Freie Plätze: Wie erklären wir die Welt? Der Einstieg in die Auslandsberichterstattung 2020 vom 06.04. bis 08.04.2020 in Berlin

Mittwoch, 04. März 2020

 
 
 
 
Bild: Man von Oscar Chevillard lizenziert unter Unsplash License
 

Wie erklären wir die Welt? Der Einstieg in die Auslandsberichterstattung 2020

06.04. bis 08.04.2020 in Berlin

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Ein Schafskopf als Spielball in Kasachstan. Mit der Polizeieskorte in ein Barrio, ein Armenviertel, in Honduras. Vom KGB verfolgt in Weißrussland. Festgenommen in Katar. Oder unterwegs in einer zerstörten Stadt in Neuseeland. Fremde Menschen kennenlernen, andersdenkende Kulturen erklären, Länder bereisen, die man als Kind nur von der Landkarte her kannte. Das wollen viele Menschen und insbesondere Journalist_innen. Viele von uns sind auf der Suche nach Geschichten, die man in Deutschland nicht erlebt. Und obwohl deutsche Medien sich immer weniger feste Auslandskorrespondenten zu leisten scheinen, so ist der Bedarf an internationalen Themen, an Einordnung von politischen Zusammenhängen, an abseitigen Lebensentwürfen oder dem Verständnis von wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit immer größer geworden. Zudem reisen immer mehr freie Journalist_innen auf eigene Faust ins Ausland. Doch wie bereite ich mich auf eine Recherche in der Welt vor? Worauf muss ich vor Ort achten? Welche Probleme kommen auf mich zu? Welche Verantwortung habe ich? Dieses Seminar will erste Grundlagen für eine fundierte und spannende Auslandsberichterstattung legen.

Methoden

  • Kurzanalysen von Recherche-Beispielen von verschiedenen Kontinenten
  • Rollenspiele
  • Gruppendiskussionen/Feedbackrunden
  • Individuelle Beratung bei Fragen zu geplanten Auslandsvorhaben

Kompetenzgewinn

  • Sie bekommen einen Eindruck, was es heißt, im Ausland zu recherchieren.
  • Sie lernen, worauf es bei der Recherche im Ausland zu achten gilt.
  • Sie bekommen ein Gefühl, ob die Auslandsberichterstattung etwas für Sie ist.
  • Sie können sich zu Ihren Auslands-Recherchen beraten lassen.

Zielgruppe

Journalist_innen (Anfänger_innen oder erfahrene Kolleg_innen), die entweder mit dem Gedanken spielen, mehr im Ausland zu arbeiten, oder ein besseres Gefühl bekommen wollen, worauf es dabei ankommt. Auch Berufseinsteiger_innen, die ggf. auf eigene Faust die Welt bereisen wollen, sind willkommen.

Seminarleitung

Florian Bauer, Journalist, Moderator, Dozent

Kosten

210,00 Euro

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Weitere Seminare der JournalistenAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

NEU: Medien- und Urheberrecht: Was ist in Deutschland für Journalist_innen erlaubt?

02.04. bis 03.04.2020 in Bonn

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In dem Workshop beschäftigen wir uns in einem ersten Schwerpunkt mit den wichtigsten Presserechtsfällen aus der jüngeren Vergangenheit und gehen der Frage auf den Grund, was für Journalist_innen und Satiriker_innen erlaubt ist. Verdächtige, Opfer, aber auch Wirtschaftsunternehmen haben in Abstufungen Persönlichkeitsrechte. Können Sie interne Papiere, die Ihnen zugespielt wurden, ohne Weiteres veröffentlichen? Und was tun, wenn vor Veröffentlichung eine "Unterlassungserklärung" in die Redaktion flattert? Wir klären, was wann zu beachten ist. Der zweite Schwerpunkt liegt auf dem Urheberrecht. Welches Video und Fotomaterial aus welchen Quellen dürfen von Journalist_innen, Pressestellen und Medienhäusern unter welchen Bedingungen verwendet werden? Das Internet und die Sozialen Medien scheinen eine endlose Quelle zu sein. Juristisch liegt aber genau hier eine der größten Fallen. Der dritte Schwerpunkt liegt auf dem Bereich der Kriminalberichterstattung. Wie läuft ein Strafverfahren ab und woher erhalten Journalist_innen wertvolle Informationen?

  • Einblicke in das deutsche Rechtssystem
  • Grundlagen der Kriminal- und Gerichtsberichterstattung
  • "Übersetzen" von juristischem Vokabular in journalistische Sprache
  • Straffrei recherchieren und veröffentlichen
  • Rechtssystematik und Strafrecht
  • Urheberrechte kennen, beachten und geltend machen

Methoden

  • Seminargespräche, Impulsreferate
  • Analyse von Praxisbeispielen und Übungen
  • Gastreferate mit Diskussion

Kompetenzgewinn

  • Sie erhalten wichtiges juristisches Praxiswissen für Journalist_innen.
  • Sie erkennen juristische Denk- und Formulierungsstrukturen.
  • Sie erlangen Handwerkszeug für den routinierten Umgang mit Richter_innen und Anwält_innen.
  • Sie haben ein besseres Verständnis von juristischen Vorgängen wie Gerichtsprozessen oder Gesetzgebungsverfahren.

Seminarleitung

Thomas G. Becker, Journalist, EU-Experte, Jurist, Essen

Kosten

210,00 Euro

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Weitere Seminare der JournalistenAkademie

20.01.2016
Rückblick | Medien und Digitale Welt

Multimediales Storytelling in neuen Online-Formaten (Webinar)

Datenjournalismus, Crowdsourcing beim Faktencheck, multimediale Zeitleisten, Live-Blogs, Live-Streaming:
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20.01.2016
Rückblick | Medien und Digitale Welt

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Die besten Geschichten liegen auf der Straße. Gerade, wenn man gar nicht damit rechnet. Doch wer ein Smartphone dabei hat, kann spontan reagieren.
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Donnerstag, 18.02.16 bis Freitag, 19.02.16 00:00 Friedrich-Ebert-Stiftung, Hamburg
Rückblick | Medien und Digitale Welt

Wer fragt, der führt: Das politische Interview in Hamburg

In Interviews mit politischen Akteur_innen ist es oft schwierig, den Dingen auf den Grund zu kommen. Das Gegenüber weicht aus oder will die eigene Botschaft platzieren.
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Das Jahresprogramm 2020 ist da!

 
 
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Der rote Faden - Messenger-Kanal der Friedrich-Ebert-Stiftung

 
 
von FES
 

Unser Messenger-Kanal versorgt Sie mit Kurznachrichten zu relevanten politischen Debatten & wichtigen Jahrestagen. Aus dem Labyrinth der Informationen bereiten wir einen Aspekt auf. Täglich. kompakt. politisch – für Sie auf den Punkt gebracht!

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.fes.de/der-rote-faden

 
 

Weitere Informationen zu der JournalistenAkademie erhalten Sie auch auf unserer Internetseite.


Dort finden Sie auch unsere Teilnahmebedingungen.

Über die JournalistenAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Unsere Gesellschaft benötigt qualifizierte und unabhängige Journalistinnen und Journalisten, die neben ihrer handwerklichen Qualifikation auch über ein ausgezeichnetes politisches Wissen verfügen sollen.

Auf der Grundlage dieser Kompetenzen beobachten und kommentieren sie die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen unserer Gesellschaft und der Welt. Als Übersetzer von Politik sollen sie informieren und kommentieren, sollen mahnen, zweifeln und entlarven.

Mit dem qualifizierten Informations- Bildungs- und Dialogangebot der JournalistenAkademie unterstützt die Friedrich-Ebert-Stiftung Journalistinnen und Journalisten bei der Erfüllung dieser verantwortungsvollen Aufgabe; damit leistet sie einen Beitrag zur Sicherung der Qualität in der journalistischen Berichterstattung sowie zur demokratischen Medienentwicklung.