%Anrede%,
„Meine Herren und Damen!" — mit diesen berühmt gewordenen Worten an die Nationalversammlung begann Marie Juchacz 1919 ihre Rede als erste Frau vor einem deutschen Parlament. Ihren Nachlass im AdsD konnten wir nun digitalisieren und berichten über den Prozess der Digitalisierung in unserem Blog.
Paul Löbe wäre am 14. Dezember 150 Jahre alt geworden. Den langjährigen Reichstagspräsidenten und geschickten Vermittler innerhalb der sozialdemokratischen Bewegung porträtiert Peter Beule in einem weiteren Blogbeitrag.
Weiterhin möchten wir Sie auf mehrere Call for Papers aufmerksam machen, die ein breites Spektrum an Themen abdecken — von Wilhelm Liebknecht, über ländliche Gesellschaften und die Bildungsgeschichte von Arbeiter:innen bis hin zur Geschichte von und archivischen Arbeit mit politischen und revolutionären Objekten.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, eine erholsame Zeit zum Jahresende sowie ein erfolgreiches neues Jahr!
Herzliche Grüße
vom Team FEShistory
Weitere Blogbeiträge finden Sie hier.
Vom 18.-20.11.2026 findet die 4. Konferenz der German Labour History Association (GLHA) statt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 begleitet das AdsD die Aktivitäten der GLHA. Den Call for Papers zur Konferenz „Arbeit. Bildung. Ermächtigung? Neue Perspektiven auf die Bildungsgeschichte von Arbeiter:innen“ finden Sie auf der Seite der GLHA.
Wenn einschneidende Ereignisse, wie Kriege im eigenen Land, das Zuhause bedrohen, stellt sich oft die Frage "Gehen oder Bleiben?" Die Länder des ehemaligen “Ostblocks” waren und sind besonders von Systemwechsel und Umbrüchen geprägt, sodass diese Frage dort immer wieder neue Relevanz erfährt. An vier Abenden geht die Literaturreihe "Stimmen aus Osteuropa" dieser zentralen Frage in Dresden nach: Den Auftakt macht der belarussische Autor Alhierd Bacharevič am 12. Januar 2026. Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie hier.
Johannes Rau, ehemaliger Ministerpräsident und Bundespräsident, starb am 27. Januar 2006 in Berlin. Anlässlich seines 20. Todestages laden wir Sie zu einer Veranstaltung der Johannes-Rau-Gesellschaft und der Friedrich-Ebert-Stiftung ein.
Unter dem Leitmotiv „Demokratie ist Herrschaft nach Dialog“ möchten wir an das politische Wirken und die demokratische Haltung von Johannes Rau erinnern, seine Bedeutung für Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik würdigen und zugleich der Frage nachgehen, welche Relevanz seine Gedanken heute besitzen. Die Veranstaltung findet in Düsseldorf am 21. Januar 2026 statt. Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie hier.
Wir laden Sie und Ihre Schulklassen und Jugendgruppen zu einem Online-Gespräch mit der Zeitzeugin Ruth Melcer am 27. Januar 2026 ein.
Ryta (später: Ruth) Melcer wurde 1935 im polnischen Tomaszów Mazowiecki geboren. Sie war vier Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschierte, und neun Jahre alt, als sie die Befreiung im KZ Auschwitz erlebte. Sie überlebte, weil ihre Mutter sie älter ausgegeben hat und weil eine Blockälteste sie später vor Josef Mengele versteckt hatte.
Moderiert wird das Gespräch von Ellen Diehl, Leiterin des FES-Regionalbüros Rheinland-Pfalz | Saarland.
Sie sind herzlich eingeladen, bereits vorab Fragen Ihrer Schüler_innen zu sammeln und bei uns einzureichen. Bitte senden Sie diese bis zum 20.01.2026 an annette.haensel@fes.de. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier.
Wenn Sie sich vom Newsletter abmelden möchten, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an public.history@fes.de.