Dieser Weihnachtsnewsletter steht unter einem besonderen Zeichen: Das (erste) Jahr der COVID-19 Pandemie geht zu Ende und wir fragen uns, wie lang uns die Pandemie und ihre Folgen noch beschäftigen werden? Für die Geschlechtergerechtigkeit ist die Pandemie ein besonderer Stresstest und stellt vieles bereits Erreichte wieder auf den Prüfstand.
Wir als FES arbeiten daran, die geschlechterspezifischen politischen und sozialen Folgen der Krise in den Blick zu nehmen – so gut wir es jetzt, mittendrin - schon können. Einige unserer Arbeiten wie z.B. die Kurzstudie zu demokratiegefährdendem Antifeminismus im Corona-Verschwörungsmilieu blicken daher bereits auf diese Verwerfungen. Auf unserem Blog „Corona&Care“ beleuchten ganz unterschiedliche Autor_innen die Auswirkungen auf bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit. Und unsere ganz frisch erschienene Analyse „Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück“gibt einen Überblick über die vielfältigen Auswirkungen auf Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit.
Für uns ist in diesem Jahr auch Neues und Gutes entstanden: Wir haben unserer breit rezipierten Publikation „Triumph der Frauen?“ einen neuen Anstrich gegeben und sie zu einer Studienreihe weiterentwickelt. Sie können sich auf eine Folge gezielter Analysen über das weibliche Antlitz rechter/rechtspopulistischer Parteien und Gegenstrategien demokratischer Akteure freuen.
Noch mehr Beiträge finden Sie auch auf unserem Themenportal Gender Matters. Folgen Sie uns auch auf Instagram via gendermatters_fes oder Facebook. Hier erwarten Sie auch viele neue Folgen unserer Interview-Reihe „Ausgequetscht“.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und hoffen, Sie auch im nächsten Jahr bei der ein oder anderen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßen zu dürfen.
Und das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!