Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Friedrich-Ebert-Stiftung,
Seit einigen Jahren sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland durchaus belastet. Zu den Streitfragen zwischen Berlin und Moskau gehören zum Beispiel der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Wirtschaftssanktionen. Vertreter_innen der deutschen Zivilgesellschaft und Politik äußern sich kritisch zu innenpolitischen Entwicklungen in Russland. Die russische Seite wiederum bewertet die deutsche Regierungspolitik, zum Beispiel im Hinblick auf die Aufnahme syrischer Flüchtlinge, negativ. Gleichzeitig bestehen zwischen den beiden Ländern langjährige und stabile wirtschaftliche und
kulturelle Verbindungen. Sie sind trotz der Sanktionen sehr wichtige Handelspartner füreinander. Auch leben in Deutschland 4,5 Mio. sogenannte Spätaussiedler, also Menschen mit deutschen Wurzeln, die einen Teil ihres Lebens in der Sowjetunion bzw. deren Nachfolgestaaten verbracht haben und dann nach Deutschland einwanderten, um dauerhaft hier zu leben. Diese Gruppe kann eine wichtige Brücke zwischen beiden Ländern darstellen, fühlt sich aber teilweise durch die Politik in Deutschland nicht ausreichend vertreten und identifiziert sich mitunter mehr mit der russischen Regierungspolitik. In unserer Veranstaltung wollen wir einerseits den momentanen Stand der deutsch-russischen Beziehungen beleuchten, zudem aber auch fragen, welche Perspektive Russlanddeutsche darauf haben und wie ihr Verhältnis zur deutschen Politik aussieht. Hierfür konnten wir ausgewiesene Expert_innen gewinnen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.
18:30 BEGRÜßUNG
Henriette Kiefer, Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung
PODIUMSDISKUSSON
Dennis Maelzer MdL
Wahlkreis Lippe III (Detmold)
Dr. Sabrina Mayer
Universität Duisburg-Essen und Interdisziplinäres Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung
Dr. Dmitri Stratievski
stv. Vorsitzender des Osteuropa-Zentrums Berlin e.V.
Dirk Wiese MdB
Koordinator der Bundesregierung für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland
im Anschluss offene Diskussion mit dem Publikum
MODERATION: Julia Smilga, Journalistin
20:15 ENDE DER VERANSTALTUNG
und Ausklang bei einem kleinen Imbiss und Getränken
Alle weiteren Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite.