Zur Person Friedrich Ebert

Bild: Friedrich Ebert Der Sozialdemokrat Friedrich Ebert ist vom einfachen Handwerker in das höchste Staatsamt aufgestiegen und war damit von 1919 bis 1925 der erste demokratisch gewählte deutsche Reichspräsident. Bevor es jedoch soweit war, wurde er 1871 in Heidelberg geboren. Dort blieb er bis er 1888 eine Sattlerlehre beendete.

Seine Wanderschaft brachte ihn nach Bremen, wo Friedrich Ebert auch Fuß in der SPD fasste. 1913 wurde er Parteivorsitzender. In den turbulenten Anfangsjahren der Weimarer Republik hatte Ebert den Mitvorsitz der Revolutionsregierung von 1918 inne. Im darauf folgenden Jahr wählte ihn die Weimarer Nationalversammlung zum Reichpräsidenten.

1925 starb Friedrich Ebert im Alter von 54 Jahren. Er hatte in seiner ganzen politischen Schaffenszeit immer auch ein Augenmerk auf die Jugend. Er pflegte zu sagen: „Demokratie braucht Demokraten.“ In diesem Geist regte er auch die Gründung einer Stiftung an.

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