Newsletter: Empirische Analysen und Politikberatung – 2024/4

 
 
 
 
 

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Europa hat gewählt – einheitliche Ergebnisse hat die Europawahl 2024 allerdings nicht mit sich gebracht. Unsere Wahlanalyse blickt auf die deutschen Ergebnisse.

Unter den Top 3 der entscheidenden politischen Themen der Europawahl befand sich erneut das Thema „Zuwanderung“. Wie bedeutend der Beitrag von Migrant_innen und Geflüchteten zur Sicherung der Arbeitskräftebedarfe in Fachkraftberufen in Deutschland ist, zeigen unsere neuen Fact-Sheets.

Diese Inhalte sowie weitere Neuerscheinungen und Veranstaltungen der Abteilung Analyse, Planung und Beratung der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie in unserem Newsletter.

 

 
Grafik mit Europasternen
von Bergsee, blau


Analyse von Catrina Schläger, Christos Katsioulis, Jan Niklas Engels

Europawahl 2024 in Deutschland

Die Wahl zum Europäischen Parlament 2024 zeigt keine europaweit einheitlichen Trends, dafür sind die Ergebnisse der einzelnen Ländern zu unterschiedlich. Die demokratischen Parteifamilien bilden nach wie vor die stabile Mitte Europas. Allerdings haben die rechten Ränder deutlich hinzugewonnen, vor allem in Deutschland, Frankreich und Italien.

English Version

 

 
Titelbild der Studie "Ohne sie geht nicht mehr", Aktualisierung der Bundesländer Fact-Sheets
von picturealliance.com / moodboard | DeeDee DeGelia & Brent Winebrenner & DeGelia


Fact-Sheets von Sarah Pierenkemper, Gero Kunath, Anika Jansen und Fritz Orange

Ohne sie geht nichts mehr

Die Autor_innen der Studie belegen, dass sich die Fachkräftelücke in Fachkraftberufen im Jahresdurchschnitt 2022/2023 im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt um 12,4 Prozent vergrößert hat. Die Auswertungen zeigen, dass Geflüchtete verhältnismäßig oft Ausbildungen in Engpassberufen annehmen, und dass Migrant_innen und Geflüchtete – insbesondere in den am Arbeitsmarkt besonders stark nachgefragten Berufen – einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung leisten.

 

 
Illustration: Zukunft der Arbeit
von FES Future of Work


Newsletter des FES-Kompetenzzentrums „Zukunft der Arbeit“ [auf Englisch]

Wage Against the Machine

In Zusammenarbeit mit Syllabus filtert die FES die besten Artikel, Blogs, Videos oder Podcasts zur Zukunft der Arbeit aus dem Netz und stellt sie alle zwei Wochen kurz und pointiert vor. Die Fokusthemen des Newsletters sind „Algorithmisches Management und Daten“, „Automatisierung, KI und Arbeit“ sowie „die politische Ökonomie digitaler Technologien“.

Das dazugehörige „Future of Work - Digital Archive“ ermöglicht weitergehende Recherchen.

 

 
Weitere Neuerscheinungen
von pa / ZUMAPRESS.com | Hu Yan/Sipa Asia


Studie von Franziska Loschert und Doritt Komitowski

Auf Wiedersehen?

Um das Fach- und Arbeitskräftepotenzial für Deutschland zu sichern, rückt das Abwanderungsverhalten zugewanderter Personen stärker in den Fokus von Politik und Forschung. Diese Studie gibt einen Überblick auf die Daten- und Forschungslage zu Abwanderungstendenzen und -motiven zugewanderter Personen und zeigt eine wichtige Forschungslücke auf.

 

Impulspapier von Julia Bläsius und Max Ostermayer

Drei Leitplanken für eine soziale Klimapolitik

Ambitionierter Klimaschutz ist in den Augen der Bevölkerung notwendig. Damit sich abstrakte Zustimmung aber in konkrete Mehrheiten übersetzt, muss die Verteilungsfrage beim Klimaschutz im Mittelpunkt stehen.

 

Impulspapier von Prof. Dr. Lukas Haffert

Stirbt der Bauer, stirbt das Land?

Die Bauernproteste Anfang des Jahres haben die Republik an vielen Orten zum Stillstand gebracht. Dass es dabei nicht nur um Geld geht, zeigt Prof. Dr. Lukas Haffert in diesem Impulspapier auf.

 

Blogartikel von Paula Hüttisch, Moritz Kapff und Bastian Reßing

Bringen Zentralbanken unsere Wirtschaft ins Grüne?

Die Klimakrise ist die entscheidende Herausforderung unserer Zeit. Klimaschutz sollte die neue Handlungsmaxime sein, an der sich alle Akteur*innen messen lassen müssen.

 

 
Veranstaltungen
von FES / Mark Bollhorst


3. Juli 2024, online

Studienvorstellung und Diskussion: Kitas 2. Klasse?

Die vorliegende Studie untersucht Mehrfachbelastungen von Kitas mit Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien.

 

16. Juli 2024 in Berlin

Save the Date: DenkArt

Mit Gästen aus Kultur und Politik möchten wir über den öffentlichen Raum und seine Bedeutung für die Demokratie diskutieren.

 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Analyse, Planung und Beratung
www.fes.de/apb

E-Mail: Ilona.Denk@fes.de, Tel. 0228 883-8302

Publikationen können Sie unter Angabe des Titels hier bestellen.

 

 

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Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als parteinahe Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de