Migration verstehen | 21.09.2026 | 19-20.30 Uhr (online)

 
 
 
 
Symbolbild Migration
 

EU-Binnenmigration: Warum Deutschland an Zugkraft verliert

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Kaum ein anderes europäisches Projekt hat den Alltag der Menschen so geprägt wie die Freizügigkeit innerhalb der EU. Sie ermöglicht Mobilität, fördert Integration und hat gerade zwischen Deutschland und den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten vielfältige berufliche, soziale und familiäre Verbindungen entstehen lassen. Nach der Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für die neuen EU-Mitgliedstaaten 2011 nahm die Zuwanderung zunächst stark zu. Heute ist sie rückläufig; gegenüber einigen Ländern verzeichnet Deutschland sogar einen negativen Wanderungssaldo.

Am 21.9.2026 von 19.00 bis 20.30 Uhr beleuchten wir gemeinsam mit unseren Expert:innen aktuelle Trends der EU-Binnenmigration und ordnen sie in die größeren Entwicklungen des europäischen Migrationsgeschehens ein. Wir analysieren, welche wirtschaftlichen, sozialen und politischen Faktoren Migrationsentscheidungen beeinflussen und fragen nach den Folgen veränderter Mobilitätsmuster für die Zukunft des europäischen Projekts.

Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Wir freuen uns auf Impulse u. a. von Bettina Wagner, Referentin der Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer bei der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung.

Mit besten Grüßen
Ihr Team der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

 

Programm

21. September 2026


19:00 Uhr | Begrüßung & Einleitung
Annette Schlicht, Friedrich-Ebert-Stiftung

19:05 Uhr | Impulsvortrag
Bettina Wagner, Referentin bei der Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer bei der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung

Kommentare

Kamil Frymark, stellv. Leiter des Deutschland-Teams am Centre for Eastern Studies, Warschau
Bartosz Marosz, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Bezirk Küste
Dörte Schall, Ministerin a. D. für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz

19:30 Uhr | Paneldiskussion & Fragerunde

20:20 Uhr | Abschluss
Annette Schlicht, Friedrich-Ebert-Stiftung

Moderation: Anni Bauschmann, Friedrich-Ebert-Stiftung

 

 

Kontakt

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Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de