FEShistory - Newsletter des Archivs der sozialen Demokratie (AdsD) Mai 2025

 
 
 
 

%Anrede%,

herzlich Willkommen zu unserem ersten FEShistory-Newsletter. Zukünftig werden wir Sie alle sechs bis acht Wochen über unsere historische Arbeit, Veranstaltungen und Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie News aus unserer Bibliothek und dem Archiv der sozialen Demokratie informieren. So verpassen Sie keinen unserer Blogbeiträge, die von Protesten in Ostdeutschland nach der Friedlichen Revolution bis zur bibliothekarischen Provenienzforschung ein breites Themenspektrum abdecken.

Mit diesem Newsletter möchten wir Sie insbesondere auf unsere jüngsten Publikationen zu 80 Jahren Kriegsende und zu Helmut Schmidt hinweisen. Am 6. Juni können Sie uns zudem im Museum Karl-Marx-Haus in Trier treffen, wo wir über Geschichte und Zukunft der FES diskutieren.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Herzliche Grüße
vom Team FEShistory


Neue Publikationen


Cover der Publikation mit der Abbildungs der französischen Siegesparade in Paris nach dem ZWeiten Weltkrieg
von FES
 

Noch heute werden Debatten über das Ende des Zweiten Weltkriegs vor allem aus nationalen Blickwinkeln geführt. In einer Zeit, in der nationalistische Narrative politisch genutzt werden, fehlen gemeinsame europäische Perspektiven.

Raphael Utz: 80 Jahre Kriegsende – europäische Perspektiven auf den 8. Mai (FEShistory Impuls 4), Bonn 2025, ISBN: 978-3-98628-714-6, ISSN: 2942-5956. online


Cover der Publikation
von AdsD
 

Meik Woyke und Rainer Hering bieten neue „Perspektiven auf Helmut Schmidt“ und legen dabei ein besonderes Augenmerk auf Schmidts Verhältnis zur DDR und zu Polen. Auch analysieren sie in einem Längsschnitt sein USA-Bild.

Meik Woyke/Rainer Hering: Perspektiven auf Helmut Schmidt (Beiträge aus dem Archiv der sozialen Demokratie 23), Bonn 2025, ISBN: 978-3-98628-530-2 online.


Neues aus dem Blog #feshistory


Zerstreute Papiere fliegen aus den Fenstern des Leipziger Gewerkschaftshauses
von AdsD | 6/FOTB015309
 

Bibliothekarische Provenienzforschung und das „pflanzliche Gedächtnis“ der deutschen Arbeiterbewegung

Der Tag der Provenienzforschung gibt Museen, Bibliotheken und Archiven Gelegenheit, auf ihre Forschung aufmerksam zu machen und sie einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Er sollte aber auch zur (Selbst-)Reflexion anregen: Wozu wird (bibliothekarische) Provenienzforschung betrieben?


Die blonde Arbeiterin rechts im Vordergrund und die Arbeiterinnen im Hintergrund produziert Schaltschränke für Telefonnetze.
von Paul Glaser | 6/FOTB049406
 

Vergessene Motoren der Produktion - Akkordarbeiterinnen

Die Geschichte des bundesdeutschen Wohlstandes ist geprägt vom Bild des männlichen Industriearbeiters, der – zum Beispiel in der Automobilindustrie am Fließband – nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er-Jahre die Wirtschaft ankurbelte. Vergessen bleibt eine wichtige Gruppe der Akkordbeschäftigten: Frauen.


In zwei Teilen widmen wir uns unter dem Motto „Protestieren nach 1989“ den Wellen der ostdeutschen Arbeitskämpfe und deren Deutungen. Außerdem beschreiben wir, wie Paula Thiede sich als erste Vorsitzende einer Gewerkschaft im Kaiserreich gegen patriarchale Strukturen durchsetzen konnte.

Weitere Blogbeiträge finden Sie hier.


Veranstaltungen des Archivs der sozialen Demokratie


Ein abendlicher Blick über die Spree auf die Großbaustelle des Hauptbahnhofs (Lehrter Bahnhof) in der deutschen Hauptstadt Berlin, aufgenommen am 08.12.2005. Der neue Kreuzungsbahnhof des Fern- und Regionalverkehrs soll täglich bis zu 240.000 Reisenden Fahr- und Umsteigemöglichkeiten bieten. Auf 15.000 Quadratmetern entstehen Einkaufspassagen und 44.000 Quadratmeter sind als Büroflächen vorgesehen. Der Hauptahnhof ist die zur Zeit größte Baustelle Berlins. Rechtzeitig vor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (09. Juni bis 09. Juli 2006) soll er am 28. Mai 2006 mit der gesamten Nord-Süd-Verkehrsanbindung fertiggestellt sein.
von picture alliance / ZB | Karlheinz Schindler
 

Tagung "Sozial- und Kulturgeschichte der Gegenwart. Gesellschaftlicher Wandel seit 1990"

Das Archiv für Sozialgeschichte beleuchtet für seinen 66. Band vom 26. bis 27. Juni in Berlin eine von Aufbruch und großen Veränderungen nach dem Ende des Kalten Kriegs geprägte Zeit. Von neoliberalen Einflüssen auf die Arbeitswelt und den Fußball, über den Medienwandel und den Siegeszug des Internets, bis zu Debatten über "Politikverdrossenheit" und die Gesundheitsreform in den Vereinigten Staaten in den 1990er-Jahren wird ein breites Spektrum an Themen diskutiert.

Weitere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie hier.


Logo des Karl-Marx-Hauses auf rotem, orangenem und lila Hintergrund.
von FES
 

Demokratie stärken und fördern: 100 Jahre Friedrich-Ebert-Stiftung - Veranstaltung am 06. Juni um 17.30 Uhr in Trier

Unmittelbar nach dem Tod des ersten, demokratisch gewählten Reichspräsidenten Friedrich Ebert wurde die Friedrich-Ebert-Stiftung gegründet. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – diesen Grundwerten der Sozialen Demokratie sind wir seit 1925 verpflichtet. Nach einem Überblick über die Geschichte der FES sprechen wir über aktuelle politische Herausforderungen. Mit persönlichen Bezügen diskutieren wir über darüber, wie die FES diesen Herausforderungen begegnen sollte.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist hier möglich.


Veranstaltungen der FES zu historischen Themen


Brockenwanderung zum DDR-Grenzregime – Historische Wanderung am 29. Mai um 09 Uhr

Am Donnerstag den 29.05.2025 um 09.00 Uhr in Schierke bietet der ehemalige DDR-Grenzer und Buchautor Dietmar Schultke für zeitgeschichtlich interessierte Bürgerinnen und Bürger eine Brockenwanderung an: Wie sah der Alltag als Hundeführer am Brocken aus? Welche Fluchtversuche gab es in Schultkes Dienstzeit und wie war die Grenzsicherung am Brocken aufgebaut?

Die Teilnahme ist kostenlos. Sie können sich hier zur Wanderung anmelden.


Film im Gespräch: "Mit mir nicht, Madame" in Magedeburg am 04. Juni um 18 Uhr

Im DEFA-Film aus dem Jahr 1969 reist ein Journalist mit einer DDR-Delegation zu einem internationalen Modefestival. Doch statt seiner Arbeit nachgehen zu können, muss er sich seiner Haut erwehren. Er wird mit einem französischen Modeschöpfer verwechselt, den die Konkurrenz aus London und Rom auszuschalten versucht. Clever entzieht er sich den Angriffen. Und er verliebt sich auch noch in die scharf von ihrem Onkel bewachte Eva.

Die Schauspielerin Annekathrin Bürger wird anschließend mit dem Wirtschaftshistoriker Dr. Rainer Karlsch und dem Modeschöpfer Manfred Krug sprechen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist hier möglich.


Bruce Springsteen rockt Ost-Berlin 1988 - Veranstaltung in Halle am 05. Juni um 18 Uhr

Am 19. Juli 1988 spielte Bruce Springsteen möglicherweise das historischste Konzert in der Geschichte der DDR. Dem Konzert wird ein Einfluss auf den Fall der Mauer zugeschrieben, unter anderem auch durch den von Bruce Springsteen auf Deutsch gesprochenen Satz: „In der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren umgerissen werden.“ Zeitzeuge Dietmar Schultke berichtet von seinen Eindrücken und gibt einen persönlichen Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Umstände der Zeit.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist hier möglich.

 

Alle Veranstaltungen der FES mit der Möglichkeit, diese nach Themen zu durchsuchen, finden Sie hier.


Wenn Sie sich vom Newsletter abmelden möchten, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an public.history@fes.de.