Seitentitel: FES international - in Asien und Pazifik.
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Die Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Korea

Ausführliche Infos zu unserer Arbeit in Korea finden Sie auf der Website unseres Büros in Seoul unter www.fes-korea.org.

Kontakt in Korea und in Deutschland

25 Jahre nach der „demokratischen Revolution“ 1987 hat Südkorea große Fortschritte mit Blick auf die Konsolidierung der Demokratie gemacht. Gleichzeitig hat sich das allgemeine Wohlstandsniveau weiter erhöht und das Land zu einer der führenden Wirtschaftsmächte aufgestiegen. Auch außenpolitisch spielt Südkorea zunehmend eine konstruktive Rolle in multilateralen Prozessen und Formaten wie der G20 und ist im Rahmen einer Strategie der „Nischendiplomatie“ bemüht, seinen weltpolitischen Status als Mittelmacht auszubauen.
Schattenseiten dieser insgesamt positiven Entwicklung sind die weiterhin stark zentralistisch und wenig partizipative Demokratie, sozioökonomische Herausforderungen wie die steigende soziale Ungleichheit, die Benachteiligung von Frauen und die wirtschaftliche Dominanz einiger weniger Großkonzerne.
Außen- und sicherheitspolitisch steht die Entwicklung Südkoreas weiterhin im Schatten der Teilung des Landes. Die zwischenzeitliche Phase der Entspannung der Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea unter der so genannten „Sonnenscheinpolitik“ ist erneuter Konfrontation gewichen. Gegenseitiges Misstrauen prägt die innerkoreanischen Beziehungen, wechselseitige Kontakte und politischer Dialog liegen auf Eis.
Die FES eröffnete in Korea erstmals 1967 ein Büro. Die Verschärfung der Diktatur unter Park Chung-Hee veranlasste die Stiftung, das Büro 1972 zu schließen. 1984 wurde die Arbeit in Korea wieder aufgenommen und 1989 konnte schließlich erneut ein selbständiges Büro eröffnet werden.
Ziele der FES in Korea sind, gemeinsam mit Partnern aus Regierung und Verwaltung, Forschung und Lehre sowie Arbeitswelt und Zivilgesellschaft eine soziale und partizipative Demokratie zu fördern, eine sozial gerechtere Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung zu unterstützen und Beiträge zur Entspannung und Zusammenarbeit auf der koreanischen Halbinsel zu leisten. Die Stärkung der Interessen von Arbeitnehmer_innen  ist dabei ein wichtiges Anliegen der Projektarbeit, ebenso wie die Förderung der politischen und wirtschaftlichen Partizipation von Frauen, die insbesondere in der Arbeitswelt nach wie vor deutlich benachteiligt sind.

 

Kontakt in Korea

Sven Schwersensky
feskorea[at]fes-korea.org

Friedrich-Ebert-Stiftung
Korea Office
Rm 1101, (Samhwan Bldg.)
88 Yulgok-ro, Jongno-gu,
Seoul, 110-742
Republic of Korea

Tel. ++82-2-7452648/9
Fax ++82-2-7456684

Im Internet www.fes-korea.org

Kontakt in Deutschland

Knut Dethlefsen
Knut.Dethlefsen[at]fes.de

Referat Asien und Pazifik
Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastrasse 28
10874 Berlin
Bundesrepublik Deutschland

Tel. ++49 (0)30 26935-7520
Fax ++49 (0)30 26935-9250

Hinweis: Bitte ersetzen Sie bei email Adressen das [at] durch @ in Ihrem mail-Programm.

net-edition:Almut WeilerFES | 2013
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