitik
    • Internationale Energie- und Klimapolitik
    • Internationale Gewerkschaftspolitik
    • Migration und Entwicklung
    • Soziale Gerechtigkeit
    • Wirtschaft und Menschenrechte

    Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in den Austausch treten. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner_innen:

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Profil der Arbeitseinheit

Im 21. Jahrhundert steht die Welt vor großen Herausforderungen: Soziale Ungleichheit nimmt zu, natürliche Ressourcen werden ungebändigt ausgebeutet, Korruption, Gewalt und Krieg prägen zahlreiche Gesellschaften. Um diese Probleme zu bewältigen, bedarf es eines tiefgreifenden ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Strukturwandels, der unter anderem demokratische Beteiligung und zivile Konfliktlösung ins Zentrum rückt.

Die Arbeit des Referats „Globale Politik und Entwicklung“ zielt daher darauf ab, gemeinsam mit weltweiten Partnern präzise Politikalternativen für eine global gerechte Transformation zu entwickeln und Chancen für einen fairen Interessenausgleich auszuloten.

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alle Neuigkeiten aus dem Referat

Praktikum

Interessiert an umfassenden Einblicken in die internationale Arbeit einer großen, sozialdemokratischen Stiftung?

Studierende können bei uns in Berlin ein dreimonatiges Praktikum absolvieren.

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  • Themen im Fokus

    Globale Friedens- und Sicherheitspolitik

    Menschliche Sicherheit und Frieden sind nur dann von Dauer, wenn sie auf Recht und Gerechtigkeit beruhen. Deswegen setzen wir uns für verbindliche Regeln in der Sicherheitspolitik ein, zum Beispiel in der Rüstungskontrolle. Und wir wollen, dass Prävention und internationale Solidarität ins Zentrum von Friedenspolitiken rückt. Dafür liefern wir Argumente und regen internationale Diskussionen an.

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    Globale Ökonomie

    Gear Lizenz: CC0 Public Domain

    Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – die Grundprinzipien der Sozialen Demokratie sollten auch in der Weltwirtschaft gelten. Deshalb setzen wir uns weltweit für ein faires Handelsregime ein, beziehen Position gegen illegitime Finanzströme und für eine gerechte Konzernbesteuerung, und fördern starke Gewerkschaften.

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    Internationale Energie- und Klimapolitik

    Klimapolitik ist Entwicklungspolitik. Wir setzen uns für eine globale Energietransformation und eine gerechte Weiterentwicklung der internationalen Klimapolitik ein, bei der die Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit im Zentrum stehen.

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    Internationale Gewerkschaftspolitik

    Bild: © UN Photo/V BIBIC

    Ohne Gewerkschaften keine soziale Demokratie! Deswegen unterstützen wir weltweit Interessensvertretungen von Arbeitnehmer_innen dabei, repräsentativ, demokratisch, unabhängig, kompetent und effektiv zu agieren. Und wir fördern, dass ihre Positionen in politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse einfließen.

    weitere Informationen im Themenportal

    Internationale Sozial- und Geschlechterpolitik

    Bild: Social Protection von FES 

    Trotz aller technologischen Innovationen und globalisierten Strukturen bleibt vielen Menschen die soziale und gesellschaftliche Teilhabe verwehrt. Wir setzen uns unter anderem für soziale Basisschutzsysteme ein, die das Recht jedes Menschen auf soziale und materielle Sicherheit und auf ein Leben in Würde realisieren. Außerdem ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass die un- und unterbezahlte Sorgearbeit, die vor allem Frauen leisten, sozial und politisch anerkannt wird. Denn dass diese Arbeit im ökonomischen System weitgehend ausgeblendet wird, ist ein Gerechtigkeitsproblem, das Geschlechterungerechtigkeit strukturell verankert und reproduziert.

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    Migration und Flucht: Globale Perspektiven

    Migration und Flucht sind globale Phänomene, die alle Länder und Kontinente betreffen. Wenn wir verstehen, warum Menschen ihre Heimat verlassen, können wir Migration global gestalten.

    weitere Informationen im Themenportal

    Wirtschaft und Menschenrechte

    Menschenrechtschutz ist auch Unternehmensaufgabe. Wir setzen uns dafür ein, dass Politik und Wirtschaft die Menschenrechte respektieren und Abhilfe schaffen, wenn sie Verletzungen verursachen.

    weitere Informationen

  • Veranstaltungsreihen

    Gerechtigkeitswoche

    Logo der FES Gerechtigkeitswoche 2016; Bild: FES

    Die internationale Themenwoche »Zeit für Gerechtigkeit!« zeigt Wege auf, wie wir die Welt fairer, solidarischer, sozialer, kurz: gerechter gestalten können. An verschiedenen Orten in Berlin finden Workshops und Podiumsdiskussionen statt, werden Filme und Ausstellungen gezeigt. Schwerpunktthemen der vergangenen Jahre: »Gerechtigkeit in Arbeit - Justice at Work«, »#justainability - Wege in sozial-ökologische Gesellschaften« und »People on the move - Menschen in Bewegung«.

    weitere Informationen

    Tiergartenkonferenz

    Logo der Tiergartenkonferenz, Bild: FES

    Die Tiergarten Konferenz ist die zentrale außen- und sicherheitspolitische Fachkonferenz der FES. Jährlich setzen sich Politiker_innen und zivilgesellschaftliche Expert_innen aus aller Welt mit neuen Entwicklungen in den internationalen Beziehungen auseinander - und tragen die Diskussion in die deutsche Öffentlichkeit.

    weitere Informationen (auf Englisch)

    "Politisches Café" und "Frieden und Sicherheit" in der Urania Berlin

    In Kooperation mit der Urania Berlin organisieren wir die Veranstaltungsreihen "Frieden und Sicherheit in Zeiten globaler Umbrüche" und "Politisches Café am Sonntag". Die Teilnehmer_innen diskutieren gesellschaftspolitische Themen mit bekannten Vertreter_innen aus Philosophie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

    weitere Informationen

  • Arbeitskreise

    Gute Arbeit Weltweit

    Die Herausforderungen in der globalen Arbeitswelt sind gewaltig: Die massenhafte Verletzung von Arbeitnehmer_innen- und Gewerkschaftsrechten und der große Anteil von informeller Beschäftigung und Menschen, die trotz Arbeit in Armut leben, sind nur einige wenige Schlagworte, die zeigen, dass eine sozial gerechte Gestaltung der Arbeitswelt stärker als bisher auf die politische Agenda gehört. Der Gesprächskreis „Gute Arbeit weltweit!“, der unter der Schirmherrschaft von Stefan Rebmann, MdB, Parlamentarier_innen sowie Vertreter_innen von Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammenbringt, möchte die Debatten des Themenfeldes verfolgen, sie in das deutsche politische Umfeld tragen und politische Initiativen und Antworten auf die aktuellen Herausforderungen entwickeln.

    Handel

    Containerschiff
    Bild: Containerschiff von Alexander Kliem lizenziert unter CC0 1.0

    Mit dem Vertrag von Lissabon ist die Handelspolitik als Politikfeld 2009 in die alleinige Zuständigkeit der Europäischen Union übergegangen. Vor allem die Debatten um die Freihandelsabkommen CETA und TTIP haben das Thema aber in vielen europäischen Ländern zurück auf die nationale Agenda gebracht. Unter Leitung von Thorsten Schäfer-Gümbel diskutieren wir im Arbeitskreis Handel der FES mit Parlamentarier_innen, Gewerkschafter_innen und Expert_innen aus Think Tanks und der Zivilgesellschaft, welche Leitlinien eine progressive Handelspolitik im 21. Jahrhundert verfolgen muss. Dabei geht es u.a. um die demokratische Legitimierung und Kontrolle von Handelspolitik, um das Verhältnis zwischen bilateralen Handelsabkommen und dem multilateralen WTO-System, um entwicklungspolitische Aspekte von Handel sowie um – gerade auch hinsichtlich im Lichte der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – Fragen der Kohärenz zu anderen Politikfeldern.

    Klimawandel und Entwicklung

    Environment Lizenz: CC0 Public Domain

    Der Gesprächskreis Klimawandel und Entwicklung beschäftigt sich seit dem Jahr 2011 unter der Leitung von Dr. Bärbel Kofler, MdB, mit verschiedenen klima- und energiepolitischen Fragestellungen, vor allem auf internationaler Ebene. Die Teilnehmer_innen kommen aus der Zivilgesellschaft, aus Gewerkschaften, der Wissenschaft und der Politik. In den vergangenen Jahren hat sich der Kreis mit vielfältigen Themen auseinandergesetzt, darunter Klimafinanzierung, Potentiale kohlenstoffarmer Entwicklungswege (Low Carbon Development Pathways) beispielsweise hinsichtlich Armutsreduzierung, Klimawandel und Menschenrechte, die Bedeutung der deutschen Energiewende für Länder des Globalen Südens, und Klimawandel und Krisenprävention.

    Spotlight on Sustainable Development

    Cover des Berichts "Spotlight on Sustainable Development"
    Bild: Cover des "Spotlight Report" von 2030spotlight.org 

    Ein zivilgesellschaftlicher Blick auf die globale Nachhaltigkeitsagenda

    Armut ausmerzen, Kriege beenden, die Zerstörung des Planeten stoppen: Nichts anderes hat sich die Staatengemeinschaft im September 2015 mit der Agenda 2030: Transformation unserer Welt vorgenommen. Die Agenda soll nationale, regionale und globale Politiken beeinflussen; Fortschritte in der Umsetzung sollen durch freiwillige Regierungsberichte jährlich überprüft werden. Eine kritische zivilgesellschaftliche Perspektive ist dabei wichtig. Die FES unterstützt daher die Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development, eine Koalition zivilgesellschaftlicher Organisationen, die bereits den Entstehungsprozess der Agenda kritisch begleitet hat.

    Als die ersten Regierungen im Rahmen des High Level Political Forum bei den Vereinten Nationen in New York ihre Umsetzungsberichte vorstellten, präsentierte die Reflection Group zeitgleich ihren Spotlight Report on Sustainable Development, der die Verantwortung des reichen Nordens für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele betont. Der Bericht macht deutlich, dass man ohne eine Kehrtwende u.a. in der Handels- und Steuerpolitik, bei Waffenexporten und den menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen die globalen Nachhaltigkeitsziele nicht erreichen wird.

    Auf verschiedenen Konferenzen und Workshops sollen nun die Kernbotschaften des Berichts diskutiert werden, der künftig jährlich erscheinen wird.

    Weitere Informationen auf der Website der Reflection Group

    Zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung

    Bild: Peace sculpture von George Rex lizenziert unter CC BY-SA 2.0

    Der Arbeitskreis unter der Schirmherrschaft von Edelgard Bulmahn, Vizepräsidentin des Bundestages, besteht aus Parlamentarier_innen, Praktiker_innen, Wissenschaftler_innen und zivilgesellschaftlichen Expert_innen. Er gibt Debattenimpulse, entwickelt politische Handlungsoptionen und ermöglicht eine Vernetzung zwischen politischen Entscheidungsträger_innen und Expert_innen im Bereich der Krisenprävention und Friedensförderung. Im Jahr 2013 veröffentlichte er das Grundsatzpapier „Eckpunkte einer Strategie der Friedensförderung und Konfliktransformation“ und forderte: Deutsches Engagement in der zivilen Krisenprävention muss deutlich verstärkt und strategisch ausgerichtet werden!

    Zukunft des staatlichen Gewaltmonopols

    Bild: Logo der Arbeitsgruppe von FES 

    Mit unserer internationalen Arbeitsgruppe »Monopoly on the use of force 2.0?« wollen wir das Bewusstsein darüber schärfen, worauf die internationale Sicherheitsarchitektur - theoretisch - basiert, nämlich auf nationalen Gewaltmonopolen. Die Gruppe analysiert, wie es gegenwärtig um diese Monopole bestellt ist und entwickelt progressive Politikempfehlungen, um sowohl menschliche Sicherheit als auch eine gerechte internationale Ordnung zu wahren. Ihre Einschätzungen und Analysen präsentiert sie in der Publikationsreihe Think Pieces sowie in Konferenzberichten.

    Weitere Informationen in englischer Sprache

Veranstaltungen

Donnerstag, 01.12.16 bis Freitag, 02.12.16 - Berlin

Migration and Development: Global Perspectives, Progressive Approaches

Auf globaler Ebene genießt die entwicklungspolitische Relevanz von Migration bereits seit langem eine hohe Aufmerksamkeit. Der Zusammenhang zwischen Migration und Entwicklung bleibt jedoch umstritten,...


Publikationen

Grondona, Veronica; Bidegain Ponte, nicole; Rodríguez Enriquez, Corina

Illicit financial flows undermining gender justice

Berlin

Publikation herunterladen (870 KB, PDF-File)


Fluchtursachen "Made in Europe"

über europäische Politik und ihren Zusammenhang mit Migration und Flucht
Berlin

Publikation herunterladen (550 KB, PDF-File)


Chappuis, Fairlie

The place of intelligence in the state's monopoly on the legitimate use of force

Berlin

Publikation herunterladen (260 KB, PDF-File)


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Jährlich vergeben wir den FES Menschenrechtspreis an Einzelpersonen oder Organisationen, die sich in verschiedenen Teilen der Welt in außergewöhnlicher Weise für Gerechtigkeit engagieren.

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