FES-Veranstaltungen in Hamburg: Ein Überblick über alle Veranstaltungen in der letzten Jahreshälfte

 
 
 
 
 
 Liebe Leserinnen und Leser,
morgen starten wir in den Jahresendspurt: Wir haben in 2024 noch insgesamt sieben spannende Veranstaltungen für Sie / für Euch geplant!
In den unterschiedlichsten Formaten, wie Studienvorstellung, Podiumsdiskussionen, Online-Diskussion, Seminar, Lesung und unserer ersten Livepodcast-Aufnahme von Friedrichs Flaschenpost wollen wir das Jahr mit Ihnen und Euch gemeinsam ausklingen lassen.
 Schauen Sie, schaut ihr gerne bei dem ein oder anderen Format vorbei. Der Anmeldelink zu jeder Veranstaltung ist direkt unter dem Text zu finden, oder wie immer auch unter: https://www.fes.de/julius-leber-forum/termine
Viele Grüße sendet das Team aus dem Julius-Leber-Forum
 

 
Titelbild zur Studienvorstellung der Hamburg Studie
von Petra Bähner (Gestaltung)
Wie kann Zukunft in Hamburg gelingen?

Am 8. November 2024 stellen wir gleichnamige Studie im Rahmen unseres Zukunftsforums vor und wollen ihre Ergebnisse diskutieren. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Die Studie fasst die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter den Hamburger*innen zusammen. Wir wollten wissen: Wie ist die politische Stimmung in Deutschlands zweitgrößter Stadt im Jahr 2024? Wie ist Hamburg durch die vergangenen Krisen gekommen? Welche Themen sind den Hamburger*innen wichtig und welche Wünsche haben sie an die Politik?

Die gute Nachricht schon vorweg: Hamburg ist und bleibt eine weltoffene Metropole. Dieses Selbstbild der Hansestadt hat sich über die letzten fünf Jahre und alle Krisen hinweg bestätigt. Weltoffenheit, Toleranz und Offenheit sind die wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale. Auch sind die Stimmung und das Lebensgefühl weiterhin gut. Hamburg ist aus Sicht seiner Bürger*innen besser als andere Städte durch die Krisen der vergangenen Jahre gekommen. Die Lebensqualität ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch der gesellschaftliche Zusammenhalt unter den Menschen in der Stadt wird überwiegend positiv bewertet.

Aber es gibt auch Aufgaben, die die Bürger*innen der Politik aufgeben. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, werden kluge Investitionen erwartet statt eines rigiden Sparkurses. Die wichtigsten Themen, die es aus Perspektive der Bürger*innen dabei in den nächsten zehn Jahren anzupacken gilt, sind die Bereiche Mobilität, Soziales, Klimawandel und Bildung.

Wir laden ein mit:
Grußwort von Sabine Fandrych, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Vorstellung der Studie durch Rainer Faus, Autor und Meinungsforscher pollytix strategic research gmbh
Kommentar von Peter Tschentscher, Hamburgs Erster Bürgermeister
und Podiumsdiskussion mit:

Dirk Kienscherf, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bürgerschaft
Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg
Kristin Alheit, Geschäftsführende Vorständin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Hamburg

Moderation: Kristina Läsker, Journalistin
Organisatorische Hinweise:
Freitag, 08.11.24 um 17:00-18:30 Uhr
GLS Bank (5. Stock), Düsternstraße 10, 20355 Hamburg
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 
Titelbild für Veranstaltung zur kulturellen Teilhabe
von Bergsee, blau (Gestaltung)
Kultur für alle? Eine Diskussion über Ideal und Praxis

Wie zugänglich ist öffentlich geförderte Kultur tatsächlich? Seit den 1970er Jahren wird gefordert, dass kulturelle Teilhabe für alle ermöglicht werden muss – unabhängig von sozialem Status, Herkunft oder Bildungsstand. Trotz zahlreicher Bemühungen im Bereich der kulturellen Bildung, Vermittlung und Förderung ist das Bild jedoch ernüchternd: Die Publikumsstruktur vieler Kultureinrichtungen bleibt überwiegend elitär und wenig divers.

In einer Podiumsdiskussion werden die ursprünglichen Ziele von „Kultur für alle“ und „Kultur von allen“ auf den Prüfstand gestellt. Sind diese Ideen heute noch zeitgemäß? Was hindert kulturelle Teilhabe und was kann sie fördern? Was wurde in Hamburg erreicht und was sind die konkreten Herausforderungen? Wie sieht eine zukunftsweisende Kulturpolitik aus, die „Kultur für alle“ in die Praxis umsetzt?

Wir laden zu einer Diskussion ein mit:
Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Dörte Inselmann, Intendantin des Kultur Palast Hamburg
Weiqi Wang, Künstlerin und Kulturvermittlerin

Moderation: Markus Riemann
Organisatorische Hinweise: 
Dienstag 12.11.24 um 19:00 Uhr
Kultur Palast Hamburg
Öjendorfer Weg 30a, 22119 Hamburg
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 
erfolgreich engagiert - FES- Seminarangebot
von IconScreen für FES (c)
Workshop für weibliche sozialisierte und/oder identifizierte Personen, die sich in Bremen, Hamburg oder Schleswig-Holstein gesellschaftspolitisch engagieren.

Es gibt in der Rhetorik kein einfaches "so macht man es" um wirklich überzeugend zu sein, stattdessen unterstützt das Training jede* Einzelne ihre Ausdrucksform zu finden und ihre Stärken einzusetzen.
In diesem Empowerment-Workshop werden wir die folgenden Fragen durch körperliche Übungen, Rollenspiel und freies Argumentationstraining beantworten:

- Wie kann ich mich selbst stärken, indem ich meine innere und äußere Haltung verbinde, und so klar nach außen verkörpere, was mir wichtig ist und wofür ich bereit bin einzustehen und zu kämpfen?
- Wie kann ich reagieren, wenn mein Gegenüber oder das Publikum versucht, mich aus dem Gleichgewicht zu bringen durch kritische Blicke, Desinteresse, Zwischenfragen etc.?
- Welche Werte sind essentiell für mich und was folgt daraus für meine Rhetorik?
- Was gibt mir Kraft?
- Womit überzeuge ich andere?

Das Training bietet einen unterstützenden, konstruktiven und solidarischen Raum in dem sich alle ausprobieren können, egal ob mit viel oder wenig (politischer) Rede-Erfahrung. Gegenseitige Bestärkung, Austausch und Spaß am gemeinsamen Üben stehen im Vordergrund!
 
Organisatorische Hinweise: 
Samstag 09.11.24 um 11:00 Uhr
Julius-Leber-Forum, Schauenburgerstr. 49, 20049 Hamburg
Das Seminar ist bereits ausgebucht. Nur Plätze über Warteliste vorhanden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 
Bild von Senatorin Melanie Schlotzhauer Gast bei der Online Veranstaltung zum Thema Arbeitsmarktpolitik
von IconScreen (Gestaltung)
Hamburgs Arbeitsmarktpolitik – Geflüchtete in Arbeit bringen

In Deutschland herrscht Fachkräftemangel und zugleich leben viele Geflüchtete hier, deren Integration auch durch Arbeit unterstützt werden kann. Es liegt also nah, geflüchteten Menschen möglichst rasch einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und sie entsprechend zu befähigen. Doch der Weg dahin ist nicht einfach. Geflüchtete Menschen haben selbstverständlich vollkommen unterschiedliche persönliche Lebensläufe. Sie kommen mit verschiedenen Vorkenntnissen und Erfahrungen, haben unterschiedliche Bildungshintergründe und teils Abschlüsse, für die es in Deutschland kein eindeutiges Äquivalent gibt. Zudem ist die Sprachbarriere oft hoch. Wie kann es dennoch gelingen, geflüchtete Menschen in Hamburg gut in Arbeit zu bringen? Was benötigen sie, um sich erfolgreich zu bewerben? Wie gut funktioniert der Job-Turbo in Hamburg? Welche Rolle spielt Arbeit bei der Integration und umgekehrt, welche Rolle die Integration für eine gelungene Arbeitsaufnahme? Wie können Betriebe unterstützt werden, die Geflüchtete beschäftigen möchten?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit Melanie Schlotzhauer, Senatorin der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration diskutieren. Dirk Heyden, Geschäftsführer des Jobcenters Hamburg, wird Erfahrungen aus der Praxis vorstellen.
Organisatorische Hinweise: 
Donnerstag 14.11.24 um 19:00 Uhr
Online via Zoom

Angemeldete Teilnehmer*innen erhalten von uns am 12. November 2024 per Mail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 
Titelbild für Podcast mit Dirk Kienscherf
von IconSreen (Gestaltung)
Friedrichs Flaschenpost Live: Wie schaffen wir Mobilität für alle, Dirk Kienscherf?

Hamburg ist groß und die Hamburger*innen sind in Bewegung – zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zu Arzt und Ärztin, zum Sport. Die Wege sind vielfältig, ebenso wie die Fortbewegungsmittel: Ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl, mit dem Fahrrad, Auto, Bus und Bahn – es gilt viele Interessen zu berücksichtigen, um den öffentlichen Raum gerecht gemeinsam zu nutzen.

Doch wie erreichen wir in unserer wachsenden Stadt und Metropolregion Mobilität für alle? Wie nehmen wir alle mit bei der Mobilitätswende? Wie gelingt es, sozial, inklusiv, sicher und klimaschonend eine Großstadt in Bewegung zu halten? Diese Fragen wollen wir mit Dirk Kienscherf, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD Fraktion in der Bürgerschaft, besprechen.

Passend zum Thema Mobilität laden wir Sie dafür zu einer Premiere ein: „Friedrichs Flaschenpost – Der Politikpodcast aus Norddeutschland“ läuft bereits in der 9. Staffel. Jetzt zeichnen wir zum ersten Mal live mit Publikum auf. Das Gespräch kann anschließend als Teil unserer Podcast-Reihe überall und unterwegs gehört werden. Also seien Sie dabei, wenn Christine Strotmann (Friedrich-Ebert-Stiftung) unsere 83. Folge moderiert! Natürlich ist dann auch Raum für Ihre Fragen.
Organisatorische Hinweise:
Donnerstag, 21.11.24 um 18:30 Uhr
betahaus (Schanze), Eifflerstr. 43, 22769 Hamburg
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 
Titel Bild zur Migrationsreihe - Bild zur Veranstaltung Migration in der Stadtgesellschaft in den Bücherhallen
von Petra Bähner (Gestaltung)
Wir leben in einer Migrationsgesellschaft mit vielfältigen kulturellen und geografischen Wurzeln. Die Hamburger Stadtgesellschaft bringt viele verschiedene Einflüsse zusammen, ob aus Hamburg, anderen (historischen) Regionen Deutschlands oder anderswo in der Welt.
An diesem Abend wollen wir gemeinsam über die (historischen) Wurzeln der heutigen Stadtgesellschaft reden, aber auch über die Zukunft. Wie verstehen wir uns aktuell? Als Migrationsgesellschaft und/oder/auch als postmigrantisch? Wie kann und sollte das in Zukunft aussehen? Wie wollen wir heute zusammenleben und auch langfristig als resiliente Gesellschaft bestehen?
Darüber wollen wir mit Dan Thy Nguyen, Regisseur, Schauspieler, Essayist und Mit-Gründer von Fluctoplasma, Hamburgs Festival für Kunst, Diskurs und Diversität, Prof. Dr. Simon Güntner, Migrationssoziologe, Professor für Sozialwissenschaften/ Sozialpolitik, HAW-Hamburg, PD Dr. Maria Alexopoulou, Migrationshistorikerin, Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin/Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), Standort Berlin und Kazım Abacı, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, SPD und Geschäftsführer von Unternehmer ohne Grenzen e.V. und natürlich dem Publikum sprechen.
Grußworte: Frauke Untiedt, Direktorin der Bücherhallen Hamburg
Moderation: Christine Strotmann, Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Organisatorische Hinweise:
Donnerstag, 28.11.24 um 18:30 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 
Titelbild zur Lesung mit Stefanie Lohaus
von IconScreen (Gestaltung)
Lesung und Gespräch mit Stefanie Lohaus: „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht"

Sind Feminist*innen wütend: Ja, häufig. Haben Sie Grund dazu: Ja, häufig. Stefanie Lohaus schreibt dazu: „Nicht die wütende Feministin ist das Problem, sondern die Tatsache, dass Frauen immer noch nicht angemessen wütend sein dürfen.“ Sie plädiert dafür, die Wut nicht zu verdrängen, sondern daraus konstruktive Kraft erwachsen zu lassen, die die bestehenden, sexistischen Verhältnisse mit aller Macht bekämpft.
Dabei blickt sie auch dankbar und kenntnisreich zurück auf all das, was der Feminismus, was Feminist*innen, allein in den letzten 50 Jahren erreicht haben: Letztlich ist Feminismus die erfolgreichste soziale Bewegung in der Geschichte. Das Buch „Stärker als Wut“ betrachtet seine vielfältige Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus deutscher Perspektive. Alle, die sich dem Kampf um Freiheit und Gleichheit und Gerechtigkeit verschrieben haben und alle die fragen: woher kommt, wohin geht der Feminismus? Was ist erreicht, was muss weiter erstritten werden? - sind herzlich zu dieser Lesung mit Gespräch eingeladen.

Stefanie Lohaus ist Mitbegründerin und Mitherausgeberin des feministischen Missy Magazine. Seit 2022 ist sie Teil des Leitungsteams der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin), eines Forschungs- und Beratungsinstituts für mehr Frauen und Vielfalt in Verantwortungspositionen, und leitet in diesem Rahmen das gesellschaftliche Bündnis »Gemeinsam gegen Sexismus«. An diesem Abend stellt sie ihr Buch auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. in Hamburg vor und wird im Gespräch mit Christine Strotmann (Friedrich-Ebert-Stiftung) erläutern, was sie aus ihrem feministischen Engagement gelernt hat und lernt, auf wessen Schultern wir stehen und wie wir auf eine feministische Zukunft hinarbeiten können.
Organisatorische Hinweise:
Donnerstag, 05.12.24 um 18:00 Uhr
Zinnschmelze, Maurienstr. 19, 22305 Hamburg
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
 

 

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