Grafik zeigt Projekttitel und Silhouetten von Menschen

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Bei der Veranstaltung Teilnehmer des Podiumsgesprächs Detail einer Informationswand

Veranstaltungsdokumentation

Plakat: Wandern und Wiederkommen 2. Praxistag Integration
Integration in Regionen

23. Februar 2007 | Hotel Ratswaage Magdeburg

Die Abwanderung junger Menschen aus strukturschwachen Regionen stellt ein immer größeres gesellschaftspolitisches Problem dar. Hohe Arbeitslosigkeit, schwache soziale und kulturelle Infrastruktur und eine zunehmende ökonomische Perspektivlosigkeit veranlassen die Jugendlichen - insbesondere junge Frauen - ihre Heimatregionen zu verlassen.
Wie es gelingen kann, Perspektiven für junge Menschen in strukturschwachen Regionen zu schaffen und ihre Bindung an die Region zu fördern, war Thema des 2. Praxistag "Integration in Regionen. Junge Menschen in strukturschwachen Regionen", der am 23.2. von dem Projekt "Gesellschaftliche Integration" in Kooperation mit dem Landesbüro Sachsen-Anhalt in Magdeburg durchgeführt wurde.

Rund 30 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet diskutierten diese Frage im Rahmen einer Projektemesse und in unterschiedlichen Themenworkshops. Stiftungen, Bundesmodellprojekte, Initiativen, die sich in den Bereichen "Bildung und Gesundheit", "Ausbildung und Beschäftigung" sowie "Engagement und Beteiligungsformen" engagieren, stellten Ansätze und Modelle zu einer stärkeren Integration junger Menschen in ihre Heimatregionen vor. Dabei handelte es sich um Projekte, die die Rück- und Zuwanderung junger Menschen nach Ostdeutschland fördern, den Start ins Schul- und Ausbildungsleben durch bestimmte Bildungsangebote und gesundheitspräventive Maßnahmen ermöglichen sowie junge Menschen vor Ort unterstützen, in Arbeit und Beschäftigung zu kommen. Daneben stellten sich auch sehr aktive Jugendprojekte vor, die von ihren Engagementfeldern- und beteiligungsformen berichteten.
Bei diesem praxisbezogenen Erfahrungsaustausch wurde nicht zuletzt auch deutlich, welche große Bedeutung lokale Netzwerke bei der Integration junger Menschen in ihre Heimatregion zukommen - wie beispielsweise Runde Tische und Koordinierungsstellen mit Vertreter/innen aus der Praxis, der Politik und der Wirtschaft.

Filmprojekt: "Gemeinsam schaffen wir das".
Renate Teucher, Die Medienwerkstatt e.V., Berlin
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Vortrag von Dr. Susann Burchardt ,
Deutsches Jugendinstitut e.V. Halle (Saale)
Lebenslagen junger Menschen in strukturschwachen Regionen Deutschlands - die Wirksamkeit lokaler Netzwerke und kommunalpolitischer Steuerungsformen
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Bürgerausstellungen ,
Vom Nexus Institut Berlin sowie Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
Wandern und Wiederkommen
Projekt Zukunft

Workshop I: Bildung und Gesundheit

Fragestellungen:

  • Welche bildungspolitischen Handlungsansätze existieren für strukturschwache Regionen?
    z.B. Regionale Schulen
  • Welche Modelle gibt es zur Gesundheitsprävention junger Menschen?

Input von Karin Block,
Forschungsprojekt Jugendschwangerschaften, Bundesverband Pro Familia und Universität Hamburg
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Input von Karin Müller,
Schulleiterin Regionale Schule Greifswald

Input vonSilvia Kissel,
Lehrerin und Koordinatorin für Gesundheitsförderung

Workshop II: Ausbildung und Beschäftigung

Fragestellungen:

  • Welche Möglichkeiten gibt es, Jugendliche vor Ort in Arbeit und Beschäftigung zu bekommen?
  • Welche Bedeutung haben lokaler Netzwerke bei der Integration Jugendlicher auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt?

Input von Sabine Ohse,
Projektleiterin Agentur mv4you, Rückkehragentur, Schwerin

Input von Albert Schepers,
Programmkoordinator "Jugend in Arbeit", Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.), Bottrop
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Input vonJörg Wiesner,
JuKaM Das Karrierenetzwerk in Mitteldeutschland, Halle (Saale)

Workshop III: Partizipation und Beteiligungsformen

Fragestellungen:

  • Wie engagieren sich Jugendliche?
  • Welche Themen sind für sie besonders interessant?
  • Welche Beteiligungsformen wählen sie?

Input von Kevin Lüdemann,
Vorstandsprecher Jugendforum Magdeburg
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Input von Hanna Piotter,
Projektleiterin Aktionsprogramm für mehr Jugendbeteiligung, Deutscher Bundesjugendring, Berlin
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Input von Jens Stuhldreier,
Geschäftsführer Jugendstadtrat Solingen