Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, Ihnen die neueste Ausgabe des Newsletters des Referats Afrika zu präsentieren. Er gibt auch diesmal wieder Einblicke in gesellschaftspolitische Entwicklungen und die Arbeit der FES auf dem afrikanischen Kontinent. Im Rahmen einer Reise nach Südafrika und Kenia betonte Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Schlüsselrolle Afrikas bei der Lösung globaler Krisen im 21. Jahrhundert. Die Vertiefung des Dialogs zwischen Afrika und Europa kann dabei helfen gemeinsame Lösungsansätze zu finden und wichtige soziale Themen in den Mittelpunkt zu rücken, so Martin Schulz:
Anlässlich des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes stellt eine empirische Studie über den Automobilsektor in Südafrika, Kenia und Ghana die wichtige Rolle von Gewerkschaften für den Schutz von Arbeitsrechten im Globalen Süden heraus. Auch mit Hinblick auf den Klimaschutz benötigt eine sozial gerechte Energie- und Verkehrswende gute Arbeitsbedingungen und transparente Lieferketten bei der Gewinnung von – in diesem Fall – kongolesischen Rohstoffen. Konkrete Politikempfehlungen, wie das Potenzial von Handel als Instrument für nachhaltige Entwicklung besser genutzt werden kann, finden sich in der Publikation von David Luke (et al.).
Welche Rolle deutsche Afrikapolitik bei der Förderung von politischer Teilhabe in Afrika spielen kann, diskutierte eine Gruppe junger afrikanischer Demokrat_innen im Rahmen eines Delegationsprogramms in Berlin. Die FESmedia Africa mit Sitz in Namibia hat mit der Regionalkonferenz Information and Communication Rights in Africa eine wichtige Plattform für den Austausch zu digitaler Informations- und Meinungsfreiheit in Afrika geschaffen. Und die 14. Ausgabe der jährlichen Bevölkerungsbefragung Mali Mètre beleuchtet u.a. Fragen zur politischen Situation, Sicherheit und guter Regierungsführung. Henrik Maihack, Leiter des Referats Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung betont im Deutschlandfunk-Interview zu den Putschen in der Sahelzone, dass Europa jetzt dringend eine neue Afrikapolitik brauche.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht
Ihr Team des Referats Afrika
Hinweis: Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, haben Sie unten ganz einfach die Möglichkeit ihn abzubestellen.