Newsletter Landesbüro Baden-Württemberg April/Mai 2026

Freitag, 27. März 2026

 
 
 
 
 
Bildsymbole für das Land Baden-Württemberg wie Fernsehturm Stuttgart, Weinreben, Zeppelin, Brezel, Freiburger Münster
von Lim und Freunde, Köln

Liebe Baden-Württemberger_innen, liebe Interessierte,

mit der neuen Jahreszeit verbinden sich frische Impulse und Gelegenheiten zum gesellschaftspolitischen Austausch.

Der April steht ganz im Zeichen kulturell-musikalischer Angebote wie der szenischen Lesung Auf der Straße heißen wir anders, der Veranstaltung Rap: mehr als Musik – Stimmen des gesellschaftspolitischen Protests oder den neuen Demokratie- und Hip-Hop-Workshops Rap it Up!, die wir in Schulen bringen.

Wir bieten auch wieder Veranstaltungen von und für Frauen an. Mit unserem Format Frauen gestalten Kommune stärken wir Frauen darin, ihre Themen in der Kommune einzubringen und aktiv mitzugestalten. Außerdem geht unsere Online-Reihe Feminism & Bookmarks in die nächste Runde – diesmal mit dem spannenden Thema „Toxische Weiblichkeit“.

Weitere tolle Veranstaltungen, u.a. zur Industriepolitik in BaWü, kommunalen Haushalten oder zu palästinensischen Perspektiven in Deutschland, finden Sie weiter unten im Newsletter. 

Zu guter Letzt möchten wir Sie noch auf den aktuellen Blickwinkel BaWü Wirtschaftliche Herausforderungen und betriebliche Demokratie: Betriebsratswahlen 2026 aufmerksam machen und wünschen gute Lektüre.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Winterklamotten zu verstauen und Sie zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Ihr Team des FES-Landesbüros

 

 

 

Rap: mehr als Musik – Stimmen des gesellschaftspolitischen Protests

Der Schriftzug HIP HOP in roter Schrift auf schwarzem Grund, verwendet bei einer Hip Hop Auction bei Sotheby's in New York 2023
von picture alliance / newscom / JOHN ANGELILLO

Rap-Musik bringt Perspektiven in den öffentlichen Diskurs, die sonst keine Beachtung finden. Seit seinen Anfängen artikuliert Rap Protest und fordert gesellschaftliche Auseinandersetzung ein. Gleichzeitig polarisiert Rap. Viele Texte arbeiten mit drastischen Bildern oder sexistischer Sprache. Doch wie unterscheiden wir zwischen künstlerischer Verarbeitung und bewusster Grenzüberschreitung? Welche Rolle spielt Rap als Protestform im demokratischen Raum? Wie verschafft er marginalisierten Stimmen Gehör? Und welche Verantwortung tragen Künstler:innen, Medien und Gesellschaft im Umgang mit radikalen Ausdrucksformen?

Die Veranstaltung findet im Rahmen der 23. Französischen Wochen im Großraum Stuttgart statt und wird in Kooperation mit dem Hospitalhof Stuttgart und dem Institut français durchgeführt.

23. April 2026 (19.00–21.00 Uhr) in Stuttgart

Zur Anmeldung

 

 

Online-Lesung "Toxische Weiblichkeit"

aus der Reihe "Feminism & Bookmarks"

bunte Zeichnung einer lesenden Katze, die ein Buch in den Pfoten hält und eine Brille trägt
von Andrea Schmidt/Typografie im Kontext

Welche Rolle spielen Frauen selbst beim Fortbestehen patriarchaler Strukturen? Sophia Fritz kritisiert, dass Gleichberechtigungsforderungen oft nur an Männer gerichtet sind, während wenig hinterfragt wird, wie Frauen und nichtbinäre Personen ihre eigene Emanzipation hemmen. Mit dem Begriff der „toxischen Weiblichkeit“ zeigt Fritz, wie internalisierte Misogynie Frauen dazu bringt, sich selbst und andere zu beschränken.

Im Rahmen unserer Online-Lesereihe „Feminism and Bookmarks“ diskutieren wir über die spannenden Denkansätze aus dem Buch „Toxische Weiblichkeit“ mit der Autorin Sophia Fritz sowie mit Dr. Dorothea Kliche-Behnke, Mitglied der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, moderiert von Johannah Illgner, Inhaberin und Geschäftsführerin von Plan W.

27. April (18.00–19.30 Uhr), Online

Zur Anmeldung

 

 

Frauen Gestalten Kommune: Von der Idee zur Mehrheit – Mach Deine Themen stark!

Zwei Frauen stehen nebeneinander und lächeln sich an, vor einem Büro-Hintergrund
von picture alliance / Westend61 / Eugenio Marongiu / FES

Das Finale unserer Veranstaltungsreihe „Frauen Gestalten Kommune 2025/2026“ bietet Frauen, die sich kommunalpolitisch engagieren, praktisches Fachwissen und Raum für Austausch. Erfahrene Kommunalpolitikerinnen geben Good Practice-Einblicke und lassen euch an ihren Erfahrungen und Erfolgen teilhaben, wie sie für ihre Themen Aufmerksamkeit und Mehrheiten geschaffen haben.

18. April (10.00–17.00 Uhr) in Stuttgart

Zur Anmeldeseite

 

 

Alle kommenden Veranstaltungen im Überblick:

 

 
Dienstag, 19.05.26 – 16:00 bis 17:00 Uhr – Digital

Wege zur Zukunftsfähigkeit: Strategische Industriepolitik für Baden-Württemberg

Die Industrie in Baden-Württemberg steht unter enormen Druck. Die ökologische und digitale Transformation, Zölle, geopolitische Spannungen sowie ein verschärfter internationaler Wettbewerb haben…


Mittwoch, 20.05.26 – 19:00 bis 21:00 Uhr – Stuttgart

Zwischen Heimat und Hiersein – Palästinensische Perspektiven im Dialog. Zwischen Schweigen und Schmerz – Ein Abend des Zuhörens

Der Krieg in Gaza bewegt viele Menschen. Für Palästinenser_innen in Deutschland ist er oft mit tiefer persönlicher Betroffenheit, Trauer, Wut und Ohnmacht verbunden. Zwischen emotionaler Nähe,…


Mittwoch, 10.06.26 – 11:30 bis 13:30 Uhr – digital

Kommunale Sozialpolitik verstehen – Kinderarmut wirksam begegnen

Jedes fünfte Kind ist von Armut bedroht – auch in Baden-Württemberg. Kinderarmut ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, deren wirksame Bekämpfung entscheidend auf kommunaler Ebene gestaltet…


Freitag, 19.06.26 bis Samstag, 20.06.26 – 15:00 bis 16:30 Uhr – Kunstverein Wagenhalle e. V., DUNDU, Stuttgart

Ausstellung: Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für alle!

Die Ausstellung Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für Alle wird im Rahmen des Zusammen Leben Festivals in Stuttgart gezeigt. Weitere Infos unter https://zusammenleben.jetzt


Freitag, 19.06.26 – 20:00 bis 22:00 Uhr – Kunstdruck CentralTheater, Esslingen am Neckar

Weglaufen werde ich nie. Der Kampf des Felix Fechenbach

Schon mit 17 Jahren beginnt der in Bad Mergentheim geborene Felix Fechenbach für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. An der Seite von Kurt Eisner löst er 1918 in Bayern die Revolution aus. In der…


Samstag, 20.06.26 – 19:00 bis 21:30 Uhr – Aula des Deutschorden-Gymnasium, Bad Mergentheim

Weglaufen werde ich nie. Der Kampf des Felix Fechenbach

Schon mit 17 Jahren beginnt der in Bad Mergentheim geborene Felix Fechenbach für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. An der Seite von Kurt Eisner löst er 1918 in Bayern die Revolution aus. In der…


Sonntag, 28.06.26 – 10:00 bis 14:00 Uhr – Neuffen

Gewalt gegen Frauen: Alltag in Deutschland

Themen werden komplexer, Informationen verbreiten sich immer schneller, die zunehmende Vernetzung ist Segen und Fluch zugleich: Menschen, die sich gesellschaftspolitisch engagieren, fehlt zunehmend…


Freitag, 17.07.26 bis Sonntag, 19.07.26 – KVJS-Tagungszentrum Herrenberg-Gültstein, Herrenberg-Gültstein

23. SommerAkademie – „Kommune, wie geht’s dir? Zwischen Druck, Wandel und Gestaltungskraft vor Ort“

Wie geht es den Kommunen in Baden-Württemberg und was bedeutet das für die Zukunft und die Stimmung vor Ort? Diese Frage steht im Mittelpunkt und verbindet dabei fundierte Einblicke mit dem, was…


Freitag, 25.09.26 bis Samstag, 26.09.26 – KVJS, Herrenberg-Gültstein

Save the Date: KommunalPolitisch Gestalten

In drei Modulen unterstützen wir Sie dabei, Kommunalpolitik effektiv mitzugestalten – egal ob Sie gerade erst beginnen aktiv zu werden, oder schon langjährige Erfahrung haben. Dabei verfolgen wir ein…


 

 

Blickwinkel BaWü

Wirtschaftliche Herausforderungen und betriebliche Demokratie: Betriebsratswahlen 2026

In diesem Frühjahr finden bundesweit Betriebsratswahlen 2026 statt – und die Wirtschaft in Baden-Württemberg schwächelt. Gerade in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten wird Mitbestimmung im Betrieb wichtiger denn je. Betriebsratswahlen sind nicht nur Routine, sondern ein zentraler Bestandteil des bundesdeutschen Demokratieverständnisses. Diese Blickwinkel BaWü-Ausgabe zeigt, warum die Wahl weit über den Betrieb hinaus Bedeutung hat – jetzt herunterladen!

Zum Download

 

 

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Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern.