Die Friedrich-Ebert-Stiftung verleiht jährlich den Preis "Das politische Buch". Durch den Preis wird die große Bedeutung des politischen Buchs für die lebendige Demokratie gewürdigt.
Er wird verliehen an herausragende Neuerscheinungen, die sich in kritischer Auseinandersetzung gesellschaftspolitischen Fragestellungen annehmen, diese auf der Höhe der Zeit durchdringen und einem breiten Publikum verständlich machen. Ausgezeichnet werden Bücher, die richtungsweisende Diskurse anstoßen und wichtige Impulse für die Auseinandersetzung mit zentralen politischen Fragen geben. Die prämierten Bücher sollen politisches Interesse stärken und gesellschaftspolitisches Engagement befördern. Sie müssen in deutscher Sprache vorliegen.
Der Preis "Das politische Buch" zählt zu den bedeutendsten Buchpreisen dieser Art im deutschsprachigen Raum. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine unabhängige Jury. Außerdem stellt die Jury eine Liste mit weiteren empfehlenswerten politischen Büchern zusammen.
In mahnender Erinnerung an die nationalsozialistische Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 findet die Preisverleihung jährlich im Mai statt.

