Newsletter Referat Afrika

Donnerstag, 25. Juni 2026

 
 
 
 
 

Liebe Leserinnen und Leser,

lesen Sie in diesem Newsletter, was es braucht, um Afrikas Städte gerechter zu machen, warum es vermehrt zu Protesten insbesondere in den Städten des Kontinents kommt und wie internationale Akteure damit umgehen können, und wie sich die Rechte von Plattform-Arbeiter*nnen in Afrika stärken lassen. Außerdem begrüßen wir ab dem 1. August eine neue Leitung des Referats Afrika.

Für mehr Einblicke in die Arbeit in Afrika folgen Sie uns auch auf LinkedIn.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Ihr Team des Referats Afrika


Hinweis: Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, haben Sie unten ganz einfach die Möglichkeit, ihn abzubestellen.

 

 

Gerechte Stadt für alle

Straßenszene in Nakuru, Kenia. Menschen laufen über einen Zebrastreifen und auf dem Fußweg, im Hintergrund sind Geschäfte an einer begrünten, befahrenen Straße. Mehrere parkende Autos und Motorradtaxis am Straßenrand.
von FES

Was passiert, wenn Stadtplanung die Sichtweisen der Menschen in den Vierteln einbezieht? Bedarfe von Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen, Bewohner*innen wie auch Geschäftsleuten werden stärker berücksichtigt. Die Stadt wird gerechter, sicherer und lebenswerter für alle. Diesen eindrücklichen Wandel zeigt eine Dokumentation über Kenias jüngste Stadt Nakuru. 

In Dar es Salaams Straßen sind Bodabodas und Bajajis als Verkehrsmittel nicht wegzudenken. Sie halten die Stadt am Laufen. Ihre Fahrer*innen beeinflussen mehr und mehr die Politik und fordern (gender)gerechte und sichere Arbeitsbedingungen sowie letztlich Wertschätzung und Raum ein. Diese Dokumentation zeigt einige ihrer Geschichten.

Alle Fallstudien und weitere Videos, in denen die FES mit ihren Partnern an gerechten Städten arbeitet, finden Sie unter https://justcity.fes.de/casestudies. 

 

 

Urbane Proteste

protestierende junge Menschen auf einer Straße in Nairobi, Kenia. Einige Personen recken die Fäuste in die Höhe, einige zeigen die kenianische Flagge.
von picture alliance / Anadolu | Gerald Anderson

In keiner anderen Region gab es so viele Massenproteste im 21. Jahrhundert wie in Afrika. Vor allem junge Menschen gehen in Afrikas Städten auf die Straße, um gegen soziale Ungleichheit, Korruption und fehlende wirtschaftliche Perspektiven zu mobilisieren. Wie es zu diesen vermehrten Protesten kommt und wie internationale Akteure damit umgehen können, zeigt diese Studie. Ein Policy Brief hält Empfehlungen für deren Handeln bereit.

 

 

Nr. 193 - Eine Zahl mit großer Wirkung

Viel befahrende Straße in Nairobi mit vielen Autos, Bussen und einem Lieferdienstfahrer mit Motorrad
von picture alliance / photothek.de | Thomas Imo

In Afrika wächst die Plattformwirtschaft rasant. Tausende von Arbeitnehmer*innen sind für ihren Lebensunterhalt darauf angewiesen, ihre Arbeitskraft digital anzubieten – oft ohne angemessenen rechtlichen Schutz. Auf der Internationalen Arbeitskonferenz (ILC) in Genf haben Gewerkschaften nun einen historischen Erfolg errungen: Erstmals wurden internationale Arbeitsnormen zum Schutz von Arbeitnehmer*innen in der Plattformwirtschaft verabschiedetet. Das ILO-Übereinkommen Nr. 193 über menschenwürdige Arbeit in der Plattformökonomie kam nicht zuletzt auch durch die beharrliche Arbeit afrikanischer Gewerkschaften zustande.

weiterlesen

 

 

Neue Referatsleitung: Renate Tenbusch

Porträt von Renate Tenbusch
von FES

Renate Tenbusch wird ab 1. August 2026 die Leitung des Referats Afrika übernehmen. Sie war für die Stiftung bereits als Büroleiterin in Johannesburg wie auch im Referat Afrika in Berlin tätig und wird sich nun, nach einigen Stationen für die FES in Europa, wieder der Arbeit der Stiftung in Afrika widmen.

 

 

Neue Ansprechpartner_innen der FES im Ausland

An dieser Stelle informieren wir Sie über neue Landesvertreter_innen bzw. Büroleiter_innen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Afrika:

FES Kenia (ab 1.7.26): Florian Koch, florian.koch@fes.de 

 

 

Über die FES in Afrika

Mit langjährigen Partner*innen aus Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft setzen wir uns für mehr soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe in Afrika ein. Unser Ziel ist es, internationale Zusammenarbeit partnerschaftlich zu gestalten, um Gesellschaften gerechter zu machen und Ungleichheiten abzubauen. Erfahren Sie mehr über uns auf unserer Website www.fes.de/referat-afrika.

 

 

Weitere interessante Inhalte finden Sie in unserem Themenportal Die Welt gerecht gestalten. Hier finden Sie alles über die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft.

 

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Referat Afrika der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, D-10785 Berlin. Wenn Sie keine E-Mail mehr erhalten möchten, genügt eine E-Mail ohne Text an unsubscribe@fes.de.