| Beschreibung |
Das Akzeptieren und Fördern von Unterschiedlichkeiten fällt uns in unserer Gesellschaft mitunter schwer, denn wir betonen eher die Gemeinsamkeiten von bestimmten Personengruppen, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen. Schon Kinder lernen dadurch, dass ein Mensch, der unterschiedlich ist, auch anders ist. Dabei impliziert der Begriff "anders", dass er nicht dazu gehört, was dazu führen kann, dass Menschen aufgrund ihrer Andersartigkeit/Unterschiedlichkeit nicht gleichberechtigt behandelt werden.
Dieses Methodenseminar setzt bei diesem Zusammenhang zwischen Unterschiedlichkeit und Gleichberechtigung an und möchte aufzeigen, dass jeder Mensch in seiner Identität außergewöhnlich sein kann und dennoch das soziale Gefüge unter dem Prinzip der Gleichberechtigung gewahrt bleibt. Da der Begriff der Gleichberechtigung mitunter recht vielfältig gebraucht wird, soll hier auf unterschiedliche Bedeutungen und ihre Relevanz für den Alltag eingegangen werden.
Ziel ist es, die Teilnehmer/innen mit eigens dafür erstellten Methoden für ihre Identitätserziehung in Kitas und Hort zu sensibilisieren und sie in die Lage zu versetzen, in unterschiedlichen Kontexten (Kind - Kind, Kind - Erwachsene, Erwachsene - Erwachsene) flexibel agieren zu können. In diesem Seminar werden den Teilnehmer/innen theoretische Ansätze vermittelt, diese methodisch erprobt und somit erlebbar und für den pädagogischen Alltag übertragbar gemacht.
Das entsprechende Methodenmaterial wird als Handout zur Verfügung gestellt. Das Seminar kann auch als Aufbauseminar zum Thema "Demokratie heißt Miteinander - Toleranzerziehung in Kindergarten und Schule" aus dem Jahr 2011 angesehen werden.
Wir senden Ihnen gern das Seminarprogramm mit Anmeldebschnitt zu. |