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Gustav Dahrendorf

Gustav Dahrendorf

Bestand: 0,35 lfd.m.
Laufzeit: 1917 - 1954

Lebensdaten: * 8.2.1901 † 30.10.1955

Vater: Arbeiter
Volksschule, kaufmännische Lehre bis 1918. 1914 sozialistische Arbeiterjugend, 1917 gewerkschaftlich organisiert, 1918 SPD, 1921 Mitglied des Landesvorstands Hamburg der Jungsozialisten, 1925 Mitglied des Reichsausschusses; Mitglied des Hofgeismar-Kreises der Jungsozialisten. Ab März 1920 beim Zentralverband der Angestellten, ab Mai 1921 bei Hamburger Behörden tätig, 1924-1933 Redakteur beim "Hamburger Echo". 1927 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1928 zweiter Vorsitzender der SPD-Fraktion und Mitglied des Landesvorstands und der Gauleitung des "Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold"; August 1932-1933 Mitglied des Reichstags.
1933 als Redakteur entlassen, drei Monate KZ Fuhlsbüttel. Arbeitslos, 1934 zunächst Volontär, später Geschäftsführer bei der Märkischen Brikett- und Kohlenverkaufsgesellschaft in Berlin sowie weiteren Kohlenhandelsgesellschaften in Nürnberg und München. 23.7.1944 wegen Beteiligung an der Aktion vom 20. Juli verhaftet, zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt;
27.4.1945 von sowjetischen Truppen aus dem Zuchthaus Brandenburg-Goerden befreit. Leiter der Zentralen Kohlenstelle der Stadt Berlin. Ab Juni 1945 Mitglied des Zentralausschusses der SPD in Berlin, zeitweilig Vertreter der SPD im Block antifaschistisch-demokratischer Parteien. August 1945 zum Vizepräsidenten der Deutschen Zentralverwaltung der Brennstoffindustrie in der Sowjetischen Besatzungszone berufen.
Dezember 1945 Mitglied der Studienkommission zur Ausarbeitung der Grundsätze und Ziele der sozialistischen Einheitspartei und des Parteistatuts; 11.2.1946 mit dem Antrag auf Selbstauflösung der SPD in der SBZ im Zentralausschuss unterlegen, Rückkehr nach Hamburg. Dort Juli 1946 Geschäftsführer der Konsumgenossenschaft "Produktion", November 1947 Geschäftsführer und 1.4.1949 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumgenossenschaften (GEG) sowie Vorstandsmitglied des Zentralverbands deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK); ab 1951 zugleich Vorstandsvorsitzender des ZdK. Oktober 1946 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, Januar - Juni 1947 Vorsitzender des Brennstaoffversorgungsausschusses, 25.6.1947 - 7.9.1949 Mitglied (ab 1.9.1947 Vizepräsident) des Wirtschaftsrats der Bizone, Mitglied des Fraktionsvorstands. 1953 Vorsitzender der Sozialistischen Hochschulgemeinschaft

Persönliche Unterlagen; Korrespondenz; Publikationen; Dokumente betreffend Beteiligung am 20. Juli 1944, Verurteilung und Haft, Zentralausschuss der SPD in Berlin, Vereinigung von SPD und KPD in der sowjetischen Zone; Brennstoffausschuss Hamburg 1947; einzelne Unterlagen zur programmatischen Diskussion der SPD 1946-1953, zur Wahlrechtsdiskussion und zur Tätigkeit im Frankfurter Wirtschaftsrat

Gustav Dahrendorf im Online-KatalogBibliothek der FES