Einladung | 26.11.2024 | 18:00 Uhr Verleihung des FES-Menschenrechtspreises 2024

Dienstag, 26. November 2024

 
 
 
 
Reporter_innen stehen vor einer Ansammlung von Polizisten, die mit erhobenen Schutzschildern auf die Reporter zulaufen.
 
 

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Falls Sie sich bereits angemeldet haben, ignorieren Sie diese E-Mail bitte.

 

Seit seinem Regierungsantritt 2006 haben der ehemalige Revolutionsführer Daniel Ortega und seine Frau und Vize-Präsidentin Rosario Murillo sukzessive alle Gewalten sowie das Militär in Nicaragua unter ihre Kontrolle gebracht. Die Menschenrechte und insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung sind spätestens seit den zivilen Protesten gegen das Regime 2018 massiv eingeschränkt. Journalist_innen werden in Nicaragua bedroht, verfolgt, angegriffen, inhaftiert und zur Flucht gezwungen.

Der FES-Menschenrechtspreis 2024 wird an die Organisation Periodistas y Comunicadores Independientes de Nicaragua (PCIN) verliehen. Dieses Netzwerk von über 100 Journalist_innen und Medienschaffenden aus Nicaragua unterstützt seit 2018 die unabhängige Berichterstattung über ihr Land, indem es zahlreiche Angebote für die sichere und professionelle Berichterstattung für Journalist_innen entwickelt hat. PCIN ermöglicht zudem rechtliche Beratung und leistet wichtige Hilfen für nicaraguanische Medienschaffende im Exil, die oftmals unter prekären Umständen leben. Darüber hinaus dokumentiert PCIN Fälle von Menschenrechtsverletzungen, die gegen Journalist_innen begangen werden.

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises 2024 würdigt die Friedrich-Ebert-Stiftung den unermüdlichen Einsatz von PCIN für die Meinungsfreiheit und Menschenrechte im repressiven politischen Kontext Nicaraguas.

Wir freuen uns, an diesem Abend auch Irene Khan, Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit der Vereinten Nationen, als Laudatorin begrüßen zu dürfen. In einer Podiumsdiskussion mit weiteren Gästen sprechen wir darüber hinaus über die Entwicklung und politische Perspektive Nicaraguas.

Mit besten Grüßen

Valeska Hesse
Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik


Anmeldung und weitere Informationen: www.fes.de/menschenrechtspreis

 

PROGRAMM


Moderation: Anne-Katrin Mellmann, Journalistin, ehemalige Lateinamerika-Korrespondentin


17:30 Uhr: Anmeldung

18:00 Uhr: Begrüßung
Martin Schulz,Vorsitzender des Vorstands, Friedrich-Ebert-Stiftung

18:10 Uhr: Laudatio
Irene Khan, Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit der Vereinten Nationen

18:30 Uhr: Verleihung der Ehrenurkunde
des FES-Menschenrechtspreises 2024 durch Martin Schulz

18:35 Uhr: Rede der Preisträger_innen
Periodistas y Comunicadores Independientes de Nicaragua vertreten durch
 

  • Wendy Quintero Chávez, stellvertr. Vorstandsvorsitzende PCIN
  • Lucía Pineda Ubau, Vorstandsmitglied PCIN


18:50 Uhr: Musikalisches Intermezzo

19:00 Uhr: Podiumsdiskussion
Vom demokratischen Aufbruch in die Diktatur – Wie geht es weiter mit Nicaragua?
 

  • Wendy Quintero Chávez
  • Lucía Pineda Ubau
  • Dr. Bernd Rother, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
  • Frank Schwabe, MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Fraktion


19:55 Uhr: Musikalischer Ausklang

20:00 Uhr: Empfang

(Simultandolmetschung Deutsch – Englisch – Spanisch)


Wir bitten → hier um Anmeldung bis 22. November 2024.

 

VERANSTALTUNGSORT


Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2
Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin-Tiergarten


Fahrverbindungen:

Bus M 29 bis Haltestelle Hiroshimasteg
Bus 100, 187 bis Haltestelle Lützowplatz
Bus 200 bis Haltestelle Tiergarten

Vom Hauptbahnhof:

Bus M41 bis Potsdamer Platz, weiter mit Bus 200
bis Haltestelle Tiergartenstraße
Parkmöglichkeiten stehen leider keine zur Verfügung.

 

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an uns.
 

VERANTWORTLICH


Mareike Le Pelley
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Lateinamerika und Karibik


Organisation und Kontakt:

Carola Schönberg
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Lateinamerika und Karibik

030 26935-7489
menschenrechtspreis@fes.de

 

 

Über die FES in Lateinamerika und Karibik

Seit über 50 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Lateinamerika und der Karibik. Über ihr Netzwerk von 17 Büros setzt sie sich in 19 Ländern der Region für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität ein. Partner sind politische Parteien, Parlamente, Gewerkschaften, Medien und zivilgesellschaftliche Gruppen. weitere Informationen