Den Auftakt richtet das Landesbüro Berlin der FES mit dem Buch „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum das nicht reicht“ von Stefanie Lohaus aus.
Wut ist eine der Antriebskräfte des Menschen und lebt in uns allen, mal stärker, mal schwächer ausgeprägt. Und Stefanie Lohaus ist wütend. Wütend über die alltäglichen Ressentiments gegen sie als Frau, über die Vorurteile, die ihr begegnen, und über die Stereotype, die in der Gesellschaft vorgelebt werden. Die Ungerechtigkeiten der Welt machen sie und andere Feministinnen wütend. Doch diese Wut kann auch gewaltige Veränderungen erzeugen. Kollektiv gebündelt erzeugt sie eine gesellschaftliche Kraft von enormer Tragweite, die positive Veränderungen herbeigeführt hat und weiter herbeiführen kann.