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Philipp Scheidemann

Philipp Scheidemann

Bestand: 0,25 lfd.m.
Laufzeit: 1937 - 1939 (1954 - 1955)

Lebensdaten: * 26.7.1865 † 24.11.1939

1871-1879 Besuch der Bürgerschule und der Höheren Bürgerschule in Kassel, 1879-1883 Schriftsetzerlehre, bis 1895 Arbeit als Schriftsetzergehilfe, Korrektor und Faktor; 1895-1905 Redakteur an SPD-Zeitungen in Gießen, Nürnberg, Offenbach am Main und Kassel, 1905-1911 Hauptschriftleiter des "Casseler Volksblattes";
1883 Anschluß an die damals illegale Sozialdemokratie; 1903-1933 Mitglied des Reichstags bzw. der Nationalversammlung, 1913-1918 zusammen mit Hugo Haase Vorsitzender der SPD-Reichstagsfraktion; 1906-1911 Stadtverordneter in Kassel;
1911 als Sekretär in den SPD-Parteivorstand in Berlin berufen; im Ersten Weltkrieg eingetreten für einen Verständigungsfrieden; 1917/1918 neben Friedrich Ebert Vorsitzender der SPD (MSPD); Oktober 1918 Staatssekretär im Kabinett Max von Badens; rief am 9.11.1918 vom Reichstag die deutsche Republik aus; 1918/1919 SPD-Mitglied des Rats der Volksbeauftragten;
Februar - Juni 1919 als Ministerpräsident des Reiches an der Spitze der ersten demokratisch legitimierten Reichsregierung von Sozialdemokraten, Zentrum und Deutscher Demokratischer Partei (DDP), Rücktritt wegen Ablehnung der Friedensbedingungen des Versailler Vertrags; 1920-1925 Oberbürgermeister von Kassel.
1933 Emigration über CSR, die Schweiz, Frankreich und die USA nach Dänemark.

Artikelmanuskripte betr. NS-Regime, Antisemitismus und Weimarer Republik; Privatbriefe an eine Bekannte; darin: Schreiben von Liese Scheidemann, seiner Tochter, an Jakob Altmaier 1954-1955

Philipp Scheidemann im Online-Katalog Bibliothek der FES