Ziele des Projektes sind die Unterstützung der Öffnung des Iran, des Aufbaus zivilgesellschaftlicher Institutionen und die Förderung von deren Beteiligung an der politischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung.
Maßnahmen sind Informations- und Studienprogramme, Workshops, Ausbildungsseminare, Studien, individuelle Ausbildungsmaßnahmen und kleinere Materialhilfen.
Zu den bisherigen Partnerorganisationen im Iran zählen Gewerkschaften (Workers' House) und mit Gewerkschaften eng verbundene Organisationen - wie z. B. das Frauenförderungsinstitut "Women Education Bureau des Workers' House" -, Forschungsinstitutionen und Universitäten (Institut for Political and International Studies (IPIS), Workers' University), aber auch zivilgesellschaftliche Gruppierungen und Netzwerke (Iran NGO Initiative).
Das Projekt wird seit 1999 vom Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika betreut und baut auf institutionellen Kontakten auf, die in den vergangenen Jahren vom Asien-Referat, das bis 1998 den Iran als Projektland betreut hatte, entwickelt werden konnten.
Nach dem jüngsten Wahlsieg der Konservativen im Frühjahr 2004 ist davon auszugehen, dass der Iran das chinesische Modell: dosierte wirtschaftliche und gesellschaftliche Öffnung sowie verstärkte Bemühungen, seine auswärtigen Beziehungen zu normalisieren, vorantreiben wird. Entsprechend wird die FES ihren Projektansatz fortführen.
Ingrid Roß
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Tel. 030/ 269 35-
7413
Fax 030/ 269 35- 9233
E-mail Ingrid.Ross[at]fes.de
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