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FES / AdsD

Das Archiv der sozialen Demokratie soll dafür sorgen, daß stolze Seiten und gute Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte weder ausgespart noch falsch gezeichnet werden.

Es soll, um ein bekanntes Wort abzuwandeln, auch dazu beitragen, daß die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern daß sie verändert wird - verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.

Mit diesen Worten eröffnete Willy Brandt am 5. Juni 1969 das AdsD der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Blick in das Archiv, Koffer von August Bebel

Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (AdsD) ist die zentrale Aufbewahrungsstätte für Quellen aller Art zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, der aus ihr hervorgegangenen Organisationen wie Parteien und Gewerkschaften und der in diesen tätigen Personen.
Auch für die Erforschung der Sozialgeschichte allgemein und die Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland sind die Quellenbestände des AdsD unverzichtbar.
Das AdsD steht in der Tradition des ehemaligen Parteiarchivs der SPD, dessen Wurzeln in die Anfänge der deutschen Sozialdemokratie zurückreichen, es ist aufgrund historischer Ereignisse aber nicht mit diesem identisch und reicht in seinen Sammelgebieten weit über das alte Parteiarchiv hinaus.
Als öffentlich geförderte Einrichtung steht das AdsD nach Maßgabe der Benutzungsordnung allen Interessierten offen.

 

 

 


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