Bildungspolitik hat als eines der zukunftsentscheidenden Handlungsfelder der Politik zunehmend Anerkennung gefunden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Reformdiskussion zu unterstützen und insbesondere den Dialog zwischen Bund, Ländern, Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Anfang 2004 wurde das "Netzwerk Bildung" ins Leben gerufen, zu dem neben den Vertretern des Bundes und der Länder die wichtigsten Wissenschaftsorganisationen, gesellschaftlichen Organisationen und einschlägige Experten eingeladen werden. Dabei soll der Akzent auf der Vermittlung zwischen Konzepten auf der Bundes- und Länderebene im Vorfeld der etablierten bildungspolitischen Institutionen liegen. Moderator des Arbeitskreises ist Prof. Rolf Wernstedt, Kultusminister und Landtagspräsident des Landes Niedersachsen a.D.. Es finden vier nicht-öffentliche Sitzungen pro Jahr zu ausgewählten Themen statt. Das Netzwerk Bildung hat im November 2005 eine Studie von Prof. Klaus Klemm über "Bildungsfinanzierung in Deutschland" veröffentlicht.