Reminder

Montag, 30. September 2024

 
 
 
 
von picture alliance / ZB/euroluftbild.de | euroluftbild.de/ Hans Blossey
 


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Lehrkräftearbeitszeit unter Druck - Klärungsbedarfe und Handlungsoptionen bei der Arbeitszeiterfassung


Online-Vorstellung der Expertise und Diskussion am 30. September 2024, 14.00–15.30 Uhr

 

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der Ruf nach guter Arbeit und guten Arbeitsbedingungen hat immer auch etwas mit Arbeitszeiten zu tun. Seit das Bundesarbeitsgericht Ende 2022 die allgemeine und umfassende Erfassungspflicht der Arbeitszeiten von Beschäftigten bekräftigt hat, hat das Thema der Arbeitszeiterfassung auch bei Lehrkräften eine neue Dynamik erhalten. Schon seit Jahren weisen Untersuchungen u.a. der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften an der Universität Göttingen darauf hin, dass die tatsächliche durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von Lehrkräften deutlich über dem Soll liegt. Zahlreiche Befragungen von Lehrkräften und Schulleitungen kommen zu ähnlichen Befunden.

Das fast 150 Jahre alte System der Deputatsstunden, das alle Arbeiten und Arbeitszeiten jenseits des unmittelbaren Unterrichts ausblendet, steht durch die Erfassungspflicht vor einer historischen Weichenstellung. Dies eröffnet neue Chancen für die Arbeitsschwerpunkte und die kollegiale Zusammenarbeit, für Ressourcenzuweisung und Personalführung sowie eine Reihe weiterer Fragen der Organisation und Ausgestaltung schulischer Bildung.

Was gehört über den reinen Unterricht hinaus alles zur Arbeit von Lehrkräften? Wie lässt sich die geleistete Arbeit angemessen erfassen? Wie kann Mehrarbeit sichtbar und Überlast gerichtsfest dokumentiert werden? Und was ist konkret zu tun, dies umzusetzen? Antworten auf diese und weitere relevante Fragen gibt die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung durch Frank Mußmann und Mark Rackles erstellte Expertise „Lehrkräftearbeitszeit unter Druck“. Sie steckt das unübersichtliche Handlungsfeld ab, analysiert Zusammenhänge und bündelt die anstehenden Entscheidungsbedarfe und Handlungsoptionen.


Wir laden Sie herzlich ein zur Vorstellung der Expertise und Diskussion der Empfehlungen mit Vertreter_innen aus Bildungspolitik und -praxis.


Das komplette Programm finden Sie hier:

 

 

Sie können sich noch bis zum 29. September hier anmelden: 

 

 

Den Einwahllink zur Veranstaltung senden wir Ihnen
am Vormittag des 30. Septembers zu.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und die Diskussion.

 

Mit freundlichen Grüßen

Lena Bülow & Florian Dähne

Team Bildung und Wissenschaft
Friedrich-Ebert-Stiftung
Mail: bildungspolitik@fes.de
Tel.: 030 / 26935 8323

 

 
Veranstaltung | Rückblick | Bildungspolitik | Berufliche Bildung

Konferenz: Inklusion und Ausbildung – Unterstützungsangebote für Unternehmen

Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastraße 17 10785 Berlin 13.10.2015 Abteilung Studienförderung E-Mail: marei.john@fes.de
weitere Informationen
 
 

 

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