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FES / AdsD

Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (AdsD) ist die zentrale Aufbewahrungsstätte für Quellen aller Art zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, der aus ihr hervorgegangenen Organisationen wie Parteien und Gewerkschaften und der in diesen tätigen Personen.
Auch für die Erforschung der Sozialgeschichte allgemein und die Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland sind die Quellenbestände des AdsD unverzichtbar.
Das AdsD steht in der Tradition des ehemaligen Parteiarchivs der SPD, dessen Wurzeln in die Anfänge der deutschen Sozialdemokratie zurückreichen, es ist aufgrund historischer Ereignisse aber nicht mit diesem identisch und reicht in seinen Sammelgebieten weit über das alte Parteiarchiv hinaus.

Blick in das Archiv, Koffer von August BebelAls öffentlich geförderte Einrichtung steht das AdsD nach Maßgabe der Benutzungsordnung allen Interessierten offen.

 

 

Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung trauert um
Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard A. Ritter.

Am 20.06.2015 verstarb das Kuratoriumsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung Professor Gerhard A. Ritter nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren in Berlin.

Er wurde am 29. März 1929 geboren und zählt zu den bedeutendsten Historikern der Nachkriegszeit. Ritter studierte von 1947 an Geschichte, Politikwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Berlin, Tübingen sowie Oxford. Im Jahre 1952 wurde er mit einer Arbeit zur Arbeiterbewegung promoviert und bald darauf nach der Habilitation zum Professor an der Freien Universität zu Berlin berufen. Ritter lehrte neben Berlin in Münster und München, Berkeley sowie Tel Aviv und wurde 1994 emeritiert. In den Jahren zwischen 1976 und 1980 hatte er den Vorsitz des deutschen Historikerverbandes inne. Für die im selben Jahr erschienene Monografie „Der Preis der Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaates“ wurde Ritter mit dem Preis des Historischen Kollegs ausgezeichnet.
In den frühen 1970er Jahren begannen Gerhard A. Ritter und der historische Arbeitsbereich der Friedrich-Ebert-Stiftung, gemeinsam die im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. erscheinende Buchreihe zur „Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung in Deutschland seit dem Ende des 18. Jahrhunderts“ zu publizieren. Den im Oktober 2015 erscheinenden Band von Jürgen Kocka „Arbeiterleben und Arbeiterkultur. Die Entstehung einer sozialen Klasse“ hat er als Reihenherausgeber noch bis zuletzt begleitet.
Mit Professor Gerhard A. Ritter verlieren das Archiv der sozialen Demokratie sowie das Kuratorium der Friedrich-Ebert-Stiftung einen geschätzten Wissenschaftler und langjährigen Gesprächspartner.

Gerhard A. Ritter im Online-Katalog Bibliothek der FES

Zum 100. Geburtstag von Susanne Miller

Glaubwürdigkeit und Verantwortung in der Politik
Zum Gedenken an Susanne Miller (1915 – 2008)

Ein Symposium der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Philosophisch-Politischen Akademie (PPA), am 25. Juni 2015 in Bonn.

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25. Todestag von Herbert Wehner

Am 19. Januar 2015 um 11.00 Uhr auf dem Bad Godesberger Burgfriedhof wurde des Todestages von Herbert Wehner gedacht. Dr. Rolf Mützenich, Mitglied des Vorstands der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., hat in einer Rede an Herbert Wehner erinnert.

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WDR 5 ZeitZeichen vom 19.01.2015: 1990 - Todestag des SPD-Politikers Herbert Wehner Von Edda Dammmüller

 

150 Jahre deutsche Sozialdemokratie online entdecken

Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung hat ein neues Online-Portal zur Geschichte der Sozialdemokratie entwickelt.
Es können dort die Chronik der Sozialdemokratie, sowie Hinweise zur Wanderausstellung zum 150. Geburtstag der SPD abgerufen werden. Ergänzt wird das Portal durch die neue Seite zu den Erinnerungsorten der Sozialdemokratie.

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Bilder vom Festakt am 23. Mai 2013 in Leipzig


Gesichter der Gewerkschaften
Interviews mit gewerkschaftlichen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im AdsD

Zwischen 2012 und 2014 führte das AdsD durch Förderung der Hans-Böckler-Stiftung das Projekt "Individuelle Erinnerung und gewerkschaftliche Identität" durch.
Das Projekt erhebt und sichert Zeitzeugeninterviews mit vormaligen Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern des Deutschen Gewerkschaftsbunds, seiner Einzelgewerkschaften und der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft.
Auf einer eigens entwickelten Internetseite präsentiert das AdsD Auszüge aus den Interviews. Das Projekt wird derzeit um weitere Interviews ergänzt.

mehr auf www.zeitzeugen.fes.de


Online-Recherche im Bestand des AdsD

Datenbank

Das derzeitige Angebot an Recherchemöglichkeiten wird ständig erweitert. Sollten während Ihrer Recherche Fragen auftreten, benutzen Sie bitte die angebotene Online-Hilfe.
Weitere FAUST- Datenbanken sowie Findbücher stehen Ihnen, sofern sie öffentlich zugänglich sind, im Lesesaal des AdsD der FES zu Verfügung.

 


Ausstellung "Nein zu Hitler"
Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften in Verfolgung, Widerstand und Exil 1933 - 1945

Die Wanderausstellung nahm im Jahr 2008 die 75-jährige Wiederkehr der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 zum Anlass, an den sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Widerstand und auch an die Verfolgungen zu erinnern, denen Mitglieder beider Organisationen im Dritten Reich ausgesetzt waren.

Daten und mehr zur Wanderausstellung "Nein zu Hitler"