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Anna Siemsen

Anna Siemsen

Bestand: 0,10 lfd.m.
Laufzeit: 1925 - 1984

Lebensdaten: * 18.1.1882 † 22.1.1951

1901 externe Lehrerinnenprüfung, 1905 externes Abitur, 1905-1910 Studium, 1909 Promotion zum Dr.phil. in Bonn, 1910 Staatsexamen; 1910-1919 Lehrerin;
1919 Mitglied der USPD, 1922 SPD, 1931 SAPD;
1919-1920 wissenschaftliche Hilfsarbeiterin im preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin,
1919-1920 Stadtverordnete und 1920-1921 hauptamtliche Beigeordnete für Fach- und Berufschulwesen in Düsseldorf,
1921-1923 Oberschulrätin in Berlin, 1923-1924 in Jena; 1923-Dezember 1932 Lehrbeauftragte, später Honorarprofessorin für Pädagogik an der Universität Jena, dann Entzug der Professur aus politischen Gründen;
ab 1919 zunächst Vorstandsmitglied des pazifistischen Bundes Neues Deutschland, später der Deutschen Liga für Menschenrechte und der Frauenliga für Frieden und Freiheit;
1928-1929 Bundesvorstandsmitglied der Deutschen Friedensgesellschaft;
1926 Mitbegründerin des Bundes sozialdemokratischer Intellektueller, seit Dezember 1926 Mitherausgeberin der "Jungsozialistischen Schriftenreihe";
1928-1930 Mitglied des Reichstags (SPD).
1933 Emigration in die Schweiz, durch Heirat (Anna Vollenweider) schweizerisches Bürgerrecht,
1946 Rückkehr nach Deutschland, 1947 kurzfristig Leiterin des Hamburger Institutes für Lehrerausbildung, 1947-1949 Dozentin bzw. Professorin für Literatur und 1949-1951 für Pädagogik an der Universität Hamburg;
ab 1949 Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Friedensgesellschaft,
ab 1950 Mitglied des Exekutiv-Komitees des Deutschen Rates der Europäischen Bewegung

Korrespondenz (Adressat häufig Ludwig Crönlein) und Aufzeichnungen betr. Parteiarbeit und Bildungsarbeit, u.a. Gedanken zur geistigen Neuorientierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und zur Schaffung einer europäischen Lehrerakademie; Publikationen von und über Anna Siemsen

Anna Siemsen im Online-Katalog der Bibliothek der FES