Newsletter der Abteilung Analyse, Planung und Beratung – 2023/5

 
 
 
 
 

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Deutschland ist sozial und räumlich ein ungleiches Land. Das bestätigt unsere Studie "Ungleiches Deutschland", die der Frage nachgeht, inwieweit sich regionale Unterschiede in den vergangenen Jahren gefestigt oder verändert haben. Erstmals untersucht der Bericht auch die Zukunftsfähigkeit der einzelnen Regionen.

Dass sich soziale Ungleichheit auch auf die Wahlbeteiligung auswirkt, zeigt die Studie "Wer fehlt an der Wahlurne?". Sie untersucht sozialräumliche Muster der Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen und stellt unter anderem fest: Je ärmer ein Wahlkreis oder ein Stadtteil ist, desto niedriger fällt die Wahlbeteiligung dort aus.

Die Studien sowie weitere Neuerscheinungen und Veranstaltungen der Abteilung Analyse, Planung und Beratung der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie in diesem Newsletter.

 

 
Blauer Hintergrund mit Farbverlauf; darauch ein Ungleichheitszeichen in den Farben Schwarz, Rot und Gelb.
von FES / Schumacher Design


Studie von Vera Gohla und Martin Hennicke

Ungleiches Deutschland

In Deutschland bleiben Wohlstand und Zukunftschancen ungleich verteilt. Der sozioökonomische Disparitätenbericht 2023 untersucht, wie sich verschiedene Regionen im Land entwickelt haben und wie gut sie für die Zukunft gerüstet sind. Neben einer interaktiven Karte finden Sie auf unserer Webseite zehn Handlungsempfehlungen für die Politik.

 

 
Vorschaubild mit dem Klingelbrett eines Mehrfamilienhauses
von pa/dpa | S. Willnow


Studie von Armin Schäfer

Wer fehlt an der Wahlurne?

Die Wahlbeteiligung ist über die Jahrzehnte nicht nur gesunken, sondern auch ungleicher geworden. Welche sozialräumlichen Muster der (Nicht-)Wahl sich identifizieren lassen, wird in dieser Studie untersucht. Grundlage sind sowohl räumliche Daten auf der Ebene der 299 Wahlkreise und von fast 1.000 Stadtteilen als auch Individualdaten, die über Umfragen erhoben wurden.

 

 
Weitere Neuerscheinungen
von pa / ZUMAPRESS.com | Hu Yan/Sipa Asia

 

Artikelreihe zur EU-Asylreform

Die Zukunft von Migration und Asyl in Europa

Abschottung und Abschreckung – darum kreist die Debatte zur EU-Asylreform. Für ein zukunftsfähiges Europa sind andere Perspektiven notwendig. Begleitend zum Reformprozess des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) eröffnet diese Artikelreihe deutsche, europäische und internationale Blickwinkel auf ein komplexes Thema.

 

Studie von S. Kilpeläinen, R. Quitzow, M. Tsoumpa

Wasserstoff in den nordischen Ländern

Erneuerbarer Wasserstoff kann einen nachhaltigen Industrie- und Verkehrssektor ermöglichen und den nordischen Ländern zur Erreichung ihrer ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele verhelfen. Was sind ihre Strategien und welche Ansatzpunkte gibt es für die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Ländern?

 

Impulspapier von T. Neidel et al.

Unterschätzte Aspekte einer modernen Polizei

Die Polizei als wichtige Institution der Sicherheitspolitik und als Hüterin des staatlichen Gewaltmonopols ist oft Gegenstand gesellschaftlicher Diskussion und Kritik. Es werden hohe Erwartungen an die Institution und ihre alltägliche Arbeit gestellt. Daher ist es von großer Bedeutung sowohl für die Gesellschaft als auch für die Sicherheitspolitik, dass sich die Polizei kontinuierlich weiterentwickelt, ihre eigene Arbeit kritisch reflektiert und entsprechend anpasst.

 

 
Veranstaltungen
von FES / Mark Bollhorst


7. November 2023, 10.00 Uhr, Berlin

10. Konferenz zur Strafverfolgung der Korruption

Konferenz in Kooperation mit Transparency International Deutschland e.V.

 

16. November 2023, 17:00 Uhr, Berlin und online

Holistischer Helfer oder befangene Blackbox?

Diskussion zu Chancen und Risiken von KI in der Hochschullehre

 

22. November 2023, 10:00 Uhr, Berlin

Frühe Ungleichheiten

Diskussion und Studienvorstellung zum Thema Zugang zu Kindertagesbetreuung

 

Rückblick

Bildung in der Transformation

Aufzeichnung der Diskusionsveranstaltung am 26.10. in der FES Berlin

 

Rückblick

Sozial-ökologische Transformation finanzieren

Aufzeichnung der Konferenz in Kooperation mit Finanzwende e.V.

 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Analyse, Planung und Beratung
www.fes.de/apb

E-Mail: Ilona.Denk@fes.de, Tel. 0228 883-8302

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Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als parteinahe Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de