Politik für Europa - 2017plus

  • 20.09.2017 | Außen- und Sicherheitspolitik in Europa

    Blut und Eisen?

    Die EU-Bürger können sich immer mehr Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik vorstellen. Das macht die EU aber noch lange nicht zur hochgerüsteten Militärmacht.


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  • 13.09.2017 | Außen- und Sicherheitspolitik in Europa, Flucht, Migration, Integration, Integrationspolitik für Geflüchtete

    Die Angst vor dem Unbekannten

    Entscheidend für die Frage nach der Zukunft der EU ist vor allem, was die Bürger_innen der Mitgliedsstaaten selbst für die Kernaufgaben der Union halten. Eine neue Umfrage zeigt: das Meinungsbild hat sich diesbezüglich stark gewandelt.


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  • 11.09.2017 | Demokratisches Europa

    Ungleichheit, das „Gift für unsere Werte“

    Ausufernde soziale Ungleichheit schadet nicht nur demokratischer Teilhabe und wirtschaftlicher Entwicklung, sie gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Fehlt es der EU und ihren Mitgliedstaaten an politischem Willen, mehr Ausgleich zu schaffen?


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  • - | Demokratisches Europa

    Arm und Krank: Soziale Ungleichheit und Gesundheit in Europa

    Gesundheitliche Ungleichheit stellt ein EU-weites Problem dar. Wo muss eine Gesundheitspolitik ansetzen, um gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren und welche Ansätze hat die Europäische Kommission entwickelt? Diese Fragen sollen mit dem EU-Gesundheitskommissar diskutiert werden.


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Was hält Europa zusammen?

Das Vertrauen in die Europäische Union ist in jüngster Zeit schwer erschüttert worden. Hybride Sicherheitsbedrohungen, Brexit-Votum, Migrations- und Eurodebatte halten die EU unter Dauerspannung. Terroristische Anschläge, schwaches wirtschaftliches Wachstum, hohe  Jugendarbeitslosigkeit und die aktuellen Migrationsströme bilden dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Union.

Während die Politik mehrheitlich die Stärkung der europäischen Ebene für die richtige Antwort hält, wächst in den Bevölkerungen die Unterstützung für Parteien, die auf nationalstaatliches Handeln setzen. Allein im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik wird weitgehend akzeptiert, dass nur gemeinsame europäische Antworten weiterführen – hier bieten sich Chancen für Europa.

Warum wollen wir eigentlich Europa? Können wir den Bürger_innen die Chancen einer gemeinsamen sozialen Politik, einer starken Sozialen Demokratie in Europa aufzeigen? Das ist das Ziel des neuen Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung „Politik für Europa“. Zu zeigen, dass die europäische Integration demokratisch, wirtschaftlich-sozial und außenpolitisch zuverlässig gestaltet werden kann. Und muss! Wir setzen bei den Sorgen der Bürger_innen an, identifizieren mit Entscheidungsträger_innen Positionen und machen alternative Politikansätze transparent. Wir debattieren mit Ihnen über eine „Politik für Europa“!

Projektlinien

Demokratisches Europa
Demokratisches Europa

Demokratisches Europa

Eine Politik für Europa muss in erster Linie von den Bürger_innen Europas getragen werden. Wir wollen daher wissen, welche Erwartungen die Menschen an die EU haben. Momentan ist eine kritische Einstellung weit verbreitet. Wie muss sich die EU verändern, damit das Vertrauen in sie wieder wächst? Wie kann die EU fairer, demokratischer und inklusiver gestaltet werden? Vor allem im Rahmen der politischen Bildung wollen wir einen Beitrag leisten, um ein Europa des Zusammenhalts zu befördern. weiter

Wirtschafts- und Sozialpolitik
Wirtschafts- und Sozialpolitik

Wirtschafts- und Sozialpolitik

Die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Europa muss neu und vor allem gemeinsam gedacht werden. Damit sich die Krisen Europas nicht beliebig wiederholen, werden dringend progressive Konzepte benötigt. Doch welche Ideen von Wohlstandsgenerierung und Investitionsprogrammen gibt es? Wie können wirtschaftliche mit sozialpolitischen Maßnahmen verknüpft werden, so dass einerseits die Bewegungsfreiheit innerhalb Europas bestehen bleibt, andererseits aber auch soziale Sicherheit gewährleistet wird? Diesen Fragen wollen wir uns widmen und einen impulsgebenden Beitrag leisten. weiter

Außen- und Sicherheitspolitik
Außen- und Sicherheitspolitik

Außen- und Sicherheitspolitik

Die neuen außenpolitischen Herausforderungen überfordern nationalstaatliche Reaktionsmöglichkeiten: Europa muss einen gemeinsamen Weg finden. Bei der konkreten Ausgestaltung jedoch dominiert oft nationalstaatliches Denken. Eine europäische Zusammenarbeit ist hier besonders schwer, da nationale Sicherheit naturgemäß ein sensibles Thema ist. Trotzdem wollen wir mit verschiedenen Formaten Vertrauen schaffen und Möglichkeiten aufzeigen, an welchen Stellen eine bessere Kooperation sinnvoll wäre. weiter

Veranstaltungen

Montag, 25.09.17 bis Freitag, 29.09.17 - Würzburg

Die Türkei auf dem Weg in die Diktatur? Das System Erdogan auf dem Prüfstand

2016 versuchten Teile des türkischen Militärs gegen die Regierung zu putschen. Seitdem baut Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan den Staat grundlegend um – nicht immer mit rechtsstaatlichen Mitteln....


Freitag, 29.09.17 - Halle (Saale)

Europa - Neue Heimstätte oder abgeschottete Festung? Planspiel zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik

Die Schüler_innen simulieren im Rahmen des Planspiels den Gesetzgebungsprozess der Europäischen Union (EU). Dabei setzen sie sich intensiv mit den Interessen und Aufgaben der beteiligten Institutionen...


Publikationen

Hilmer, Richard

Was hält Europa zusammen? Die EU nach dem Brexit

Eine repräsentative Acht-Länder-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, durchgeführt von policy matters
Berlin

Publikation herunterladen (4 MB, PDF-File)


Hilmer, Richard

What holds Europe together? The EU in the wake of Brexit

A representative eight-country study of the Friedrich-Ebert-Stiftung, conducted by policy matters
Berlin

Publikation herunterladen (4 MB, PDF-File)


Bild: von FES 

Gesamtkoordination

Dr. Alexander Kallweit

Projektleitung

Arne Schildberg

Hiroshimastraße 28
10785 Berlin

030/26935-7743

Arne.Schildberg(at)fes.de

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Wir haben sie! Die EU-Experten der FES

Was hält Europa zusammen und welche positiven und zukunftsfähigen Alternativen können wir dem Pessimismus und berechtigten Sorgen entgegensetzen? Mit unserer Veranstaltungsreihe "Europe calling" haben wir diese Fragen aufgegriffen. Rückblick

Energieunion

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Mit der Energieunion soll der europäische Integrationsprozess auf den Energiesektor ausgedehnt werden. Die Positionen der EU-Mitgliedstaaten zu diesem Großprojekt fallen jedoch unterschiedlich aus und spielen dabei eine wichtige Rolle bei der Realisierung dieses Vorhabens. weiter

IPG-Journal ist eine engagierte Plattform für Fragen internationaler und europäischer Politik. Hier gelangen Sie zur Europa-Seite der IPG weiter

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