#MedienAkademie22 - morgen ab 18 Uhr im Livestream mitdiskutieren

Mittwoch, 02. November 2022

 
 
 
 
von Katja Arndt (Grafik) und Marje Saathoff (Illustration)
 

Seien Sie morgen Abend live dabei!

Dauerkrisensendung: Wie können Journalist_innen den Zustand der Welt noch abbilden?

Die Vielzahl paralleler Krisen, wie der brutale Angriffskrieg Russlands in der Ukraine, die Klimakatastrophe, die immer noch andauernde Coronapandemie oder die Inflation, ist eine Herausforderung für den Qualitätsjournalismus.

Während unserer öffentlichen Abendveranstaltung der #MedienAkademie22 am 03.11. um 18 Uhr wollen wir mit Ihnen vor Ort oder per Livestream über diese Fragen diskutieren:

  • Wie gut gelingt es Formaten klassischer Medien die aufeinander folgenden und einander verstärkenden globalen Krisen zu erklären, einzuordnen und zu bewerten?
  • Wie können Journalist_innen die Lage der Welt möglichst umfassend präsentieren, ohne wichtige Themen und Aspekte zu vernachlässigen?
  • Welche Auswirkungen haben darüber hinaus Zeitdruck bei der Recherche und Verifikation, Hass und Hetze und die dauernde Beschäftigung mit psychisch belastenden Themen auf die mentale Gesundheit von Journalist_innen?

Programm:

  • 17:30 Uhr
  • 18:00Uhr
    • Begrüßung, Martin Schulz (Vorsitzender des Vorstandes, Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.)
  • 18:10 Uhr
    • Keynote "Journalismus in der (Ukraine-)Krise", Andrea Beer (ARD-Korrespondentin Ukraine)
  • 18:30 Uhr
    • Plädoyer für einen Journalismus, der Zusammenhänge erkennt und berücksichtigt, Dr. Johannes Hillje (Politik- und Kommunikationsberater)
  • 18:50 Uhr
    • Diskussion: Dauerkrisensendung - Wie können Journalist_innen den Zustand der Welt noch abbilden?
      • Andrea Beer (ARD-Korrespondentin Ukraine)
      • Christine Dankbar (Politische Korrespondentin Berliner Zeitung)
      • Dr. Johannes Hillje (Politik- und Kommunikationsberater, Autor)
      • Hasnain Kazim (freier Journalist, Autor)
      • Moderation: Susanna Zdrzalek (freie Journalistin u.a. für WDR)
  • 20:15 Uhr
    • Ausklang mit Imbiss

 

 

 
von von Katja Arndt (Grafik) und Marje Saathoff (Illustration)
 

Schalten Sie sich per Livestream zur öffentlichen Abendveranstaltung am 03.11. ab 18 Uhr zu:  www.fes.de/medienakademie-2022

Sie möchten vor Ort mitdiskutieren? Hier geht's zur Anmeldung.

Sie wollen noch mehr wissen? Alle Informationen zur #MedienAkademie22 und zum kompletten Programm finden Sie hier.

 

 

Mit Ihnen diskutieren über die aktuellen Herausforderungen des Journalismus:

 

 
von privat
 

Andrea Beer, studierte Russisch, Englisch und Deutsch. Sie war Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung in der Slowakei. Sie arbeitete für den Südwestrundfunk und den Bayerischen Rundunk und war von Oktober 2016 bis 2021 als Korrespondentin im ARD Studio Südosteuropa in Wien. Im November 2021 wechselte sie nach Kyjiw und berichtet für die ARD unter anderem aus der Ukraine.

 

 
Bild: Christine Dankbar
 

Christine Dankbar hat Politikwissenschaft studiert und bei taz, Tango und Tagesspiegel gearbeitet bevor sie zur Berliner Zeitung kam. Dort war sie lange Zeit stellvertretende Ressortleiterin des Berlin-Ressorts und später verantwortlich für die Meinungsseite. Sie hat eine ausgeprägte Leidenschaft für Politik und vor allem für Diskussionen darüber. Seit Dezember 2021 war sie Ressortleiterin Politik und Gesellschaft der Berliner Zeitung. Aktuell arbeitet sie dort als politische Korrespondentin.

 

 
von Peter Rigaud
 

Hasnain Kazim ist Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Für seine Arbeit wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter dem „CNN Journalist Award“. Er lebt als freier Autor in Wien und schreibt unter anderem für ZEIT ONLINE und den Deutschlandfunk. Sein Buch „Post von Karlheinz“, das seine Dialoge mit wütenden Leser_innen versammelt, wurde ein Bestseller.

 

 
von Urban Zintel
 

Dr. Johannes Hillje ist selbstständiger Politik- und Kommunikationsberater in Berlin und Brüssel. Zuvor war er im Kommunikationsbereich der UN in New York und in der heute.de-Redaktion des ZDF tätig. Er ist zudem Policy Fellow bei der Denkfabrik Das Progressive Zentrum in Berlin und hat mehrere Sachbücher zu politischer Kommunikation veröffentlicht.

 

 

 
von FES / Reiner Zensen
 

Martin Schulz ist Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung e. V. Er war Bundesvorsitzender der SPD, Kanzlerkandidat und langjähriges Mitglied im Europäischen Parlament, dem er als Präsident in zwei Amtszeiten von 2012 bis 2017 vorstand. Martin Schulz ist Träger des Karlspreises für seine bedeutenden Verdienste um die Stärkung des Parlaments und der demokratischen Legitimation in der EU.

 



 
 

 

Über die Journalist_innenAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Unsere Gesellschaft benötigt qualifizierte, unabhängige, kritisch denkende Journalist_innen, die neben professionellem journalistischen Handwerk auch über ein fundiertes Hintergrundwissen verfügen. In den Angeboten der Journalist_innenAkademie wird aus diesem Grund beides vermittelt: fundiertes Handwerk für alle Mediengattungen und auf der anderen Seite Hintergründe zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen, politischen Ereignissen, aktuellen Krisen und allem, was gesellschaftspolitisch relevant ist.

Journalist_innen beobachten, hinterfragen, entlarven, kommentieren und ordnen ein. Mit ihrem qualifizierten Informations-, Bildungs- und Dialogangebot unterstützt die Journalist_innenAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung Kolleg_innen aus dem Berufsfeld Journalismus bei der Erfüllung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe – mit keinem geringeren Ziel als der Förderung unserer Demokratie.

 

 

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Dort findest Du auch die für unsere Veranstaltungen geltenden Teilnahmebedingungen.