Region Südliches Afrika

 

 

Die Region des südlichen Afrikas umfasst die zwölf Länder Angola, Botswana, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland. Gemeinsam mit der DR Kongo, Tansania und den Seychellen bilden sie die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft SADC (Southern African Development Community). Die Gemeinschaft hat sich dem Ziel verschrieben, Frieden und Sicherheit zu garantieren, Armut zu mindern sowie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte in den Mitgliedsländern zu verwirklichen.  

Mit der Verabschiedung einer Vielzahl von Deklarationen und Vereinbarungen hat die SADC in den vergangenen 20 Jahren insbesondere auf der Ebene der normensetzenden Integration Fortschritte gemacht. Dadurch konnten die formalen Voraussetzungen für eine vertiefte ökonomische Integration, die Formierung einer Sicherheitsgemeinschaft und einer demokratischen Wertegemeinschaft geschaffen werden. Viele der gemeinsam vereinbarten Standards werden auf der nationalen Ebene jedoch nicht umgesetzt.  

Dies hat zwei Gründe: Zum einen kennzeichnet die Vorherrschaft einer alles dominierenden Partei, zumeist einer ehemaligen Befreiungs- und Unabhängigkeitsbewegung, die politischen Systeme der Region. Oppositionsparteien, die mehr Demokratie einfordern könnten, finden in der Folge keinen Platz. Zum anderen haben Bürger und zivilgesellschaftliche Akteure kaum Möglichkeiten der politischen Partizipation.  

Mangelnde Partizipations- und Einflussmöglichkeiten gehen im südlichen Afrika einher mit sozialer Exklusion und gravierender Armut. Obwohl in der Region mit Südafrika die stärkste Wirtschaftsmacht auf dem afrikanischen Kontinent angesiedelt ist, können die Nachbarstaaten von den Möglichkeiten der diversifizierten Ökonomie Südafrikas nicht profitieren. Die Volkswirtschaften der Region werden überwiegend von Rohstoffexporten bestimmt. Eine Herauslösung aus dieser einseitigen Abhängigkeit ist nicht gelungen. Darüber hinaus sind die Bemühungen, der Arbeitslosigkeit und der Armut Einhalt zu gebieten, in fast allen Ländern der Region erfolglos geblieben.

Neues aus der Stiftung
11. Juni 2015
Aktuell
Interview mit Außenministerin Madagaskars in der Deutschen Welle
Zur Internationalen Konferenz "The Indian Ocean - A Maritime Region on the Rise", die die Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Robert Bosch Stiftung ausrichtete, war auch die madagassische Außenministerin Béatrice Atallah eingeladen. Gegenüber der Deutschen Welle äußerte sich die Außenministerin nicht nur zu den Potenzialen der regionalen Zusammenarbeit für Madagaskar, sondern auch zu den deutsch-madagassischen Beziehungen, denen durch ihren ersten Deutschlandbesuch neuer Schwung verliehen werden soll.

Hören Sie hier das Interview der Deutschen Welle in der französischen Original-Version, eine deutsche verschriftlichte Übersetzung finden Sie hier.
23. September 2014
Aktuell
Manfred Öhm: Eine differenzierte Afrikapolitik ist gefragt
Die Staaten Afrikas durchlaufen vielfältige und sehr dynamische gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Transformationsprozesse. Demographie und Wirtschaftsweisen verändern sich, viele Staaten durchlaufen ein starkes Wirtschaftswachstum, doch zeigen zugleich eine dysfunktionale Staatlichkeit. All diese Veränderungsprozesse lassen sich als "Transformationen Afrikas" zusammenfassen. Sie geschehen auf einem vielfältigen Kontinent in unterschiedlicher Weise, und sie geschehen heute. Auf diesen Wandel Afrikas muss die deutsche Außenpolitik reagieren, fordert Manfred Öhm, Leiter des Referats Afrika der FES, in seinem Beitrag im Review Außenpolitik 2014
15. September 2014
Aktuell
BRICS in Africa: Challenges & Opportunities – African and European/German perspectives
Prospects for Africa after the 2014 Fortaleza BRICS Summit:

At the 6th BRICS Summit, hosted on the 15th of July 2014 in the Brazilian city of Fortaleza, the new development Bank with an initial subscribed capital of 50 billion US dollars and a Contingent Reserve Arrangement (CRA) with an initial size of US$ 100 billion were officially inaugurated. In the 2014 Fortaleza declaration the BRICS members also reiterated their commitment made during the BRICS Leaders-Africa Retreat at the 5th BRICS Summit in Durban to foster and develop BRICS-Africa cooperation in support of the socioeconomic development of Africa, particularly with regard to infrastructure development and industrialization.

BRICS-North/Africa-Europe/Germany Relations
:

One of the Key issues for the BRICS-North Partnership is the question of potential complementarities (or competition) of future development mechanisms like the development bank of the BRICS with Northern institutions such as the World Bank and IMF.From a European respectively German foreign policy perspective one of the key issues is what challenges and opportunities are related with the increased BRICS engagement in Africa. This is also related to the question whether and what role Germany can play in the relations between the BRICS and Europe.

The Symposium was hold in Berlin on 10th September 2014.

We invite you to reed one press release of the event, published from "Neue Welt": here.
1. Juli 2014
Aktuell
Podcast zur Podiumsdiskussion: EPA-Verhandlungen mit Afrika am 3. Juni 2014
Ende gut, alles gut!? Die entscheidene Phase der EPA-Verhandlungen mit Afrika: Diese Frage diskutierten afrikanische und europäische Vertreter_innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft am 3. Juni in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. 
Die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion finden Sie hier.
17. Juni 2014
Aktuell
Besuch des mosambikanischen Außenministers Júlio Marques Balói
Am Dienstag, den 17.06.2014 besuchte der mosambikanische Außenminister Júlio Marques Balói mit einer sechsköpfigen Delegation die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin. Im Gespräch mit Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführer der Friedrich-Ebert-Stiftung, wurden Fragen zu den bevorstehenden Wahlen in Mosambik, zur Verwendung der Ressourcengewinne sowie zur Arbeit der FES in Mosambik erörtert.
28. April 2014
Aktuell
20 Jahre Demokratie in Südafrika: Ein Land in der Krise
Dennoch wird der ANC die Wahlen im Mai erneut gewinnen. Vor allem aus einem Grund...
Lesen Sie hier einen Kommentar von Renate Tenbusch, Leiterin des FES-Büros in Südafrika in der "Internationalen Politik und Gesellschaft".
12. Mai 2014
Aktuell
Afrikakonzept der Bundesregierung: Von Leitlinien, Labels und Klischees
Das neue Afrikakonzept der Bundesregierung muss Afrika als Partner ernst nehmen.
Lesen Sie hier einen Kommentar von Manfred Öhm, Leiter des Referats Afrika in der "Internationalen Politik und Gesellschaft".
7. Mai 2014
Aktuell
Wahlen in Südafrika
Bei den Parlamentswahlen in Südafrika werde das Abschneiden des ANC mit großer Spannung erwartet, sagte Renate Tenbusch, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Johannesburg, im DLF. Viele Südafrikaner seien zwar unzufrieden mit der politischen Führung, die Democratic Alliance sei aber noch keine Alternative für sie.

Hier können Sie das Interview mit Renate Tenbusch nachlesen und -hören.
26. März 2014
Aktuell
Manfred Öhm, Leiter des Afrika-Referats, über Deutschlands Interesse in Afrika
Die deutsche Bundesregierung arbeitet an einer neuen Afrika-Strategie. Das beweist auch die aktuelle Reise des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier. Manfred Öhm, Leiter des Afrika-Referats der Friedrich-Ebert-Stiftung sagt im Morgenecho (WDR), Deutschland habe mittlerweile auch ein wirtschaftliches Interesse am afrikanischen Kontinent.

Hören Sie hier das Interview mit Manfred Öhm.
27. Januar 2014
Aktuell
Mosambik: Wenn zwei beste Feinde ein Land ruinieren
In Mosambik droht ein Rückfall in den Bürgerkrieg: Die Folgen wären katastrophal. Lesen Sie hier den Artikel von der Leiterin der FES Mosambik, Katahrina Hofmann, erschienen in der IPG.
30. Januar 2014
Aktuell
Kinofilm: Mandela - Der lange Weg zur Freiheit
Willy Brandt schrieb am 11. Februar 1990 in seiner Funktion als Präsident der Sozialistischen Internationalen in einem Brief an Nelson Mandela anlässlich dessen Freilassung:   
„Wer 27 Jahre lang nicht frei über sein Leben verfügt, und dann aus dem Gefängnis kommt, hätte ein Recht darauf, verbittert zu sein oder wenigstens müde und des Kampfes überdrüssig. Aber hier ist einer gekommen ohne Hass, ohne Feindschaft, ohne das Bedürfnis nach Rache, sondern mit dem Wunsch, den Teufelskreis von Unterdrückung und Gewalt zu durchbrechen und ein vom Rassenwahn zerrissenes, blutendes Land zusammenzuführen und heilen zu helfen. Was Nelson zu einem Idol für uns und die Jugend überall in der Welt werden ließ.“

Ab dem 30. Januar wird die Verfilmung von Mandelas Autobiographie Long Walk to Freedom in deutschen Kinos zu sehen sein. Weitere Informationen hierzu auf der website des Verleihers.
18. Dezember 2013
Aktuell
Trade Unions in Sub-Saharan Africa - Database
Sub-Saharan Africa is one of the regions which already partly experiences and will in future undergo significant impacts of the global economic and financial crises as well as of climate change. It is important that trade unions in Africa develop capacities towards more resourceful protection of labour. With this database it is the FES Trade Union Competence Centre’s particular aim to give an overview on the biggest trade union umbrella organisations within the respective FES partner countries. Furthermore, this database will also focus on general country data as well as politically significant sector trade unions. For more information please click here.
8. November 2013
Aktuell
Madagaskar: Favoriten gehen in die Stichwahl
Zwei Wochen nach der Präsidentschaftswahl liegt das Wahlergebnis vor. Beide Kandidaten für die Stichwahl sind international weitgehend unbekannt. Sie haben aber mächtige Unterstützer.
"Egal wer die Wahl gewinnt, Madagaskar hat in jedem Fall gewonnen", glaubt Marcus Schneider von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Denn dann habe das Land eine Regierung, die international anerkannt wäre.

Lesen Sie hierzu den Artikel von Hilke Fischer, Deutsche Welle, 8.11.2013.
5. November 2013
Aktuell
Die sambische Gender-Ministerin Inonge Wina zu Besuch in der FES Berlin
>>> Inonge Underscores Women's Participation in Decision Making
By Masuzyo Chakwe, The Post, Zambia, 05 November 2013

Participation of women in decision making positions is central to economic development, says gender minister, Inonge Wina.
Speaking at an International Gender Workshop on Fair Labour Market Polices - Ideas and Approaches for Gender Sensitive Labour Market Policies, in Berlin on Friday, Wina said the under-representation of women in decision-making structures was one of the issues currently being addressed by the government.
"It is argued that for most African countries, the allocation of economic resources and benefits derived from development process generally has been unfavourable to women's participation," Wina said in a statement issued by first secretary for press and public relations at Zambia Embassy in Germany Yvonne Shibemba.She however, stated that Zambia had of late witnessed a progressive increase in the participation of women in decision-making positions.
"This increase has been largely attributed to the favourable policies that the PF government is implementing through the able leadership of His Excellency the President Mr Michael C Sata," she said.
Wina cited public institutions such as the Judiciary, the Police Service, Anti-Corruption Commission and the Auditor General's Office as some of the institutions that were now being headed by women.
She further emphasised the need to develop efficient and effective labour market policies which would guarantee the observance of fundamental human rights and contribute to the attainment of sustainable development."The negative attitudes against women in all facets of labour administration including their under-representation ought to be eradicated to ensure that the disproportionate representation of women is taken care of within our national laws, policies and programmes," she said.
Wina led a three-member delegation on the invitation of Friedrich-Ebert Stiftung to a one-week information programme on gender policies to increase women's participation and programmes to fight gender-based violence.
Others in the delegation were gender specialist, Ministry of Gender and Child Development Simon Mulenga, gender expert PF Joyce Banda and coordinator, Victim Support Unit, Zambia Police Tresphord Kasale.
24. Oktober 2013
Aktuell
FES South Africa: new website for Fort Hare Autumn School
www.fort-hare-autumn-school.org
Have a look!

In April 2012, the University of Fort Hare and FES launched the The Fort Hare Autumn School on Democracy and Political Economy. This initiative is aimed at talented students from Eastern Cape Universities to enhance their critical thinking, promote leadership skills and knowledge about Social Democracy and Political Economy and above all to stimulate debate and political discussion among young, influential South African students.
Students are selected according to the Mandela/Rhodes Scholarship Criteria, from the University of Fort Hare, Nelson Mandela Metropolitan University and Rhodes University.
30. September 2013
Aktuell
Swasiland: Opposition fordert zum Wahlboykott auf
In Afrikas letzter absoluter Monarchie wird gewählt. Doch Hoffnungen auf Wandel in Swasiland gibt es nicht. König Mswati III. regiert wie ein Diktator - und die Welt bekommt vor allem eines zu sehen: viele bunte Bilder.
Lesen Sie hierzu mehr in dem Artikel der Deutschen Welle "Wahlen und Willkür in Swasiland".
26. Juni 2013
Aktuell
Calling for Democracy and Justice in Swaziland
The Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) invited a delegation from Swaziland, including the Chairman and secretary General of the PUDEMO, Secretary General and International Secretary of the NNLC as well as the 2nd Deputy Secretary General of the Trade Union Congress of Swaziland.
Read more in our report by Merin Abbass, adviser Southern Africa, FES.

Further reading:
Swazi Election Debate Heats Up at Wits
The protracted ‘to-ing and from-ing’ currently at play over participation or boycotting the 2013 national elections was catapulted to another plane on Friday when members of various political and pro-democracy groups attended a two-day debate session in neighbouring South Africa.
The ‘elephant in the room’ is whether the political destiny of Swaziland could be influenced for better or worse by either participating or boycotting the impending polls. The debate was organised by the University of the Witwatersrand Student Representative Council in conjunction with the German Institute, the Friedrich Ebert Stiftung.
One thing that all the participants agreed on was that this matter was not an event, but a process and that the people of Swaziland should be taken on board and be fully informed about what was happening.
.....
May 11, 2013, by Weekend Observer reporter, Swazi Observer
source: www.observer.org.sz/index.php?news=50931 (Accessed: 28.06.2013)

 

12. Juni 2013
Aktuell
Madagaskar: Die Krise, die nicht enden will
Mit den politischen Tumulten und dem daraus resultierenden Putsch 2009 durch Andry Rajoelina begann eine neue Phase der politischen Krise auf der Insel, die internationale Sanktionen und Isolierung nach sich zog. Mit Unterstützung internationaler Vermittler konnte eine Einigung erzielt werden, dass die Präsidentschaftswahlen nach mehrmaliger Verschiebung im Juli 2013 stattfinden. Nun scheint auch dieser Termin nicht eingehalten werden zu können. Welche Szenarien sind zu erwarten?  
Beim Länderseminar zu Madagaskar, organisiert von der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. in Kooperation mit der INISA e.V. in der Frankenwarte in Würzburg hat Merin Abbass, Referent für das südliche Afrika, einen Vortrag zur politischen Entwicklungen in Madagaskar gehalten. Lesen Sie hierzu mehr in seinem Bericht.
20. Mai 2013
Aktuell
Ban Ki-Moon on Mozambique
Commencing Five-Country Africa Tour, UN Secretary-General Salutes Mozambique’s 20 Years of Peace, Progress, Development towards ‘Future of Hope’  
...
Some cynics expected the MDGs to be abandoned. Some said they were too ambitious. They were wrong. The MDGs have mobilized Governments as never before. They have catalysed dynamic new partnerships. And — most important — they have achieved results. Today, 600 million people have risen from extreme poverty. Conditions are better for 200 million people living in slums. A record number of children are in primary school — with an equal number of girls and boys for the first time. More women and babies are surviving childbirth. Investments in fighting malaria, HIV/AIDS and tuberculosis have saved millions of lives.
Here in Mozambique, most children are getting early schooling.  Women are becoming empowered as never before.  Nearly 40 per cent of parliamentarians and 30 per cent of Mozambique’s ministers and vice-ministers are female.  You have doubled the number of children who live beyond the age of five.  You are improving access to water and sanitation.
...
You may read his whole speech on the United Nation's website
9. Mai 2013
Aktuell
Simbabwische Delegation besucht das Workers' Youth Festival
Über 3000 junge Menschen aus aller Welt sind in Dortmund zusammen gekommen, um die Internationale Solidarität zu zelebrieren. Auch die TeilnehmerInnen einer simbabwischen Delegation der FES waren dabei. Sehen Sie hier ein Video der Veranstalter: link
1. Februar 2013
Aktuell
Von Polokwane nach Mangaung - von Axel Schmidt, Leiter des FES-Büros Johannesburg
Nach einem Jahr voller Negativschlagzeilen für Südafrika, lösen die Ergebnisse vom ANC-Parteitag in Mangaung national und international - wenn auch verhalten - so dennoch erstaunlich positive Reaktionen aus. 
Hierfür scheint weniger die Wiederwahl Zumas zum Präsidenten der Partei als vielmehr die überraschende Wahl seines Stellvertreters Cyril Ramaphosa verantwortlich zu sein.
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen Bericht von Axel Schmidt.
16. Januar 2013
Aktuell
Madagaskar: Auch Rajoelina verzichtet auf eine Präsidentschaftskandidatur, was nun?
In einer Fernsehansprache kündigte nun auch der Präsident der Transition seinen Rückzug von der nie offiziell erklärten Präsidentschaftskandidatur an.

Andry Rajoelina war Anfang 2009 in einer Situation gewaltsamer politischer Wirren auf verfassungswidrige Weise zur Macht gelangt. Nachdem sein Vorgänger im Amt des Präsidenten und politischer Erzfeind Marc Ravalomanana im Dezember letzten Jahres bereits seinen Verzicht auf eine Kandidatur bekannt gab, war Rajoelina zusätzlich durch die Internationale Gemeinschaft und Teile der madagassischen Öffentlichkeit unter Druck geraten, es Ravalomanana gleich zu tun. Damit hat sich die von der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) vorgeschlagene und von der Europäischen Union favorisierte „Weder…Noch“-Lösung (weder Ravalomanana, noch Rajoelina sollten zur nächsten Wahl antreten) durchgesetzt.

Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung einer seit 2009 anhaltende Krise. Die Umstände des Rückzugs und der Wortlaut der Erklärungen des Transitionspräsidenten geben jedoch Anlass zu einer weitaus pessimistischeren Betrachtung. Denn Rajoelina scheint die Politik nicht dauerhaft verlassen zu wollen, so kündigte er dem madagassischen Volk an „Seid ohne Furcht, ich werde euch nie fallenlassen“ - und damit seine baldige Rückkehr in die Politik. Für diese werden gerade die Weichenstellungen vorgenommen. So gab Rajoelina mit seinem Rückzug ebenso an, den eigentlich schon von der Internationalen Gemeinschaft und zusammen mit der Opposition abgesegneten Wahlkalender wieder verändern zu wollen. Anders als bisher vorgesehen, sollen nun die Parlamentswahlen vor den Präsidentschaftswahlen stattfinden. Dies wäre eine Neuerung in der madagassischen Geschichte, die meist dadurch geprägt war, dass die mehr oder minder demokratisch an die Macht gelangten Präsidenten nach ihrem Machtzugriff Legislativwahlen veranstalteten, die zu ihnen genehmen Parlamentsmehrheiten führten. Grundsätzlich ist an starken Abgeordneten und der Vertretung verschiedener regionaler und ethnischer Partikularismen in der Nationalversammlung nichts auszusetzen. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass Rajoelina hiermit eine grundsätzliche Novellierung der Staatsorganisation anstrebt, vielmehr geht es um seinen Machterhalt. In den Medien ist von einen Putin-Szenario die Rede, also dem Vorbild jenes russischen Präsidenten, der das Land nach Ende seiner Präsidentschaft als Premierminister weiterregiert.

In den kommenden Wochen wird sich erweisen, wie weit die politische Initiative des noch amtierenden Präsidenten trägt. Sollte es tatsächlich zu einem Vorziehen der Legislativwahlen kommen, so könnte dies eine faktische Verlängerung der Ära Rajoelina bedeuten. Noch hat die Internationale Gemeinschaft nicht einmütig auf diesen Vorschlag reagiert. Fest steht aber, dass Rajoelina als weiterhin starker Mann der Insel alle Trümpfe in der Hand hält. Noch hat der Rückzug des Präsidenten nichts gelöst, die politische Krise in Madagaskar geht somit in die nächste Runde.

Kurzbericht von Merin Abbass, Referent Südliches Afrika, FES

Siehe auch >>> vorherigen Kurzbericht zu diesem Thema

7. Januar 2013
Aktuell
Madagaskar: Ravalomanana verzichtet auf Kandidatur bei Präsidentschaftswahlen
An der Seite des tansanischen Präsidenten, Jakaya Kikwete, der im Namen der SADC zwischen den madagassischen Konfliktparteien vermittelt, erklärte der Ex-Präsident Madagaskars, Marc Ravalomanana,  bei den Wahlen im Mai 2013 nicht mehr antreten zu wollen. Er macht gleichzeitig aber seine Entschlossenheit deutlich, in seine Heimat zurückkehren zu wollen, aus der er 2009 vertrieben wurde. Dieser Wunsch deckt sich mit der Empfehlung der SADC, die die Rückkehr aller politischen Exilanten fordert.
Diese überraschende Entscheidung löst nun eine neue politische Dynamik aus, die sowohl den internen als auch den internationalen Druck auf den Transitionspräsidenten, Andry Rajoelina, seine Kandidatur ebenfalls zurückzuziehen, erhöhen könnte. Die internationale Gemeinschaft, die die Wahlen finanziert, würde eine Kandidatur Rajoelinas, womöglich verbunden mit einem Wahlsieg, kaum akzeptieren.
Einen Ausweg aus der Krise gäbe es somit nur ohne Rajoelina. Würde dieser ebenfalls die Entscheidung treffen, seine Kandidatur zurückzuziehen, dann bliebe  es offen und spannend, wer ab Mitte dieses Jahres neuer Präsident des Landes wird. Die Positionierung der beiden Krisenprotagonisten zu den verschiedenen Kandidaten wird eine entscheidende Rolle spielen. Bisher haben sich allerdings noch keine Kandidaten offiziell erklärt, die eindeutig dem einen oder anderen Lager zuzurechnen wären.
Die politische Unsicherheit, die der Rückzug Ravalomananas geschaffen hat, bringt damit frischen Wind in die festgefahrene Krisensituation.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung wird die Entwicklungen in den kommenden Monaten begleiten und Sie regelmäßig über die politischen Ereignisse an dieser Stelle informieren.

Kurzbericht von Merin Abbass, Referent Südliches Afrika, FES
11. Oktober 2012
Aktuell
The Emerging Policy for Green Economy and Social Development in Limpopo, South Africa
Many countries in Africa are already experiencing negative impacts of climate change,prompting the emergence of various policies to mitigate and adapt to these changes. This paper evaluates the emerging green economy in South Africa, using ideas from the concept of sustainable rural livelihoods. Rural livelihoods in Africa and other developing countries are intimately connected to ecological services. Contrary to the dominant development discourse where African societies are reflected as being helpless, communities and governments are prioritizing green economy for job creation, poverty alleviation and reducing inequalities, while addressing global environmental concerns. But the concepts of sustainable development and green economy have both been criticized for lack of clear definitions. While it is agreed that there is a lack of clarity on the two concepts and failure in implementation at the global level, this paper argues that the key tenets of the two concepts are particularly relevant for rural development.

Lesen Sie mehr zur aktuellen UNRISD-Publikation von Agnes Musyoki hier
31. August 2012
Aktuell
Unruhen im Platingürtel - Südafrika am Scheideweg?
Wie vielfach in den Medien berichtet wurde, endete am 16. August ein Arbeiteraufstand in der Marikana-Mine im Platingürtel von Südafrika für 44 Arbeiter tödlich. Staatliche Sicherheitskräfte schossen auf demonstrierende, mit Speeren und Stöcken bewaffnete schwarze Minenarbeiter. Die Ereignisse in Marikana werden in der Presse mit dem Soweto-Aufstand 1976 und dem Sharpeville-Massaker 1960 verglichen. Diesmal liegt allerdings die politische Verantwortung bei der von der Befreiungsbewegung ANC-geführten Regierung Südafrikas.
Über die Hintergründe berichtet Gerd Botterweck, FES Johannesburg.
28. August 2012
Aktuell
FES Zambia
The Friedrich Ebert Stiftung (FES), in Zambia has facilitated the first ever consultative conference between the ruling party and the Labour movement. Read more
22. August 2012
Aktuell
Zambia: Vice-President Scott addresses an FES symposium on co-operative societies in the SADC
On 20th and 21st of August the Friedrich-Ebert-Stiftung in Zambia organised an international symposium on PERSPECTIVES FOR COOPERATIVES IN SOUTHERN AFRICA to analyse the perspectives for Cooperatives in southern Africa but also to show best-practices from the region.
Many high ranking participants were taking part at the conference, among them Dr. Guy Scott, Vice-President of the Republic of Zambia, Mr. Lawrence Dale, President SADC Cooperative Federation, Mr. Joel Wampata, President Zambia Cooperative Federation (ZCF) and Mr. Jürgen Schwettmann, ILO Geneva.
The Friedrich-Ebert-Stiftung has traditionally supported the cooperative movement worldwide, for it believes in social compact and social economy. The conference is one of three regional conferences which will take place worldwide. The findings of these conferences will be discussed in a final meeting in Berlin.

Read the related article in the Daily Mail Zambia of August 22, 2012: Scott calls for corruption fight in co-operatives by Chimwemwe Mwale (Accessed: 22.08.2012)

20. August 2011
Aktuell
"Ich habe keine Zeit für Träume und Hoffnungen"
Constantin Grund, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Madagaskar, informiert in einem Beitrag von Leonie March auf Deutschlandfunk über die Auswirkungen der politischen Krise vor Ort. Lesen Sie hier den Beitrag oder hören Sie in die Audiodatei.
7. November 2011
Aktuell
"Free Media, Free Minds!"
Cape Town Community TV together with the support of Alternative Information Development Centre (AIDC) and Friedrich Ebert Foundation (fesmedia Africa) have produced "Free Media, Free Minds!" - a 13 part TV series focusing on aspects of media freedom and the free flow of information in South Africa today. The show is broadcast across Cape Town and live streamed on the internet every Monday at 19h00 and broadcast again every Sunday at 16h30 from the 7th November 2011 to 5th February 2012. For more information click here.
Veranstaltung
Das "Recht auf Stadt" in Subsahara-Afrika
28. April 2016 FES Berlin
Lebenswerte Städte – aber für wen? Das »Recht auf Stadt« in Subsahara-Afrika

Im Rahmen der diesjährigen Gerechtigkeitswoche laden wir Sie zu oben genannter Veranstaltung am 28. April 2016 um 18.00 Uhr in FES, Hiroshimastr. 28, ein.

 

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.

Veranstaltung
Konferenzbericht: Green inclusive economic transformation in Sub-Saharan Africa: Wishful thinking or feasible pathway?
21. April 2015 FES Berlin
Als Antwort auf die globalen Krisen unserer Zeit wird verstärkt nach einer sozialen und ökologischen Transformation gerufen. Auf dem afrikanischen Kontinent finden derartige Debatten jedoch kaum statt. Europa wiederum blickt meist undifferenziert auf Subsahara-Afrika und konzentriert sich auf schnelles Wirtschaftswachstum und die zunehmende Mittelschicht. Wie lässt sich das vorherrschende Wirtschaftsmodell vor diesem Hintergrund gestalten? Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich? Wie sind Verteilungsfragen anzupacken? Die zentrale Herausforderung ist, die wirtschaftliche und menschliche Entwicklung in Subsahara-Afrika mit ökologischer Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Über Veränderungsprozesse und den Entwurf neuer Gesellschafts-modelle in Afrika müssen die betroffenen Staaten unter Einbeziehung aller gesellschaftlicher Gruppen mitdiskutieren. Drei Aspekte stehen bei der im Rahmen der Gerechtigkeitswoche gemeinsam mit dem GIGA German Institute of Global and Area Studies organisierten Konferenz besonders im Vordergrund: Arbeit und Beschäftigungspolitik, Landwirtschaft und inklusive Entwicklung sowie das Konzept des Degrowth.

Das Programm sowie den Konferenzbericht finden Sie anbei.

Es diskutierten mit Dagmar Dehmer, Der Tagesspiegel: Prof. Funmi Adewumi, Elizade University Nigeria, Claude Bizimana, SAKSS, Ministry of Agriculture and Animal Resources, Ruanda, Prof. Patrick Bond, University of KwaZulu-Natal, Südafrika, und andere.
 
Weitere Informationen zur diesjährigen Gerechtigkeitswoche der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie hier.

 

 

 

 

Veranstaltung
Verleihung des Menschenrechtspreises 2014
4. Dezember 2014 Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
Zur Begründung für die Nominierung

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2014 an Frau Fartuun Adan in ihrer Funktion als Direktorin des Elman Peace and Human Rights Center möchte die Stiftung ihr langjähriges und  beharrliches Engagement für Frauenrechte in dem komplexen politischen Kontext einer durch Jahrzehnte des Bürgerkriegs geprägten Gesellschaft ehren. Darüber hinaus schätzt die Friedrich-Ebert-Stiftung in hohem Maße die engagierte Arbeit des Centers für die Rechte von Frauen, die durch konsequente Lobbyarbeit und innovative Ansätze zu einer Stabilisierung und einem „Empowerment“ der Betroffenen beitragen. Dabei geht es im somalischen Kontext auch darum, Frauen nicht nur als Opfer von Gewalt und Diskriminierung zu sehen, sondern als gesellschafts-politische Akteure, die einen aktiven Beitrag zur Erreichung von Frieden und sozialem Ausgleich leisten, der entsprechende Anerkennung benötigt.

Eine Preisverleihung an Fartuun Adan setzt deshalb ein wichtiges Zeichen: In einem Land, das von fragiler Staatlichkeit und einem langjährigen innergesellschaftlichen Kon-flikt gekennzeichnet ist, kommt insbesondere lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren eine zentrale Rolle im gesellschaftspolitischen Transformationsprozess zu, der über eine kurzfristige Stabilisierung des Landes hinausgeht. Nur diese sind mittel- und langfristig der Garant für ein Ende von politischer Systemkrise, gesellschaftlicher Integration und die Durchsetzung von Menschenrechten. Dabei geht es im somalischen Kontext auch darum, Frauen nicht nur als Opfer von Gewalt und Diskriminierung zu sehen, sondern als gesellschaftspolitische Akteure, die einen aktiven Beitrag zur Erreichung von Frieden und sozialem Ausgleich leisten, der entsprechende Anerkennung benötigt.

Zur Preisträgerin

Gemeinsam mit ihrem Mann gründete Fartuun Adan, die heutige Direktorin des Elman Peace and Human Rights Centers, 1991 die Organisation, die nun den Namen ihres 1996 ermordeten Mannes, des Friedensaktivisten Elman Ali Ahmed, trägt. Besonders bekannt ist der von beiden bereits in den 80er Jahren geprägte Slogan „Put down the gun and pick up the pen“, mit dem sie sich gemeinsam für ein Durchbrechen der andauernden Gewaltspirale einsetzten. Nach seiner Ermordung emigrierte Frau Adan mit ihren Töchtern nach Kanada, kehrte aber 2007 trotz andauernder Konflikte nach Mogadischu zurück, um die gemeinsam begonnene Arbeit für Frieden und Versöhnung in Somalia fortzuführen.

Das Elman Peace and Human Rights Center setzt sich heute unter schwierigen politischen Bedingungen für die Rechte von Frauen und Kindern als schwächsten Gliedern der von langen Jahren des Bürgerkriegs geprägten somalischen Gesellschaft ein. So ist es die erste Nicht-Regierungsorganisation in Somalia, die seit 2010 Opfern von ge-schlechtsspezifischer Gewalt und Frauen in Not rechtliche und psychologische Unterstützung, gesundheitliche Versorgung und Zuflucht bietet. Die engagierten und innovativen Aktionen des Elman Peace and Human Rights Center, wie beispielsweise der internationalen solidarischen Vernetzung von Vergewaltigungsopfern, haben neben der konkreten rechtlichen und logistischen Unterstützung der Betroffenen maßgeblich zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses drängende Problem beigetragen. Im Hin-blick auf eine langfristige gesellschaftliche Versöhnungsarbeit und Entwicklung unterstützt es ebenfalls u.a. in Kooperation mit OXFAM und der ILO ehemalige Kinder-soldaten, die durch Ausbildungs- und Beratungsangebote zu alternativen Lebensgrund-lagen und Perspektiven bei ihrer gesellschaftlichen Reintegration begleitet werden.

Fartuun Adan ist heute Direktorin des Elman Peace and Human Rights Centers, das sie mit beeindruckendem persönlichem Engagement und immer auf Augenhöhe und in direkter Einbeziehung lokaler Akteurinnen führt. Für ihren unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz für den Frieden in ihrer Heimat wurde Fartuun Adan 2013 mit dem U.S.-amerikanischen International Woman of Courage Award ausgezeichnet, der ihr und den anderen internationalen Preisträgerinnen am 8. März 2013 von der First Lady Michèle Obama und Secretary of State John Kerry überreicht wurde.

Zum politischen Kontext

Die allgemeine Wahrnehmung Somalias ist geprägt von über zwanzig Jahren Bürgerkrieg und Staatszerfall, einer komplexen Flüchtlingsproblematik und prekären humanitären Situation, zuletzt während einer Hungersnot im Jahre 2011. Tatsächlich gleicht das Gebiet politisch einem Mosaik: In Nordsomalia bestehen mit Somaliland und Puntland zwei staatsähnliche und relativ stabile Gebilde, die sich eine weitgehende Autonomie auch im Rahmen einer 2012 neu begründeten Föderalstruktur bewahren wollen. Weite Landesteile im Süden und Zentrum und auch die Hauptstadt Mogadischu waren bis 2011 kontrolliert von den islamistischen und Al-Qaeda affilierten Al-Shabaab-Milizen, die mit brutalsten Methoden ein Scharia-Regime durchsetzen wollten. Obwohl sie mittlerweile von der African Union Mission to Somalia (AMISOM) zurückgedrängt wurden, agieren sie noch immer als effiziente Guerilla, die ihre Basis sich in die Grenzregion zwischen Puntland, Somaliland und Äthiopien verlegt und ihre Taktik um Anschläge gegen die „ausländische Besatzung“ erweitert hat. Der Anschlag auf das beliebte Westgate-Shopping-Center in Nairobi im September 2013 unterstreicht nachdrücklich die regiona-le Dimension der Bedrohung, die von Al-Shabaab ausgeht.

Jenseits des Staates bestehen lokale Macht- und Herrschaftsstrukturen, die auf der Au-torität traditioneller Ältester, lokaler Kriegsherren oder von Geschäftsleuten basieren, die häufig aus der Diaspora finanziert werden. Spannungen zwischen Clans durchziehen alle politischen Institutionen im Gebiet Somalias, vom lokalen Ältestenrat bis zum nationalen Parlament. Mit Verabschiedung einer neuen Verfassung im August 2012 wurde dennoch eine neue Phase des Übergangs und der politischen Stabilisierung eingeleitet, wenn auch basierend auf massiver militärischer Unterstützung durch die UN-mandatierten AMISOM-Truppen, Äthiopien und Kenia. Im September 2012 wählte das neu konstituierte somalische Parlament Hassan Sheikh Mohamud, der den somalischen Muslimbrüdern nahesteht, zum neuen Präsidenten des Landes. Die Bilanz seiner Amtszeit fällt angesichts der enormen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen  Herausforderungen mit erheblicher Arbeitslosigkeit, weitverbreiteter Korruption und nur in Teilen funktionsfähiger Wirtschaft bislang vorsichtig positiv aus. Neu in der komplexen Konstellation ist nämlich die Perspektive, dass grundlegende Kon-flikte zukünftig auch innerhalb der somalischen Gesellschaft ausgetragen werden könnten, was u.a. eine Rückkehr relevanter Diaspora-Akteure aus Kenia begünstig hat. Ob-gleich Somalia mittelfristig nach wie vor auf umfassende internationale Unterstützung angewiesen sein wird, ist die Einbindung lokaler Akteure als Protagonisten von innerge-sellschaftlichen Aushandlungs- und Versöhnungsprozessen entscheidend, um nach in-nen und in die Region am Horn von Afrika hinein stabilere Verhältnisse zu gestalten, Dies ist auch für Deutschland und Europa, die beispielsweise über die EU die AMISOM-Mission mitfinanzieren, von unmittelbarer Relevanz und hohem politischen Interesse.

Tatsächlich kennt eine ganze Generation von Somaliern keinen funktionierenden Staat und mussten Hunderttausende Menschen aller Altersgruppen über Jahrzehnte hinweg zum Teil extreme Gewalterfahrungen machen. Ausnahmslos alle am Bürgerkrieg beteiligte Akteure haben im Laufe der Zeit schwerste Menschen- und Kriegsrechtsverbrechen begangen und müssen trotz internationalen Appellen bislang keinerlei völkerrechtliche Ahndung fürchten. In besonderem Maße sind die Al-Shabaab-Milizen für drastische Bestrafungen bis hin zu martialischen Tötungen verantwortlich. Menschenrechtsaktivist_innen, Mitarbeiter_innen humanitärer Organisationen und Journalist_innen nehmen vor diesem Hintergrund tagtäglich große persönliche Risiken auf sich.

Insbesondere für Frauenrechte gilt Somalia als eines der schwierigsten Länder der Welt: Von geschlechtsspezifischer Gewalt in Form von Zwangsheirat, auch im Kindesalter, einer weitverbreiterten Praxis der traditionellen Genitalverstümmelung sowie hohe Raten auch politisch motivierter Vergewaltigungen sind junge und alleinstehende Frauen, vor allem im Kontext von Migration oder politischem Engagement, in besonderem Maße betroffen. Täter werden angesichts fehlender staatlicher Strukturen in den seltensten Fällen für ihre Taten belangt. Die UN-Sicherheitsresolution 1325 zur Frauen, Frieden und Sicherheit sowie der Resolution 1820 zu sexueller Gewalt gegen Zivilisten in Konfliktsituationen finden keinerlei Anwendung. Ganz im Gegenteil mussten Opfer bislang, zusätzlich zu ihrer sozialen Stigmatisierung, vor allem in den von den islamistischen Al-Shabaab-Milizen dominierten Teilen des Landes, auch damit rechnen, dem Ehebruch oder der Promiskuität angeklagt und verfolgt zu werden, wenn sie ihre Fälle öffentlich machten. 

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.fes.de/themen/menschenrechtspreis/ .
Veranstaltung
2014 General Election, 'Race' Emerges as Fundamental Fault Line In South African Society
22. Mai 2014 FES Südafrika
On 22 May 2014, SACSIS and the Friedrich Ebert Foundation hosted a panel discussion under the banner: "Will the ANC rule until Jesus returns?" A major issue that surfaced in the discussion was identity politics and the racial fault line in South African society following a question from the floor, "Why don't white South Africans vote for the ANC, despite the fact that they have done very well under its rule?" Steven Friedman and Adam Habib more or less agreed that whites would not vote for the ANC because they fear majority rule. Friedman also said, "The angriest people in this country are upwardly mobile black people in the formal sector who think that whites treat them like dirt."

Click here for video documentation of the panel discussion.
Veranstaltung
Podiumsdiskussion: EPA-Verhandlungen mit Afrika
3. Juni 2014 Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Ende gut, alles gut!? Die entscheidene Phase der EPA-Verhandlungen mit Afrika

Die Verhandlungen über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen der EU und Afrika sind einer der umstrittensten Bereiche in den europäisch-afrikanischen Beziehungen. Auch nach über zehn Jahren zäher Verhandlungen und starken Spannungen zwischen den Verhandlungspartnern konnte noch immer kein EPA mit einer regionalen Wirtschaftsgemeinschaft (RWG) verabschiedet werden. Nach wie vor sehen viele afrikanische Staaten und RWGs in den EPAs ein Hindernis für wirtschaftliche Entwicklung und regionale Integration. Der Schritt der EU, die Frist zum Abschluss eines EPAs auf den 1. Oktober 2014 festzulegen, könnte zur neuen Belastungsprobe zwischen Europa und Afrika werden. Während die EU den Abschluss der EPAs anstrebt, gewinnt ein weiteres Thema an Gewicht, das auch Auswirkungen auf die europäisch-afrikanischen Handelsbeziehungen haben wird: das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP).

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und die Initiative Südliches Afrika (INISA) diskutierten im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion diverse Fragestellungen hierzu mit hochrangigen Persönlichkeiten und Experten aus Afrika und Europa.

Die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion finden Sie hier. 

Veranstaltung
Zeit für Gerechtigkeit! Soziale Inklusion - Afrika und Deutschland im Dialog
12. März 2014 Berlin
Unter dem Motto »Gerechtigkeit in Arbeit« stellte sich die Friedrich-Ebert-Stiftung in der dritten internationalen Themenwoche »Zeit für Gerechtigkeit!« dieser Debatte. In Podiumsdiskussionen, Fachkonferenzen, Workshops und Lesungen wurden gemeinsam mit Expert_innen und Gästen aus allen Weltregionen politische Alternativen aufgezeigt.

Das Afrika-Referat der Friedrich-Ebert-Stiftung widmete sich dem Thema "Soziale Inklusion - Afrika und Deutschland im Dialog". Die 2006 verabschiedete UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gilt als Meilenstein und Paradigmenwechsel. Allerdings sind die sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen für Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt noch  weit davon entfernt, gerecht und partizipativ zu sein. Die Herausforderungen, Beispielhaft an ausgewählten afrikanischen Ländern und deutschen Verhältnissen, wurden diskutiert. Gemeinsam mit Gästen und mit Expert_innen haben wir über die Herausforderungen gesprochen, vor denen ausgewählte afrikanische Länder und Deutschland stehen.

Wir wünschen eine interessante Lektüre des Veranstaltungsberichts.

Vorausgehend hierzu empfehlen wir auch einen kurzen Bericht von Julia Hahn, Deutsche Welle.

Weitere Informationen, auch zu den weiteren Veranstaltungen, entnehmen Sie bitte der Homepage "Zeit für Gerechtigkeit" .

Veranstaltung
Im Vorfeld der Wahlen in Südafrika: "Nationalisaton and Beyond"
13. März 2014 Johannesburg, Südafrika
Gemeinsam mit dem Partner SACSIS veranstaltet Friedrich-Ebert-Stiftung in Südafrika im Vorfeld der Wahlen eine Reihe von Podiumsdiskussionen zu brisanten Wahlthemen. Mit dem Thema "Beyond Nationalisation" wurden am 13. März 2014 folgende Fragen diskutiert:

How can all South Africans benefit from the mineral wealth of this country?
Why is nationalisation viewed with such fear in South Africa?
What kind of nationalisation would work in South Africa? 

Die Diskussion fand Beachtung in den südafrikanischen Nachrichten und kann hier nachgesehen werden.

Die nächste Debatte findet am 11. April 2014 statt und nehandelt das Thema "Transformation of the Apartheid Landscape: Focus on Urban Areas"
Veranstaltung
Social Protection for Those Working Informally - Social & Income (In)Security in the Informal Economy
16. September 2013 Johannesburg, Südafrika
Internationale Konferenz vom Social African Social Protection Experts Network (SASPEN) und der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Veranstaltung
Making the NHI Work for All South Africans - Can It Be Achieved?
2. August 2013 Johannesburg
SACSIS and the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) co-hosted a panel discussion on the theme
"Making the National Health Insurance Scheme (NHI) Work for All South Africans - Can It Be Achieved?"
The South African government’s NHI scheme presents an important opportunity to develop a better healthcare system that works for all South Africans. It is a once in a lifetime opportunity to close the gap between public and private healthcare and develop a unified world-class healthcare system that all South Africans could have confidence in - how to achieve this goal?  For more information you can watch the panel discussion which was live streamed: http://sacsis.org.za/s/story.php?s=1750
Veranstaltung
Generalsekretär der SADC zu Besuch in der FES Berlin
2. Juli 2013 Referat Afrika der FES
Dr. Tomaz Augusto Salomão, Generalsekretär der SADC, berichtete über den aktuellen Stand der regionalen Integration im Südlichen Afrika, die Herausforderungen in der Region bzw. in den SADC-Mitgliedsstaaten.
Veranstaltung
Regional Workshop on Maternity Protection
23. April 2013 Maseru, Lesotho
At the request of the Government of Lesotho and tripartite International Labour Organization (ILO) constituencies, a regional workshop on maternity protection was held in April 23-24, 2013. The workshop was organized by the Kingdom of Lesotho, the ILO, the Southern African Development Community - Social Protection Experts Network (SADC-SPEN) and the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).
Building on regional and international best practices and standards, the purpose of the Workshop was to bring light to the modern approaches to maternity protection and its feasibility for Lesotho, its different dimensions and the importance of social insurance approach as a corner stone of maternity income protection. As such, the workshop provided a platform for: Dissemination of international and regional expertise and background for policy making in Lesotho;

 

Discussion amongst stakeholders in Lesotho;

 

Exchange amongst stakeholders and experts in the SADC region.

This workspace offers a collection of papers and presentations presented during the Workshop.
For additional information, background papers and photos see also: ILO's website on Social Protection

Veranstaltung
Länderseminar Madagaskar
31. Mai 2013 FES, Frankenwarte Würzburg
Berichte über „Landraub im Naturparadies“ und der Putsch von 2009 mit weiterhin unklaren Regierungsverhältnissen lohnen eine nähere Betrachtung. In diesem Seminar bieten wir einen differenzierten Blick auf das Land, bspw. die politische Situation, die Konsequenzen landwirtschaftlicher Großinvestitionen und den Umweltschutz. Nähere Informationen auf der website der Akademie Frankenwarte und im Programmflyer
Veranstaltung
Third Annual Southern African Regional Security Dialogue: Security Cooperation in Southern Africa
30. Oktober 2012 Maputo, Mozambique
The southern Africa region has experienced significant security developments since its inception. It has seen an evolving political as well as security landscape. Significant about this process are the opportunities which the third wave of democratization has opened following the end of the Cold War. Coupled with the changes in global politics, the rise of middle powers and the increasingly multi-polar world structure hinged by imperatives of regionalism, the concept of security has undergone significant transformation bringing global and local forces at the core of the conceptualization of security communities.
Read more in the conference report by George Mhango and Asha Sekomo
Veranstaltung
Solidaritäten über Grenzen - 100 Jahre ANC
16. Mai 2012 Berlin
Ein rundes Jubiläum gibt immer Anlass für einen Rückblick, aber auch für einen neugierigen Blick in die Zukunft. In diesem Jahr feiert der Afrikanische Nationalkongress (ANC) sein 100-jähriges Bestehen. Gründe, den Jubilar zu beglückwünschen, gibt es mehr als genug. 

Informationen zu unserer Veranstaltungsserie anläßlich des ANC-Jubiläums finden Sie unter www.fes.de/ANC100

Veranstaltung
Security Cooperation in Southern Africa. The second annual Regional Security Dialogue
27. Oktober 2011 Maputo (Mosambik)
Der jährlich in Maputo stattfindende Sicherheitsdialog trägt zu einer Verständigung über regionale Konflikte im Südlichen Afrika bei. Das Ziel dieser Veranstaltung besteht darin, die Prävention von Konflikten insbesondere auf regionaler Ebene zu fördern.
Veranstaltung
State Reconstruction in Zimbabwe
9. Juni 2011 Siavonga (Sambia)
The Centre for Conflict Resolution (CCR), Cape Town, South Africa hosted a policy advisory group seminar at Lake Safari Lodge, Siavonga, in Zambia, from 9 to 10 June 2011 on the theme “State Reconstruction in Zimbabwe”. The policy dialogue was made possible through the support of the Open Society Initiative for Southern Africa (OSISA) and the Friedrich Ebert Stiftung Zimbabwe (FES).
Veranstaltung
The ILO - Convention on Domestic Workers
29. November 2011 Windhoek (Namibia)
Friedrich-Ebert-Stiftung Namibia & Southern African Trade Union Coordination Council (SATUCC)
Veranstaltung
Trade and Climate Change - How does this Affect Namibia?
27. September 2011 Windhoek (Namibia)
24th Public Dialogue by Friedrich-Ebert Stiftung (FES) & The Agricultural Trade Forum (ATF)
Veranstaltung
Social protection, radical social change, or both?
31. August 2011 Windhoek (Namibia)
"Social Protection in Namibia" – August Public Lecture Series
The August Public Lecture Series at the University of Namibia, now staged in its sixth year, offers a forum for critical debate. It is jointly organized by the Department of Sociology at UNAM, the Friedrich Ebert Foundation, and the Namibia Institute for Democracy. The general public as well as the academic community are cordially invited to attend and actively contribute to the debate.
Veranstaltung
Protect me from the protectors... – a live poetry performance
24. August 2011 Windhoek (Namibia)
"Social Protection in Namibia" – August Public Lecture Series
The August Public Lecture Series at the University of Namibia, now staged in its sixth year, offers a forum for critical debate. It is jointly organized by the Department of Sociology at UNAM, the Friedrich Ebert Foundation, and the Namibia Institute for Democracy. The general public as well as the academic community are cordially invited to attend and actively contribute to the debate.
Veranstaltung
Models of social protection – pros and cons for Southern Africa
17. August 2011 Windhoek (Namibia)
"Social Protection in Namibia" – August Public Lecture Series
The August Public Lecture Series at the University of Namibia, now staged in its sixth year, offers a forum for critical debate. It is jointly organized by the Department of Sociology at UNAM, the Friedrich Ebert Foundation, and the Namibia Institute for Democracy. The general public as well as the academic community are cordially invited to attend and actively contribute to the debate.
Veranstaltung
From the horse’s mouth – a panel debate on the Otjivero-Omitara pilot project of the Namibian Basic Income Grant (BIG)
10. August 2011 Windhoek (Namibia)
"Social Protection in Namibia" – August Public Lecture Series
The August Public Lecture Series at the University of Namibia, now staged in its sixth year, offers a forum for critical debate. It is jointly organized by the Department of Sociology at UNAM, the Friedrich Ebert Foundation, and the Namibia Institute for Democracy. The general public as well as the academic community are cordially invited to attend and actively contribute to the debate.
Veranstaltung
Social protection, unemployment and inclusive development – the trade unions’ view
3. August 2011 Windhoek (Namibia)
"Social Protection in Namibia" - August Public Lecture Series
The August Public Lecture Series at the University of Namibia, now staged in its sixth year, offers a forum for critical debate. It is jointly organized by the Department of Sociology at UNAM, the Friedrich Ebert Foundation, and the Namibia Institute for Democracy. The general public as well as the academic community are cordially invited to attend and actively contribute to the debate.
Veranstaltung
Towards an accelerated, sustainable, just and equitable land reform program for poverty alleviation
10. November 2011 Windhoek (Namibia)
Workshop on Land Reform and Resettlement Policy & Program 
Veranstaltung
Book Launch
19. Oktober 2011 Windhoek (Namibia)
"The Constitution in the 21st Century. Perspectives on the Context and Future of Namibia's Supreme Law"
Organized by Friedrich-Ebert-Stiftung Namibia, Institute for Public Policy Research & Namibia Institute for Democracy
Veranstaltung
SADC Governance and accountability - Taking stock
7. Juli 2011 Braamfontein, Johannesburg (Südafrika)
High level Regional Policy Dialogue

Friedrich-Ebert-Stiftung Botswana & SADC-CNGO

Veranstaltung
Social Economic Justice for Poverty Eradication and Development
8. August 2011 Johannesburg (Südafrika)
7th Southern Africa Civil Society Forum
Veranstaltung
BFTU Restructuring of Trade Unions
25. November 2011 Gaborone (Botswana)
Current labour statistics estimate that about 400.000 people are formally employed in Botswana out of which just over 100.000 are in the public sector with the rest in the private sector. With a membership of about 50.000 (after the recent withdrawals), it means that the Botswana Federation of Trade Union (BFTU) consist of only about 17% of the prospective members. The majority of the unorganized are in the manufacturing, construction, retail, hotel and tourism sectors. Other sectors that need organizing are transport and financial sectors. It is within BFTU’s strategic plan that organizing of these sectors is of top priority. However, there still remains challenges as BFTU does not yet have somebody who is responsible for organising and who in turn can assist BFTU’s affiliates who themselves do not have fulltime staff for organising. BFTU intends to have organized at least 150.000 workers by the end of 2013. This move will undoubtedly strengthen the capacity of BFTU as it will be able to reach more workers than before. During the workshops different aspects of organising were discussed and innovative ways to enhace membership were developed.
Friedrich Ebert Foundation Botswana / Partner: Botswana Federation of Trade Unions (BFTU)
Veranstaltung
BFTU Restructuring of Trade Unions
7. November 2011 Gaborone (Botswana)
Current labour statistics estimate that about 400.000 people are formally employed in Botswana out of which just over 100.000 are in the public sector with the rest in the private sector. With a membership of about 50.000 (after the recent withdrawals), it means that the Botswana Federation of Trade Union (BFTU) consist of only about 17% of the prospective members. The majority of the unorganized are in the manufacturing, construction, retail, hotel and tourism sectors. Other sectors that need organizing are transport and financial sectors. It is within BFTU’s strategic plan that organizing of these sectors is of top priority. However, there still remains challenges as BFTU does not yet have somebody who is responsible for organising and who in turn can assist BFTU’s affiliates who themselves do not have fulltime staff for organising. BFTU intends to have organized at least 150.000 workers by the end of 2013. This move will undoubtedly strengthen the capacity of BFTU as it will be able to reach more workers than before. During the workshops different aspects of organising were discussed and innovative ways to enhace membership were developed.
Friedrich Ebert Foundation Botswana / Partner: Botswana Federation of Trade Unions (BFTU)
Veranstaltung
BFTU Restructuring of Trade Unions
26. August 2011 Mogoditshane (Botswana)
Current labour statistics estimate that about 400.000 people are formally employed in Botswana out of which just over 100.000 are in the public sector with the rest in the private sector. With a membership of about 50.000 (after the recent withdrawals), it means that the Botswana Federation of Trade Union (BFTU) consist of only about 17% of the prospective members. The majority of the unorganized are in the manufacturing, construction, retail, hotel and tourism sectors. Other sectors that need organizing are transport and financial sectors. It is within BFTU’s strategic plan that organizing of these sectors is of top priority. However, there still remains challenges as BFTU does not yet have somebody who is responsible for organising and who in turn can assist BFTU’s affiliates who themselves do not have fulltime staff for organising. BFTU intends to have organized at least 150.000 workers by the end of 2013. This move will undoubtedly strengthen the capacity of BFTU as it will be able to reach more workers than before. During the workshops different aspects of organising were discussed and innovative ways to enhace membership were developed.
Friedrich Ebert Foundation Botswana / Partner: Botswana Federation of Trade Unions (BFTU)
Veranstaltung
BFTU Restructuring of Trade Unions
23. Juli 2011 Mogoditshane (Botswana)
Current labour statistics estimate that about 400.000 people are formally employed in Botswana out of which just over 100.000 are in the public sector with the rest in the private sector. With a membership of about 50.000 (after the recent withdrawals), it means that the Botswana Federation of Trade Union (BFTU) consist of only about 17% of the prospective members. The majority of the unorganized are in the manufacturing, construction, retail, hotel and tourism sectors. Other sectors that need organizing are transport and financial sectors. It is within BFTU’s strategic plan that organizing of these sectors is of top priority. However, there still remains challenges as BFTU does not yet have somebody who is responsible for organising and who in turn can assist BFTU’s affiliates who themselves do not have fulltime staff for organising. BFTU intends to have organized at least 150.000 workers by the end of 2013. This move will undoubtedly strengthen the capacity of BFTU as it will be able to reach more workers than before. During the workshops different aspects of organising were discussed and innovative ways to enhace membership were developed.
Friedrich Ebert Foundation Botswana / Partner: Botswana Federation of Trade Unions (BFTU)
Veranstaltung
Civil Society Meeting on the State of the Nation
7. November 2011 Gaborone (Botswana)
The State of the Nation Address on 7 November provided an opportunity for the civil society to present their opinions on the issues raised through the President’s address to the nation. Friedrich Ebert Foundation and BOCONGO organised the Civil Society Meeting to analyze the State of the Nation Address on the 8th 0f November, a day after the President’s State of the Nation’s Address. The meeting was intended to create a space for the civil society organisations to deliberate and reflect on the President’s Nation’s Address and to come up with a position on the speech. Afterwards, this position was shared with the public through media and press release.
Partner: Botswana Council of NGOs (BOCONGO)
Veranstaltung
Rethinking Democracy in Botswana
1. November 2011 Gaborone (Botswana)
The conference was a follow up to the Democracy Seminar co-hosted by Ditshwanelo – The Botswana Centre for Human Rights and Friedrich Ebert Foundation Botswana in October 2010 and was used to closely evaluate the strengths and weaknesses of Botswana’s democracy by examining the continuity and discontinuity between traditional and modern social institutions. To provide for both macroscopic  and microscopic analysis of Botswana’s democracy, and in particular look at whether the changes that are observable in Botswana’s social institutions are indicative of positive change, and in particular progressive change in the direction of greater democratisation of the country, and not just the government. FES and Dishwanelo managed to bring together representatives from the five political parties that are currently represented in the Parliament. These representatives discussed openly about the future of democracy in their country.
Veranstaltung
Civil Society Meeting on the Revenue Pitso
28. Oktober 2011 Gaborone (Botswana)
The economy of Botswana was hit hard by the 2008 financial and economic crisis due to the country’s depended on diamonds revenue making it more vulnerable to external market shocks. The long-term challenge facing Botswana now is how to grapple with the predicted decline in previously buoyant diamond revenues. The Ministry of Finance and Development Planning is planning to host a Revenue Pitso on the 8th December, 2011 to discuss ways of increasing and diversifying the Government’s revenue base. BOCONGO’s Revenue Pitso was held in order for civil society to contribute to the government process. The purpose of the meeting was to solicit the views of civil society with regard to the Revenue Pitso and to develop a Civil Society Position which was submitted to the Ministry of Finance on the 1 November 2011.
Friedrich Ebert Foundation Botswana (FES) / Partner: Botswana Council of NGOs (BOCONGO)
Veranstaltung
Women’s Access to Justice Project in Botswana
2. August 2011 Gaborone (Botswana)
Ensuring access to justice in respect of human rights violations and abuses is at once both a fundamental component of the rule of law and an indispensible element of human rights protection. Yet, in a wide range of contexts and places across the world, women’s access to justice remains at best ad hoc and sporadic, at worst illusive. The objective of the project, which is developed jointly by the Interational Commission of Jurists (ICJ) and Friedrich Ebert Foundation Botswana (FES) is therefore, to identify and analyze, in collaboration with local actors, the obstacles and impediments in access to justice which women face in Botswana. Following this analysis, the intention is to facilitate and empower the development by local civil society of a coherent, inclusive and actionable agenda for change in response to these obstacles. To kick-start this Project, a Roundtable on Women’s Access to Justice which brought together a small group of key experts in issues of access to justice was convened on the 2-3 August, 2011, to begin an in-depth exploration with them of women’s access to justice in Botswana and to seek their advice on the project methodology and scope.
Partner: International Commission of Jurists (ICJ) / Metlhaetsile (Local Organisation)
Veranstaltung
Policy Dialogue on Climate Change
11. November 2011 Gaborone (Botswana)
Friedrich Ebert Stiftung Botswana (FES) and Southern Africa Development Community Council of Non Governmental Organizations (SADC-CNGO) convened a policy dialogue with the theme "Climate Change in Southern Africa – Challenges and Possibilities" on 11th of November 2011 in Gaborone, Botswana. Goal was to raise awareness on the negotiations that will take place at the 17th Conference of State Parties in Durban, South Africa. Moreover, the civil society position on climate change was being presented and discussed giving different actors from the region an option to voice their critical remarks. The SADC Secretariat and representative from government from the SADC region were also present and presented their stance on the evolvement of the international climate regime.
Veranstaltung
Policy Dialogue on SADC Governance and Accountability - Perspectives from Civil Society
7. August 2011 Johannesburg (Südafrika)
Friedrich Ebert Stiftung (FES) and Southern Africa Development Community Council of Non Governmental Organizations (SADC-CNGO) convened a policy dialogue with a theme “SADC Governance and Accountability-Taking Stock” on the 7th of August 2011 in Johannesburg, South Africa, a day prior to the 7th Civil Society Forum. The theme and topic for this Policy Dialogue was chosen on the realisation that since the establishment of SADC over two decades ago, the regional organisation’s governance and accountability have not been the key subject for public debate albeit the fact that the issue of good governance and accountability in SADC has come under immense scrutiny over the past few years. The decisions made by SADC on pressing democracy and governance issues such as the recent suspension of the SADC Tribunal; the SADC Summits’ controversial decisions on Zimbabwe; as well as the SADC leaders’ attitudes to strengthening regional governance institutions, especially the SADC Parliamentary Forum, have contributed to questions being raised on the level of commitment of SADC leaders to principles of good governance.
Veranstaltung
The 7th SADC Civil Society Forum
8. August 2011 Johannesburg (Südafrika)
The Southern African Civil Society Organisations (CSOs) have since 2005 convened what is called the Civil Society Forum (CSF) in order to share experiences and coordinate the regional civil society to engage and influence the agenda of the SADC meetings. The 7th CSF was held at Johannesburg, South Africa on the 8th-9th August 2011 for CSOs to deliberate on regional issues of concern and map out actions for engagement with SADC and the member states. The meeting was initially planned to take place in Angola, parallel to the Southern African Development Community (SADC) Summit, but a decision was taken to convene the meeting in Johannesburg due to the tedious VISA processes in Angola and the exorbitant costs for lodging and conferencing. The other reasons for changes in the Forum venue was to make the Forum as inclusive as possible since Johannesburg is a central place and easier to access. The theme for the 7th CSF was "Social Economic Justice for Poverty Eradication and Development". As with the previous forums, the 7th CSF was a cooperation by the civil society sector, the faith based sector and trade unions. The broader aim of the forum is to ensure active participation of civil society in the development processes at national and regional level in Southern Africa. Its intension is to serve as a think tank and a platform for consensus building amongst the different civil society groupings and to agree on actions and recommendations to SADC leaders as well as the SADC Secretariat and Member States. As an objective of long term process the forum enhances intra-civil society dialogue on key strategic challenges affecting the region for further strengthening of civil society sector cohesion.
Veranstaltung
National Stakeholder Workshop on the Guidelines and Principles on Election Observation and Monitoring in Zambia
16. September 2011 Lusaka (Sambia)
The Zambia General Elections were held on the 20th September 2011 and FES, SADC-CNGO and ECF-SADC organised a National Stakeholder Workshop on the Guidelines and Principles on Election Observation and Monitoring on the 16th of September. The overall objective of the seminar was to provide a platform for the key stakeholders to share ideas and critically discuss on how to coordinate election processes and observations and to come up with meaningful ways of managing electoral conflicts in the country. The other intention of holding the seminar was to get the views of the different stakeholders on the strengths, challenges, perspectives and the context within which the Zambia general elections were taking place. Specifically, the seminar intended to discuss the level of preparedness by the Electoral Commission of Zambia. The national stakeholder meeting cemented the long sought exchange and partnership between stakeholders on issues of democracy and elections in Zambia. The seminar’s presentations addressed critical areas ranging from the historical and political background of Zambia’s elections, the electoral systems used, the role of media during elections, perspectives by civil society and the faith sector.
Veranstaltung
The Durban Trade and Climate Change Symposium
5. Dezember 2011 Durban (Südafrika)
For more information and registration visit the website: www.ictsdclimate.org
Veranstaltung
The G20 and an Agenda for Development
21. November 2011 Pretoria (Südafrika)
Anticipating the agenda of the G20 Summit in Seoul, South Korea, in November 2010, the preceding summit held in Toronto, Canada, responded to heavy criticism about its weakness on issues affecting the poor most by announcing its intention to work on a development agenda. The Seoul Summit unveiled the G20’s development agenda, which it said needed to be read together with the broader G20 work on international finance and development cooperation. While indications that the G20 isslowly breaking out of its fixation with issues of financial governance as part of its becoming a premier global governance forum, the extent to which this translates into serious progress towards a fulldevelopmental agenda and what that would constitute is a subject for continuing debate. The halfday high-level policy dialogue will reflect on the extent to which the G20 has evolved into a platform for a progressive global developmental agenda and if such an agenda holds any promise for Africa and South Africa. It will also discuss the role that might be played by Africa collectively and South Africa as a member state of G20. On this basis, the dialogue will consider possible options for African countries and for civil society formations in promoting a positive evolution of the G20 and its agenda. The dialogue is designed to draw attention to the 2011 G20 Summit in France.
Veranstaltung
The Media and Climate Change
11. November 2011 Johannesburg (Südafrika)
Roundtable der Friedrich-Ebert-Stiftung Südafrika & The South African Civil Society Information Service (SACSIS)
9. Februar 2016
Publikation
Nashörner, Piraten und Kokain: Zur aktuellen Situation von Frieden und Sicherheit im Südlichen Afrika
 Das südliche Afrika steht nach Bürgerkriegen sowie Konflikten nach dem Ende von Kolonialisierung und Apartheid für einen friedlichen Wandel in den 1990er-Jahren. Trotz des Ausbleibens kriegerischer Auseinandersetzungen in den 2000-er Jahren stehen die Staaten der Region jedoch enormen entwicklungs- und sicherheitspolitischen Problemen gegenüber, die ihre noch nicht konsolidierten Demokratien belasten. Die Herausforderungen für den Erhalt von Frieden und Stabilität in der Region werden in der von Katharina Hofmann de Moura verfassten Perspektive aufgezeigt. 
3. Mai 2016
Publikation
Building policy coherence between social protection floors and national social and economic development strategies
In May 2012, the social partners of the entire SADC met in Johannesburg to deliberate the ILO Social Protection Floor Recommendation 202 and discuss the possibilities of its implementation in the SADC states on national level. This brought together representatives of all SADC governments, employer organisations and trade unions and more than 20 experts from the entire region and all academic disciplines and social protection related working fields. The conference discussed how to translate the unanimous political will into policies and programmes, how to create coherence between general development efforts and policies and the reform, creation, consolidation or expansion of social protection systems. From financing and fiscal space, political and economic impact over gender equity and extension to the informal economy, to central information systems, service delivery and administrative fragmentation, social protection issues, challenges and opportunities were discussed across the board. This publication documents the proceedings of the conference co-hosted by ILO, SADC and FES. At the end of the conference, in an additional meeting, the Southern African Social Protection Experts Network (SASPEN), a regional network of social protection experts and stakeholders was founded.
16. März 2016
Publikation
African Media Barometer Namibia 2015
The African Media Barometer is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in sub-Sahara Africa and into the advocacy efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

Although freedom of expression – including freedom of the press and other media – is guaranteed in Article 21(1) of the Namibian Constitution, this right is hamstrung by laws that remain on the Statute Books 25 years after independence, new regulations that hinder the practice of this freedom, and the absence of certain laws. This continued state of affairs has the potential of trumping Namibia’s high ranking (1st in Sub-Saharan Africa and 17th in the world according to the World Press Freedom Index, and 1st in Africa according to Freedom House) for press freedom.
13. Mai 2015
Publikation
African Media Barometer Swaziland 2014
The African Media Barometer is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in sub-Sahara Africa and into the advocacy efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

The reach and power of Africa’s last absolute monarch permeates through every sector of Swaziland, firmly entrenching the power of King Mswati III. The most telling sign of this entrenchment of monarchical control is in the political arena.
Since 2009, MPs have been prohibited from making announcements via Swaziland Broadcasting Information Services’ radio channels. This has forced individuals, even those in government, to seek permission from their chief if they wish to communicate with their constituencies via the state radio.
Read more in the AMB Swaziland 2014...
13. Mai 2015
Publikation
African Media Barometer Botswana 2014
The African Media Barometer is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in sub-Sahara Africa and into the advocacy efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

Botswana has consistently ranked highly on global democracy indices. Stable and able to hold periodic free and fair elections that are widely endorsed, the country presents the model picture for the continent, of a democracy at work. However, if democracy depends on a free, diverse, plural and independent media, then Botswana is no model, and dark clouds hang over the industry and country.
13. Mai 2015
Publikation
African Media Barometer Mozambique 2014
The African Media Barometer (AMB) is an analytical exercise to measure the media situation in a given country which at the same time serves as a practical lobbying tool for media reform. Its results are presented to the public of the respective country to push for an improvement of the media situation using the AU-Declaration and other African standards as benchmarks. The recommendations of the AMB-reports are then integrated into the work of the 19 country offices of the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Sub-Sahara Africa and into the advocacy efforts of other local media organisations like the Media Institute of Southern Africa.

The fifth round of the AMB for Mozambique took place on Novebmer 08 and 09, at Chidenguele, in Gaza Province, and was attended by panelists from media institutions, civil society, teaching and research organizations, with a particular interest in Media matters in Mozambique.
26. Januar 2015
Publikation
Konferenzbericht "EU-Africa Relations after the 4th Summit"
On the 30th September and 1st October 2014 the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Ethiopia in conjunction with FES Berlin facilitated the international conference “EU-Africa Relations after the 4th Summit – Finding Common Ground” in Addis Ababa. The conference gathered more than 50 participants from the AU, the EU, the UN, African and European states, civil society as well as academia in order to analyze the outcomes of the 4th EU-Africa summit, discuss a way forward and contribute to a strengthened cooperation between Africa and Europe.
29. August 2014
Publikation
Weder Wachhund noch Schoßhund: Medien in Botswana
Innerhalb der Gruppe afrikanischer Demokratien gehört Botswana zu den Ländern, in denen öffentliche Debatten und der Zugang zu Regierungsinformationen stark eingeschränkt und bestenfalls punktuell möglich sind. Obwohl sich die Medien kritisch mit der Regierungspolitik auseinander setzen dürfen, bleiben die Berichte angesichts fehlender politischer Partizipationsmöglichkeiten der Bürger_innen und schwacher Oppositionsparteien für die Weiterentwicklung des demokratischen Systems weitestgehend folgenlos. Für eine Demokratie ist der Mangel an einer politischen und gesellschaftlichen „Öffentlichkeit“ ungewöhnlich. Die freie Meinungsäußerung ist nur in privater Runde möglich. Öffentliche Debatten sind unbekannt und der Konsens ist in Diskussionen vorgegeben. Die politische Elite und die mit ihr über persönliche, wirtschaftliche, ethnische und familiäre Bindungen verbundenen großen Wirtschaftsunternehmen, Spitzenverbände der Wirtschaft, private und zivilgesellschaftliche Organisationen und Interessengruppen (einschließlich der Gewerkschaften), haben eine eigene „elitäre Öffentlichkeit“ geschaffen, die für Außenstehende unzugänglich ist.
8. Juli 2014
Publikation
African approaches to maritime security: the AU and continental perspectives
On the 16th and 17th of June 2014 the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Addis Ababa Office facilitated an international seminar on the topic “African Approaches to Maritime Security: The African Union and Continental Perspective“, in close cooperation with FES Maputo and the FES Regional Office in Abuja. Twenty-five policy makers, policy advisors and experts from governments, academia, security forces and multilateral bodies including ECOWAS, IGAD, AU, UN and EU engaged in discussions on Africa’s maritime domain and strategies to address threats to maritime safety and security. The objective of the seminar was to situate the AU and continental perspectives in the different regional and continental developments that form “African Approaches to Maritime Security”, and to identify challenges to subsidiarity and coordination between regional and continental approaches to maritime security.
23. Mai 2014
Publikation
Malawi before the 2014 Tripartite Elections
20 Jahre nach dem Übergang zur Mehrparteiendemokratie finden in Malawi wieder Wahlen statt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung widmet sich in ihrer Publikation den malawischen Besonderheiten. Als einer der wenigen Staaten im Südlichen Afrika wird Malawis politisches System nicht von einer einzigen Partei dominiert. Wahlen sind durchaus kompetitiv. Inwiefern verschiedene Parteien jedoch auch unterschiedliche Politik- und Entwicklungsmodelle anbieten, ist eine andere Frage. Diese und anderen Themen behandelt die Publikation "Malawi before the 2014 Tripartite Elections".
28. April 2014
Publikation
Changing the Narrative: China's Media Offensive in Africa
China’s media offensive in Africa is an expression of the need to create advantageous conditions for its own trade relations and for strategic alliances, for example in international organizations. At the same time, China’s global charm offensive or »charm defensive« is also a reaction to what China often feels is unfair reporting in western media about China and China in Africa. The aforementioned objectives of Chinese foreign media are accompanied and supported by strategic Chinese corporate investment in information technology and telecommunications infrastructure in African countries.
30. Dezember 2013
Publikation
FES Peace and Security Series n° 12: African Approaches to Maritime Security : Southern Africa
FES Peace and Security Series No° 12 : João Paulo Coelho highlights the maritime dimension of regional security. He points out that maritime security involves many aspects of conflict germane to Africa as its governance is too weak to absorb the challenges of globalised maritime trade such as piracy, pollution, the illegal trafficking of humans, drugs and weapons, and resource management. He argues that, if these issues are not properly addressed in a comprehensive maritime security framework, some could develop into hard security threats, while others could jeopardise the economies, environments, and public health of countries and societies in the region. Piracy should therefore not merely be regarded as a maritime event to be contained at sea, but as a symptom of broader problems such as extreme poverty and political instability. In line with this approach, the author argues that maritime insecurity is always created ashore, and is too serious to be dealt with by the security sector alone.This study is part of a series of three regional studies on African Approaches to Maritime Security published by the FES peace and security network. Published by Friedrich-Ebert-Stiftung Office Mozambique.

Please find all other volumes of our "FES Peace and Security Series" by choosing the language: english version / version francaise
18. Februar 2014
Publikation
Changing the Narrative
Chinas mediale Offensive in Afrika ist Ausdruck des Bedürfnisses, vorteilhafte Bedingungen für die eigenen Handelsbeziehungen sowie für strategische Allianzen zu schaffen.
Gleichzeitig ist Chinas „Charme-Offensive" bzw. -Defensive auch eine Reaktion auf die oft als ungerecht empfundene westliche Berichterstattung über China und China in Afrika.
Begleitet und unterstützt werden die oben genannten Ziele der staatlichen Auslandsmedien durch die strategischen und staatlichen geförderten Investitionen in die Informationstechnik und Telekommunikations-Infrastruktur afrikanischer Länder.
Lesen mehr zu diesem Thema in der Internationalen Politikanalyse der FES: >>> Changing the Narrative - Chinas mediale Offensive in Afrika von Sergio Grassi.
16. Dezember 2013
Publikation
AMB Lesotho 2012
The African Media Barometer (AMB) identifies and analyses the shortcomings and best practices in the legal as well as practical media environment of different African countries. Using a variety of African documents as a benchmark, the AMB can serve as a tool to lobby for media reform.  

The AMB Lesotho revealed: Lesotho’s constitution protects freedom of expression, however, there are numerous laws that restrict freedom of expression and media freedoms which consequently led journalists to operate in uncertain and fearful environment. The Internal Security (General) Act of 1984 prohibits criticism of the government while the Sedition Proclamation (No.44 of 1938) law endangers journalists’ ability to protect the confidentiality of their sources.  Additionally, the Parliamentary Powers and Privilege Act undercut journalists’ right to information by providing powers, privileges and immunities for each of the Houses of Parliament.

The general media landscape in Lesotho is regarded as uneven in terms of accessibility and circulation especially in print media, even though it is easy to register a publishing newspaper. The broadcasting media on the other hand has a wide reach in all parts of the country and the government assists with setting up of small radios but like the public broadcaster the aired content remains in the hands of the state. The Communication Act of 2012 addresses the issue of monopolies in the broadcasting sector but it turns a blind eye to the editorial independence of the state broadcaster. Journalists working for private media houses receive low salaries and suffer from bad working condition.

Enjoy the read.
17. Dezember 2013
Publikation
Madagaskar vor der Stichwahl
Die Stichwahl um die madagassische Präsidentschaft wird zum Fernduell der beiden starken Männer der Insel: Marc Ravalomanana gegen Andry Rajoelina. Beide konnten ihre Statthalter in der ersten Runde durchsetzen. Der Ausgang der Stichwahl wird entscheidend für die Zukunft der Insel. Kann sich eine stabile Regierung etablieren oder schlittert das Land abermals in eine postelektorale Krise? Der künftige Präsident steht vor der Mammutaufgabe, Madagaskar politisch und wirtschaftlich aus dem Elend der letzten Jahre herauszuführen.
11. Oktober 2013
Publikation
AMB South Africa 2013 out now!
The African Media Barometer (AMB) identifies and analyses the shortcomings and best practices in the legal as well as practical media environment of different African countries. Using a variety of African documents as a benchmark, the AMB can serve as a tool to lobby for media reform.

The AMB South Africa 2013 revealed: South Africa, despite ratifying most regional and international agreements on freedom of expression, freedom of the press and access to information, and protecting these rights in a constitution lauded as one of the world’ most progressive, has an increasingly volatile media environment.  

Government invoked the apartheid-era National Key Points Act to prevent investigation of the controversial multimillion rand upgrade of  President Zuma’s Nkandla homestead. The Protection of State Information Bill was passed by Parliament in April 2013. This so-called ‘Secrecy Bill’ faces severe criticism from civil society organisations, and with no provision of a ‘public interest defense’ for journalists, the threat of prosecution could have a chilling effect on the media.  

The passing by the ANC-dominated parliament of the Protection of State Information Bill indicates a worrying trend in government-media relations. With lobbying efforts left to very few urban groups, there is need to upscale advocacy campaigns on freedom of expression, freedom of the press and access to information in South Africa, in order to enhance public awareness and buy-in at the grassroots level.  

Enjoy the read!  


If you would like to explore AMBs of other countries please see the
    website of fesmedia Africa
26. August 2013
Publikation
Economic Transformation in Mozambique - Implications for Human Security
Mosambik zählt dank seiner Ressourcenfunde zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Die Investitionen in den Ressourcensektor haben bislang jedoch nicht zu strukturellen Veränderungen der Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen geführt. Während die neuen Verteilungsspielräume dem Land einerseits die Möglichkeit eines neuen Entwicklungspfads bieten, birgt die Kombination aus intransparentem Regierungshandeln und mangelnden Partizipationsmöglichkeiten gleichzeitig Risiken für den ökonomischen Transformationsprozess und die menschliche Sicherheit.

Lesen Sie mehr hierzu in der FES-International Policy Analysis von der Leiterin des FES-Büros in Maputo. 
20. August 2013
Publikation
Die Krise, die nicht vergehen will - Madagaskar in der Sackgasse
Die Kontroverse über die Kandidatur der drei umstrittenen Präsidentschaftskandidat_innen führte zu einer erneuten Verschiebung der Präsidentschaftswahlen. Der "Transition" genannte politische Ausnahmezustand mit seinen sozialen und ökonomischen Folgen für die Bevölkerung droht sich damit zu verlängern. Statt einer Rückkehr zu Demokratie und Rechtstaatlichkeit driftet Madagaskar in Richtung Staatszerfall. Die Konfrontation mit der internationalen Gemeinschaft und der fortschreitende Legitimitätsverfall des Transitionsregimes könnten ein gefährliches Machtvakuum zur Folge haben.
16. Juli 2013
Publikation
SADC: Ambitionierte Ziele und alte Handlungsmuster
Obwohl es im Südlichen Afrika mehrere Integrationsprojekte gibt, die parallel nebeneinander bestehen, ist die Southern African Development Community (SADC) gemessen an ihren Potenzialen der bedeutendste Wirtschaftsraum in Subsahara-Afrika. Die zwei wichtigsten strategischen Grundlagenpapiere, der Regional Indicative Strategic Development Plan (RISDP) und der Strategic Indicative Plan for the Organ (SIPO) sollen die Integration mit Blick auf eine beschleunigte Armutsminderung und die Verwirklichung ökonomischer und anderer Entwicklungsschritte vertiefen sowie gemeinsame Handlungsmuster zur Bewältigung der sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region vorgeben. Eine Evaluierung der Wirkung der beiden Papiere konstatieren jedoch, dass zwar Fortschritte in vielen Bereichen erzielt wurden, weitere Anstrengungen zur tatsächlichen Umsetzung aber nötig sind. Hierfür mangelt es aber vor allem an politischem Willen und an Ressourcen zur Implementierung der Programme.
31. Dezember 2012
Publikation
FES Peace and Security Series n° 8: South Africa in Southern Africa - a Perspective
The focus on Southern Africa and the consolidation of continental African unity and progress constitute key pillars of South Africa’s post-apartheid foreign policy. The declared interest with regard to both Africa and Southern Africa is to work towards better conditions for regional and continental integration. Key amongst such conditions has been to ensure an end to all conflicts and to strengthen political stability. In this regard, it is important to point to the co-incidence between global transformations following the fall of the Soviet Union and the democratic wave on the continent, within which also South Africa’s defeat of apartheid found its expression.

FES Peace and Security Series n° 8: South Africa in Southern Africa : a perspective / Siphamandla Zondi. - Maputo, 2012

---
Former volumes of our FES Peace and Security Series:

FES Peace and Security Series n° 1: The role of regional and international organizations in resolving the Somali conflict : the case of IGAD / by Kidist Mulugeta - Addis Ababa, 2010

FES Peace and Security Series n° 2: The role of SADC in managing political crisis and conflict : the cases of Madagascar and Zimbabwe / Gavin Cawthra - Maputo, 2010

FES Peace and Security Series n° 3: The role of ECOWAS in managing political crisis and conflict : the cases of Guinea and Guinea-Bissau / Gilles Olakounlé Yabi. - Abuja, 2010 / en version Française

FES Peace and Security Series n° 4: The role of security forces in the electoral process : the case of six West African countries / Mathias Hounkpe ; Alioune Badara Gueye. - Abuja, 2010 / en version Française

FES Peace and Security Series n° 5: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011 / en version Française

FES Peace and Security Series n° 6: Towards peace and security in Southern Africa : a critical analysis of the revised strategic indicative plan for the organ an politics, defence and security co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community / Anthoni van Nieuwkerk. - Maputo, 2012

FES Peace and Security Series n° 7: Shared governance of peace and security : the Malian experience / Zeïni Moulaye ; Mahamadou Niakaté. - Abuja, 2011 / en version Française
21. Oktober 2012
Publikation
Réflexion stratégique sur le développement économique de Madagascar
"Plutôt que de réagir par des crises coûteuses à tous les niveaux, il faudrait réfléchir aux moyens de créer un langage commun entre les différents acteurs politiques, économiques, sociaux et culturels, qui permette les échanges, la compréhension et la coopération pacifiques dans les traitements des situations concrètes."
Responsable: J.-A. Raveloson Représentant-National de la Friedrich-Ebert-Stiftung en Antananarivo
30. Januar 2013
Publikation
Angola: Chronicle of an unfulfilled promise - A hundred days after the elections
Nach zehn Jahren des Friedens mit hohem Wirtschaftswachstum, aber wenig sozialer Entwicklung, endeten die angolanischen Wahlen 2012 erneut mit einem eindeutigen Sieg der Regierungspartei MPLA unter der Führung des seit 33 Jahren amtierenden Präsidenten José Eduardo dos Santos.
Das vergleichsweise gute Abschneiden der traditionellen Opposition, das Entstehen einer neuen Wahlallianz sowie die zunehmend auf der Straße artikulierte Unzufriedenheit über die soziale Ungerechtigkeit im Ölparadies, offenbaren jedoch die voranschreitende Entkopplung von Regierung und Bevölkerung.
16. Januar 2013
Publikation
African Media Barometer (AMB) Malawi 2012 out now!
Although Malawi is classified internationally as a low-income country, characterised by high levels of poverty, the advertising market is considered to be large enough to support a diversity of media outlets and advertising currently sustains the media.
Reporting in Malawi tends to be event driven so there is a lack of in-depth and analytical reporting. On the other hand investigative journalism is on the rise and many of the corrupt practices that have been uncovered have resulted in top officials being fired.
Read more...
6. Dezember 2012
Publikation
Baromètre des médias en Afrique Madagascar 2012 (bilingue)
The AMB Madagascar launched Dec 6 revealed:
Political instability and the fact that laws that ensure free and independent media have not been implemented since the last African Media Barometer (AMB) report in 2010, have created an atmosphere where intimidation, abuse of power and harassment have become daily realties. The 2012 AMB report for Madagascar finds that self-censorship is the modus operandi in most media houses, as most newspapers, radio and television stations are owned and controlled by a handful of people. This leads to biased reporting. As a result, journalists stay silent on subjects they deem sensitive out of fear of being reprimanded or fired. The situation contributes to an unequal coverage, whereby the rich and most influential get most coverage and the poor majority remains voiceless. Most journalists work under precarious conditions with low salary, lack of facilities, lack of social security, and without participating or organizing themselves in professional associations or unions.   

See the PDF version below, it contains an English and a French version.

Enjoy the read!!!!
12. Dezember 2012
Publikation
African Media Barometer Zimbabwe 2012
Since the last AMB Zimbabwe in 2010, formerly banned newspapers have re-appeared and new publications have hit the streets, two private radio stations have been licensed - but still have to go on air and the self-regulatory mechanisms of the (private) media have been strengthened. On the downside, however, the airwaves are still monopolised under the Zimbabwe Broadcasting Corporation, no community radios have been allowed licenses and in September 2012 a statutory media council was officially launched. A worrying tendency in the face of pending elections is also the fear that threats to freedom of expression might again increase in severity prior to elections when the polarisation of Zimbabwean society becomes very visible. This has to be seen in the context that the country remains deeply polarised between the two major political forces which hamper necessary reforms in many political and social sectors even if some progress has been made in regard to the economy.
29. August 2012
Publikation
Diamonds - China's Best Friends? Chinesische Außenpolitik in Simbabwe jenseits von Grand Strategy und Koordinierung
Die Volksrepublik China hat aufgrund ihres politischen, wirtschaftlichen und militärischen Engagements in Simbabwe seit den 60er Jahren die Entwicklung des Landes mitgeprägt. Es wäre jedoch falsch, Chinas Politik in Simbabwe im Sinne eines monolithischen Akteurs zu verstehen. So zeigt sich auch am Beispiel Simbabwes, dass chinesisches Engagement und Investitionen durch teilweise konkurrierende Akteure aus Partei, Regierung und Militär, Staatsunternehmen sowie durch Einzelakteure bestimmt werden. Es gibt dementsprechend keine chinesische „Grand Strategy“ für Simbabwe.
28. August 2012
Publikation
Alter Wein in neuen Schläuchen? Der ANC überarbeitet sein Parteiprogramm
ABZ (Anyone But Zuma) kursiert gerade als beliebtes Akronym nicht nur unter ANC Gegnern in den südafrikanischen Medien sondern auch innerhalb der Partei. Der südafrikanische Präsident Jakob Zuma ist angezählt. Die aktuellen Ereignisse im Platingürtel rund um Johannesburg mit über 44 Toten rücken ihn und seine Regierung noch stärker in die Kritik. Das politische Führungsvakuum nutzt erneut der jüngst aus der Partei ausgeschlossene ehemalige Jugendligaführer Julius Malema.
Der Programmkongress im Jubiläumsjahr der Partei sollte Klarheit über die Zukunft des ANC und eine breite Zustimmung für Zumas Wahlprogramm einer „Zweiten Transformation Südafrikas“  liefern. Beides misslang gründlich. Wer nun im Dezember auf dem historisch so wichtigen Wahlparteikongress in Mangaung, dem Ort an dem die Partei vor genau 100 Jahren gegründet wurde, zum Parteivorsitzenden und somit zum Präsidentschaftskandidaten für 2014 gewählt wird, ist unklarer als zuvor.
Lesen Sie mehr in unserer FES-Perspektive „Alter Wein in neuen Schläuchen? Der ANC ändert sein Parteiprogramm“ von Axel Schmidt, Leiter unseres Büros Johannesburg.
23. August 2012
Publikation
Ein Dritteljahrhundert Robert Mugabe - was kommt danach?
Robert Mugabe regiert Simbabwe seit 1980 mit harter Hand und hat das Land rücksichtslos heruntergewirtschaftet.
Inzwischen ist er 88 Jahre alt und die Vorbereitungenfür die Zeit nach der Ära Mugabe laufen. Von anstehenden Wahlen erwarten sich die Simbabwer aus allen politischen Lagern einen Befreiungsschlag und ein Ende des Stillstands, der wenige Monate nach der Amtsaufnahme der seit 2009 amtierenden Einheitsregierung einsetzte. Viele Regierungsoptionen sind denkbar. Nach Einschätzung von Kathrin Meissner wird sich das Land jedoch in jedem Fall nach innen und nach außen öffnen.
23. August 2012
Publikation
Ressourcenfunde in Mosambik - Reichtum für Wenige oder Weg aus der Armut?
In Mosambik sind Gas- und Kohlevorkommen entdeckt worden, die zu den größten der Welt zählen. Schätzungen zufolge könnten die aus diesen Funden generierten Einkommen die bisherige Abhängigkeit von internationalen Geldern der Entwicklungszusammenarbeit in den nächsten fünf bis zehn Jahren beenden.
Um dies zu verwirklichen, müsste das Land in der Analyse von Katharina Hofmann jedoch dem 'Ressourcenfluch' durch den Aufbau von Institutionen zur Steuerung und Verteilung der Rohstoffeinnahmen entgegenwirken.
25. April 2012
Publikation
Oliver Dalichau denuncia condições "desumanas" na exploração de diamantes em Angola
Zehn Jahre nach dem Friedensvertrag analysiert Oliver Dalichau, Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung, die aktuelle Lage in Angola. In einem -> Interview mit der Deutschen Welle (portugiesisch) spricht er über politische, wirtschaftliche Perspektiven und zeichnet ein Bild über die sozialen Herausforderungen des Landes.
1. April 2009
Publikation
Machtkampf in Madagaskar: Erste Ergebnisse der nationalen Tagung
Aus der Reihe: Hintergrundinformationen aus der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit
1. Januar 2012
Publikation
FES Peace and Security Series n° 6: Towards Peace and Security in Southern Africa
This study offers a critical analysis of the revised and updated Strategic Indicative Plan for the Organ on Politics, Defence and Security Co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community (SADC). Informally known as SIPO II, it supersedes the original Strategic Indicative Plan, or SIPO I, adopted in 2004 for a five-year period. Following a lengthy review process, SIPO II was approved by the SADC Summit of Heads of State and Government held in Windhoek, Namibia, in August 2010. By late 2011 it had yet to be released for public consumption; presumably, its implementation was also lagging.

FES Peace and Security Series n° 6: Towards peace and security in Southern Africa : a critical analysis of the revised strategic indicative plan for the organ an politics, defence and security co-operation (SIPO) of the Southern African Development Community / Anthoni van Nieuwkerk, Maputo, 2012

---

Former volumes of our FES Peace and Security Series:

FES Peace and Security Series n° 1: The role of regional and international organizations in resolving the Somali conflict : the case of IGAD / by Kidist Mulugeta - Addis Ababa, 2010

FES Peace and Security Series n° 2: The role of SADC in managing political crisis and conflict : the cases of Madagascar and Zimbabwe / Gavin Cawthra - Maputo, 2010

FES Peace and Security Series n° 3: The role of ECOWAS in managing political crisis and conflict : the cases of Guinea and Guinea-Bissau / Gilles Olakounlé Yabi. - Abuja, 2010 / en version française

FES Peace and Security Series n° 4: The role of security forces in the electoral process : the case of six West African countries / Mathias Hounkpe ; Alioune Badara Gueye. - Abuja, 2010 / en version française

FES Peace and Security Series n° 5: Who owns the Sahara? : Old conflicts, new menaces. Mali and the Central Sahara between the Tuareg, Al Qaida and organized crime / Annette Lohmann. - Abuja, 2011 / en version française
1. Januar 2010
Publikation
Beyond Broadcasting: The Future of state-owned Broadcasters in Southern Africa
fesmedia Africa Series with contributions from Fackson Banda, Jane Duncan, Rashweat Mukundu and Zenaida Machado
1. Juni 2011
Publikation
South Africa in the UN Security Council 2011-2012
UN Security Council in Focus
This publication is part of the series »Focus on the UN Security Council«, which analyses issues on the agenda of the Security Council as well as its reform and position in the system of the United Nations.
1. Juli 2011
Publikation
O quê é democracia?
Friedrich-Ebert-Stiftung Angola
1. Juni 2011
Publikation
Angola: Ungelöste innenpolitische Herausforderungen… verhindern den Aufstieg zur politischen Regional- und Kontinentalmacht
Angola wird dem eigenen Anspruch, eine politische Regional- und Kontinentalmacht zu sein, nicht gerecht. Ungelöste innenpolitische Herausforderungen verhindern ein größeres außenpolitisches Engagement. Die vermeintliche politische Stabilität und die auf den Ölexport gegründete wirtschaftliche Stärke lassen das Demokratiedefizit und das Fehlen politischer Freiheiten in den Hintergrund treten. Erst wenn die soziale Situation der Bevölkerung deutlich verbessert und die nationalen Probleme gelöst werden, könnte Angola eine bedeutendere internationale Rolle spielen.
1. Juli 2010
Publikation
Constitution in Transition: Academic Inputs for a New Constitution in Zimbabwe
Published by Friedrich-Ebert-Stiftung Zimbabwe Office
1. Juli 2010
Publikation
An Introduction to Zimbabwean Law
Published by Weaver Press & Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Harare
1. November 2011
Publikation
Indigenisierung der Wirtschaft - Mugabes Rezept für den Machterhalt
Die Devise in Simbabwe heißt "Indigenisierung": Die Partei von Staatspräsident Robert Mugabe, ZANU PF, droht ausländischen Unternehmen mit Enteignungen. Die Indigenisierungs-Initiative ist Teil einer Strategie, mit der die ZANU PF die ungeliebte Einheitsregierung hinter sich zu lassen versucht, um wieder allein zu regieren. Die Debatte um die angekündigte Indigenisierung spielt sich vor dem Hintergrund eines Machtkampfs in der ZANU PF ab. Es geht um die Nachfolge des greisen Staatschefs Robert Mugabe als Parteivorsitzender und Präsident. So wie zur radikalen Landreform im Jahr 2000 gehen die Meinungen auch zur aktuellen Indigenisierungs-Initiative weit auseinander. Für die einen ist es eine weitere Irrsinnstat eines Diktators und Kleptokraten, die anderen preisen sie als endgültige Befreiung vom Joch der Kolonialherrschaft.
1. Oktober 2010
Publikation
Etat et Ethnicité à Madagascar
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Madagascar
1. November 2011
Publikation
Climate Change - Effects in Africa
Policy Paper Series - Regional Policy Paper 5
Produced by SADC Council of NGOs, Poverty and Development Programme
Friedrich-Ebert-Stiftung Botswana & Austrian Development Agency
26. September 2011
Publikation
Change of Power in Zambia - A Step Towards More Democracy
Political Advisory Programme Southern Africa

Programme Zambia

Report on the elections of September 2011 by Friedrich-Ebert-Stiftung Zambia

1. Juli 2011
Publikation
The Labour Movement in Zambia
Friedrich-Ebert-Foundation has been a partner of the Zambian Trade Unions for more than 40 years. Many training programs have been conducted for the Zambia Congress of Trade Unions (ZCTU) and the membership unions in the country since then. However, the role of the unions has changed in the course of time. After independence in 1964, Zambia had the strongest unions in the region which had achieved a lot for its membership. However, the privatization and liberalization policy which begun about 20 years ago has weakened the Labor movement considerably. Amendments to the Industrial Relations and Labor Act have also contributed to the unions’ current form. At the beginning of 2011, political observers had predicted the “death of the trade unions” in Zambia. Arising from this rather sad prediction, Friedrich-Ebert-Foundation, after consultation with its partners in the labor movement, organized a two-day colloquium at Mulungushi University in Kabwe under the theme “The future of the Labor movement in Zambia”. More than 50 current and former union leaders, members of the administration, researchers from universities and observers from international organizations participated in the discussions to find a way out of the crisis. As a document of common understanding, a Mulungushi Declaration was resolved by all participants. Four input papers were presented during the colloquium, analyzing the unions from a legal, economic, social and political point of view. Due to the very positive responses we have received from our partners, we have decided to publish these papers in form of a small booklet so that the information can be used in the training of future trade union members. In our opinion, this booklet gives a very good overview of the labor movement in Zambia over the years.
1. November 2011
Publikation
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit - Internationale Perspektiven vor der Weltklimakonferenz in Durban
Angesichts des 2012 bevorstehenden Auslaufens der ersten Kyoto-Verpflichtungsperiode und der bescheidenen Ergebnisse der Klimakonferenz in Cancún im letzten Jahr stehen die Verhandlungspartner beim anstehenden Weltklimagipfel in Durban unter sehr großem Druck, die Klimaverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Die vorliegende Publikation soll einen Überblick über Positionen zentraler Verhandlungsstaaten und deren Hintergründe bieten. Die Beiträge analysieren die bisherige Rolle der Akteure Brasilien, China, der EU, Indien, Lateinamerika, Mexiko, Südafrika und den USA bei den Klimaverhandlungen und geben eine Ausblick auf deren Positionierung in Durban
1. Dezember 2011
Publikation
Steuersysteme in Subsahara-Afrika - Mittel für mehr Gerechtigkeit?
In Afrika driftet die Verteilung der Einkommen zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Eine Möglichkeit, ungleiche Verteilung von Einkommen abzumildern sowie Geld zur Realisierung zukunftsgerichteter Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung bereitzustellen, ist ein gerechtigkeitsorientiertes Steuersystem. Afrikanische Steuersysteme weisen jedoch viele Defizite auf, die dazu führen, dass staatliche Kernaufgaben nicht im benötigten Umfang gewährleistet werden können und Entwicklung gefährdet ist. Der vorliegende Beitrag analysiert die Ausgestaltung afrikanischer Steuersysteme und skizziert Ansatzpunkte, diese effizienter gerechter und damit zukunftsfähiger zu gestalten.
1. Mai 2010
Publikation
Dynamik im African Peer Review Mechanism (APRM)
Der mosambikanische Länderbericht ist ein positives Beispiel für die Stärken des APRM-Prozesses. Seine scharfe Kritik an politischen und sozialen Entwicklungen des Landes hat eine anhaltende Diskussion über das mosambikanische Entwicklungsmodell ausgelöst. Der APRM-Bericht zeichnet ein außergewöhnlich differenziertes Bild der politischen und wirtschaftlichen Situation des Landes, welches die Kritiker des APRM-Prozesses und die Kenner der politischen Situation in Mosambik überrascht hat. Allem Anschein nach hat der ARPM-Prozess eine prominente Plattform zur Artikulation parteiinterner Kritik geboten.
n/a von n/a